Klima im Überblick
Teneriffas Klima ist einzigartig: Die Insel hat mehr Mikroklimazonen als jeder andere vergleichbare Fleck der Erde. Auf nur 2.034 km² finden sich Halbwüsten, subtropische Wälder, alpine Mondlandschaften und gemäßigte Küstenstreifen. Der Grund: Der Teide (3.715 m) teilt die Insel in zwei klimatisch völlig verschiedene Hälften.
| Region | Sommer (Jun–Sep) | Winter (Dez–Feb) | Besonderheit |
|---|---|---|---|
| Süden (Costa Adeje, Los Cristianos) | 24–30°C | 18–24°C | Trocken, >300 Sonnentage/Jahr |
| Norden (Puerto de la Cruz) | 22–28°C | 15–20°C | Feuchter, grüner, mehr Wolken |
| Teide-Nationalpark | 10–25°C | -5 bis 10°C | Im Winter Schnee auf dem Gipfel! |
| Anaga-Gebirge | 18–24°C | 12–18°C | Häufig Nebel und Wolken |
Wassertemperatur: Ganzjährig 19–24°C — der Kanarentstrom hält das Meer angenehm kühl. Zum Vergleich: Das Mittelmeer ist im Winter mit 14°C deutlich kälter.
Der Mar de Nubes (Wolkenmeer): Ein faszinierendes Phänomen: Die Passatwinde drücken feuchte Luft gegen die Nordseite der Insel und erzeugen eine Wolkenschicht auf ca. 800–1.500 m Höhe. Der Süden liegt unterhalb dieser Wolken in der Sonne, der Norden darüber oder darunter im Schatten. Vom Teide aus blickst du über ein endloses weißes Wolkenmeer — einer der spektakulärsten Anblicke der Insel.