Strom, Kleidung & Handeln
Strom
Indien verwendet 230V/50Hz (wie Europa). Die Steckdosen sind meist dreipolig (Typ D/M — drei runde Stifte), aber viele akzeptieren auch europäische Zweipolstecker. Zur Sicherheit einen Universaladapter mitnehmen. Stromausfälle sind auf dem Land und in kleinen Städten häufig — eine Stirnlampe oder Powerbank ist Gold wert.
Kleidung & Dresscode
- Tempel: Knie und Schultern bedeckt, Schuhe ausziehen (oft auch Socken). In manchen Tempeln müssen Männer Hemden tragen (kein Tank Top).
- Moscheen: Lange Hosen/Rock, Schultern bedeckt. Frauen: Kopftuch (wird oft am Eingang verteilt).
- Allgemein: Indien ist konservativer als es manchmal scheint. Außerhalb von Goa und Mumbai sind Shorts und ärmellose Tops für Frauen unpassend. Leichte, lange Baumwollkleidung ist ideal: schützt vor Sonne, Mücken und kulturellen Fauxpas.
Handeln & Feilschen
In Indien wird überall gehandelt — auf Märkten, in Geschäften ohne Preisschilder, mit Rikscha-Fahrern, sogar in manchen Hotels. Nicht gehandelt wird in Supermärkten, Kettenrestaurants und Geschäften mit Festpreisen (Fabindia, Anokhi).
- Starte bei 40–50 % des genannten Preises
- Arbeite dich lächelnd nach oben — Handeln ist ein Spiel, keine Konfrontation
- Weggehen ist die stärkste Verhandlungswaffe — du wirst oft zurückgerufen
- Wenn ein Preis akzeptiert wird: Du MUSST kaufen. Ein akzeptiertes Angebot zurückziehen ist ein Affront
- Bei sehr günstigen Artikeln (unter 50 ₹) um 10 ₹ zu feilschen ist unangemessen
Trinkgeld
In Restaurants: 10 % (wenn kein Service Charge berechnet wird). Hotelportier: 50–100 ₹ pro Gepäckstück. Rikscha-Fahrer: Aufrunden. Guide: 200–500 ₹ pro Tag. Hotelangestellte (Zimmerreinigung): 50–100 ₹ pro Tag.