Beste Reisezeit nach Region
Quito & Hochland: Juni–September
Die Trockenzeit im Hochland bringt klare Himmel und die besten Vulkanblicke. Morgens ist es sonnig und warm (bis 22°C), nachmittags können Wolken aufziehen. In der Regenzeit (Oktober–Mai) regnet es meist nachmittags für ein bis zwei Stunden heftig, vormittags bleibt es oft trocken. Das Hochland ist grundsätzlich ganzjährig bereisbar — auch in der Regenzeit. Für Bergsteigen (Cotopaxi, Chimborazo) sind Dezember–Februar und Juni–August ideal.
Galápagos: Ganzjahresziel mit zwei Gesichtern
Die warme Saison (Dezember–Mai) bringt ruhige See, warmes Wasser (25–28°C) und bessere Schnorchelbedingungen. Die kühle Saison (Juni–November) wird vom Humboldt-Strom geprägt: kühleres Wasser (18–23°C), nährstoffreicher, mehr Meeresleben und bessere Chancen auf Pinguine, Meeresiguane und Wale. Galápagos ist ganzjährig großartig — die Tierwelt ist immer da.
Amazonas: November–Februar (relativ trockener)
Im Regenwald regnet es immer, aber von November bis Februar etwas weniger. In dieser Zeit sind die Flüsse niedriger und Wanderwege besser begehbar. Von März bis Juli steigen die Wasserstände — gut für Kanufahrten, aber schwieriger für Dschungelwanderungen. Grundsätzlich: Den Amazonas muss man mit Regen lieben.
Küste: Juni–November (Trockenzeit)
Die Trockenzeit an der Küste ist ideal für Strand und Surfen. Von Juni bis September ist zudem Walsaison — Tausende Buckelwale ziehen vor der Küste vorbei. Die Regenzeit (Dezember–Mai) bringt hohe Luftfeuchtigkeit und starke Schauer, dafür warmes Meer und grüne Landschaft.
💡 Tipp
Die absolut beste Reisezeit für eine Ecuador-Rundreise ist Juni bis September: Trockenzeit im Hochland und an der Küste, Walsaison an der Küste, gutes Wetter auf Galápagos. Aber: Ecuador ist ein echtes Ganzjahresziel — jede Saison hat ihre Reize.