Teide & Zentrum · Abschnitt 1/4

Teide-Nationalpark

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Teide-Nationalpark

Der Parque Nacional del Teide ist mit 18.990 Hektar der größte Nationalpark der Kanarischen Inseln und seit 2007 UNESCO-Weltnaturerbe. Mit über 4 Millionen Besuchern pro Jahr ist er der meistbesuchte Nationalpark Europas und der drittmeistbesuchte der Welt.

Was ihn so besonders macht, ist nicht nur der Gipfel: Es ist die Las Cañadas del Teide, ein gewaltiger Kraterkessel von 17 Kilometern Durchmesser, der durch den Einsturz eines noch größeren Urvulkans vor 170.000 Jahren entstand. Aus diesem Krater erhebt sich der heutige Teide-Kegel — ein Vulkan im Vulkan. Die Landschaft wirkt wie von einem anderen Planeten: Lavaströme in Rot, Schwarz und Ocker, bizarre Felsformationen, Bimssteinfelder und eine Stille, die fast greifbar ist.

Die wichtigsten Punkte

  • Roques de García: Die berühmteste Felsgruppe des Parks — bizarre Vulkannadeln, die wie Skulpturen aus der Ebene ragen. Der Roque Cinchado (der „Finger Gottes") ist das Wahrzeichen des Nationalparks und war auf der alten 1.000-Pesetas-Banknote abgebildet. Der Rundweg um die Roques (3,5 km, 1,5h) ist ein absolutes Muss.
  • Llano de Ucanca: Eine weite, flache Ebene aus hellem Bimsstein, umrahmt von dunklen Lavawänden. Bei bestimmtem Licht wirkt sie wie eine Mondlandschaft. Hier wurden Szenen für Filme gedreht — darunter „Kampf der Titanen" und „Planet of the Apes".
  • Montaña Blanca: Ausgangspunkt für die Wanderung zum Teide-Gipfel zu Fuß. Der „Weiße Berg" aus hellem Bimsstein kontrastiert dramatisch mit den schwarzen Lavaströmen ringsum.
  • Paisaje Lunar: Die „Mondlandschaft" bei Vilaflor — weiße Bimssteinpyramiden, die durch Erosion geformt wurden. Eine surreale Wanderung (3h hin und zurück) ab Vilaflor, dem höchstgelegenen Dorf Teneriffas (1.400 m).

Hinweis: Der Nationalpark hat keinen Eintritt — er ist kostenlos zugänglich. Die Straßen TF-21 und TF-38 führen mitten durch den Park und bieten schon von Auto aus spektakuläre Ausblicke. Wer wandern will, braucht für die meisten Wege keine Genehmigung — nur für den Gipfel (siehe nächste Section).

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