Kuba heute — Zwischen Hoffnung und Krise
Nach Fidels Tod (2016) und dem Rücktritt von Raúl Castro (2021) regiert Miguel Díaz-Canel — der erste Nicht-Castro seit 1959. Kuba befindet sich in einer tiefen Wirtschaftskrise: Lebensmittelknappheit, Stromausfälle, explodierende Inflation und die größte Auswanderungswelle seit den 1980ern.
Die vorsichtige Öffnung unter Obama (2014–2016) — diplomatische Beziehungen, Kreuzfahrtschiffe, US-Touristen — wurde unter Trump wieder zurückgedreht. Die Covid-Pandemie traf Kubas Tourismus-abhängige Wirtschaft zusätzlich hart. Im Juli 2021 kam es zu den größten Protesten seit der Revolution — tausende Menschen gingen auf die Straßen und forderten Freiheit und bessere Lebensbedingungen.
Für Reisende bedeutet das: Kuba ist ein Land im Wandel. Die Lage ist angespannt, aber die Menschen sind unverändert warmherzig, offen und resilient. Der Tourismus ist eine der wenigen funktionierenden Einnahmequellen — dein Besuch hilft direkt, wenn du in Casas Particulares übernachtest und in Paladares isst.