Sicherheit
Paris ist grundsätzlich eine sichere Stadt — aber wie jede Millionenmetropole hat sie ihre Problemzonen. Gewaltkriminalität gegen Touristen ist selten, Taschendiebstahl das Hauptproblem.
Hotspots für Taschendiebe
- Metro (alle Linien): Besonders Linie 1 (Louvre, Champs-Élysées) und Linie 4 (Montmartre, Gare du Nord). In überfüllten Wagen sind organisierte Banden aktiv — oft junge Frauen oder Kinder, die dich ablenken.
- Eiffelturm & Trocadéro: Im Gedränge auf den Wiesen und in der Warteschlange.
- Montmartre: Sacré-Cœur-Treppen, Place du Tertre.
- Gare du Nord: Der Bahnhof und seine Umgebung — besonders nachts.
- Louvre & Musée d'Orsay: In den Warteschlangen.
Typische Betrugsmaschen
- Armband-Trick (Sacré-Cœur): Männer binden dir ein geknüpftes Armband ums Handgelenk — schnell, geschickt, scheinbar harmlos. Dann verlangen sie 10–20€. Bestimmt „Non, merci!" sagen und die Hand wegziehen.
- Petition-Trick: Junge Frauen bitten dich, eine „Petition für Taubstumme" zu unterschreiben — während du unterschreibst, durchsucht ein Komplize deine Taschen. Ignorieren.
- Goldring-Trick: Jemand „findet" einen Goldring vor dir und will Finderlohn. Der Ring ist wertlos. Ignorieren.
- Falsche Taxifahrer: Am Flughafen und an Bahnhöfen bieten Privatpersonen Fahrten an — überteuert und unsicher. Nur offizielle Taxis (Schild auf dem Dach) nutzen.
| Risiko | Bewertung | Hinweis |
|---|---|---|
| Taschendiebstahl | Hoch | Metro, Touristenattraktionen, Bahnhöfe |
| Gewaltkriminalität | Niedrig | Sehr selten gegen Touristen |
| Betrug | Mittel | Armband-Trick, Petition, Goldring |
| Streiks | Mittel | Frankreich streikt oft — Metro und Züge können ausfallen. Vorher prüfen! |
Achtung
Notruf: 112 (europaweit) oder 17 (Polizei). Bei Diebstahl: Anzeige (plainte) bei der nächsten Polizeistation (Commissariat) erstatten — nötig für die Versicherung. Touristen-Polizeistation: 36 Rue des Morillons (15. Arr.).