Belle Mare & Palmar — Traumstrände der Ostküste
Belle Mare ist der Strand, den die meisten vor ihrem inneren Auge sehen, wenn sie an Mauritius denken: Über zwei Kilometer puderzuckerweißer Sand, Filao-Bäume, die sanften Schatten spenden, und ein Meer, das in mindestens fünf verschiedenen Türkis- und Blautönen schimmert. Das vorgelagerte Korallenriff bricht die Ozeanwellen und schafft eine ruhige, flache Lagune — perfekt zum Schwimmen und Schnorcheln, auch für Kinder.
Der Strand von Belle Mare zieht sich nahtlos über in den Palmar Beach — zusammen bilden sie den längsten ununterbrochenen Strandabschnitt der Insel. Obwohl einige der besten Luxusresorts hier liegen (darunter das legendäre LUX* Belle Mare und das Constance Belle Mare Plage), sind die Strände wie überall auf Mauritius öffentlich zugänglich. Im nördlichen Abschnitt bei Belle Mare ist es ruhiger, der Palmar-Bereich im Süden ist bei Einheimischen am Wochenende beliebter.
Schnorcheln & Unterwasserwelt
Das Riff vor Belle Mare ist eines der besten Schnorchelreviere der Insel. Direkt vom Strand aus erreichst du in wenigen Metern die Korallenformationen mit Papageienfischen, Trompetenfischen, Seesternen und gelegentlich Meeresschildkröten. Für tiefere Riffabschnitte bieten lokale Bootsführer kurze Fahrten zum Außenriff an (ab 500 MUR / 10€). Die beste Sicht ist morgens, bevor der Wind auffrischt.
Poste de Flacq
Ein paar Kilometer südlich liegt der Strand von Poste de Flacq — weniger bekannt, weniger besucht, aber genauso schön. Hier stehen keine Luxusresorts, sondern mauritische Familien picknicken unter den Bäumen, Fischer ziehen ihre Pirogen an Land und das Leben fließt in seinem eigenen Rhythmus. Ein Ort für alle, die das touristische Mauritius hinter sich lassen wollen.
💡 Tipp
Die Ostküste bekommt den Südostpassat ab — das bedeutet etwas mehr Wind als im Westen, besonders von Juni bis September. Perfekt für Kiter und Windsurfer, aber für einen windstillen Strandtag ist die Westküste (Le Morne, Flic en Flac) in dieser Zeit besser.