Regionen im Überblick
Kambodscha lässt sich in fünf Reiseregionen einteilen. Jede hat ihren eigenen Charakter:
Siem Reap & Angkor
Für wen: Kultur- und Geschichtsfans, Fotografen, alle Kambodscha-Besucher
Die Tempelstadt Angkor ist der mit Abstand wichtigste Reisegrund. Die Stadt Siem Reap ist das touristische Zentrum mit Hotels, Restaurants und der berüchtigten Pub Street. Dazu der gewaltige Tonle Sap See mit seinen schwimmenden Dörfern. Plane mindestens 3 volle Tage für die Tempel ein.
Phnom Penh
Für wen: Stadtentdecker, Geschichtsinteressierte, Foodies
Die Hauptstadt am Zusammenfluss von Mekong und Tonle Sap ist rau, laut und faszinierend. Der prachtvolle Königspalast steht in krassem Kontrast zu den Gedenkstätten der Roten Khmer. Dazwischen: Art-déco-Architektur, lebhafte Märkte und eine aufblühende Restaurant- und Barszene. 2–3 Tage.
Südküste & Inseln
Für wen: Strandliebhaber, Ruhesuchende, Feinschmecker
Koh Rong und Koh Rong Samloem sind Kambodschas Inselparadiese — noch weit entfernt von thailändischer Übererschließung. Kampot verzaubert mit Kolonialcharme und dem besten Pfeffer der Welt, Kep hat den besten Krabbenmarkt Südostasiens, und Bokor Hill Station bietet Geisterstadt-Atmosphäre auf 1.000 Metern Höhe.
Battambang & Nordwesten
Für wen: Entdecker, Kunstliebhaber, Reisende abseits der Massen
Kambodschas zweitgrößte Stadt ist ein Juwel mit französischer Kolonialarchitektur, dem legendären Bamboo Train (wiedereröffnet) und dem Phare Ponleu Selpak Circus — einem weltberühmten Sozialprojekt. Im abgelegenen Nordwesten wartet der Tempel Banteay Chhmar, Angkors vergessener Zwilling.
Mondulkiri & Ratanakiri (Nordosten)
Für wen: Abenteurer, Naturliebhaber, Tierfreunde
Der wilde Osten: rote Erdstraßen, dichter Urwald, der perfekt runde Vulkansee Yeak Laom, ethische Elefantenprojekte in Mondulkiri und die letzten Irrawaddy-Flussdelfine im Mekong bei Kratie. Hier ist Kambodscha noch Frontier.