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Geschichte · Abschnitt 1/3

Kolonialzeit & Zucker-Imperium

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Kolonialzeit & Zucker-Imperium

Havanna wurde 1519 von den Spaniern gegründet — als San Cristóbal de la Habana. Die Lage an der Nordküste Kubas, am Eingang des Golfs von Mexiko, machte die Stadt zum strategisch wichtigsten Hafen der Neuen Welt: Hier versammelten sich die spanischen Silberflotten, bevor sie beladen mit Gold, Silber und Edelsteinen nach Spanien zurücksegelten.

Die Piraten-Ära

Der Reichtum zog Piraten und Freibeuter an: Jacques de Sores plünderte Havanna 1555, Francis Drake bedrohte die Stadt 1586. Als Reaktion baute Spanien die gewaltigen Festungen Fortaleza del Morro und Fortaleza de San Carlos de la Cabaña — die größte Festung der Amerikas, die noch heute über dem Hafen thront.

Zucker und Sklaverei

Ab dem 18. Jahrhundert wurde Kuba zum weltgrößten Zuckerproduzenten. Die Plantagen verschlangen hunderttausende afrikanische Sklaven — ihre Nachkommen prägen bis heute die Kultur, Musik und Religion Kubas (Santería, Son, Rumba). Die Sklaverei wurde in Kuba erst 1886 abgeschafft — als letztes Land der westlichen Hemisphäre neben Brasilien.

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