Geschichte Südkoreas · Abschnitt 3/4

Koreakrieg & Teilung (1950–1953)

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Koreakrieg & Teilung (1950–1953)

Am 25. Juni 1950 überschritten nordkoreanische Truppen den 38. Breitengrad und lösten einen der brutalsten Kriege des 20. Jahrhunderts aus. In nur drei Tagen fiel Seoul. Es folgte ein dreijähriger Krieg, in dem die USA, China und die Sowjetunion eingriffen — ein Stellvertreterkrieg des Kalten Krieges, der 3 Millionen Todesopfer forderte und Korea in zwei Staaten teilte.

Seoul wechselte viermal den Besitzer. Als der Waffenstillstand am 27. Juli 1953 in Panmunjom unterzeichnet wurde, war das Land verwüstet — Seoul lag in Trümmern, Korea war das ärmste Land Asiens. Ein Friedensvertrag wurde nie geschlossen — technisch herrscht noch immer Krieg.

Die DMZ (Demilitarisierte Zone) teilt seither die koreanische Halbinsel: Familien wurden getrennt, und Millionen Koreaner auf beiden Seiten haben ihre Verwandten nie wiedergesehen. Die seltenen Familienzusammenführungen — zuletzt 2018 — sind herzzerreißende Ereignisse, die das ganze Land bewegen.

Für Reisende ist die DMZ-Tour ein eindrucksvolles Erlebnis: Die surreale Stille der am stärksten befestigten Grenze der Welt, der Blick nach Nordkorea und die Geschichten der geteilten Familien machen die Teilung greifbar.

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