Geschichte — Vom Imperium zur Moderne · Abschnitt 2/3

Mittelalter, Renaissance & Barock

🇮🇹 Rom Reiseführer

Geschichte — Vom Imperium zur Moderne|
VerstehenMittelalter, Renaissance & Barock

Abschnitte in „Geschichte — Vom Imperium zur Moderne"

Mittelalter, Renaissance & Barock

Der Fall Roms (476 n. Chr.)

Am 4. September 476 setzte der germanische Heerführer Odoaker den letzten weströmischen Kaiser ab — das Weströmische Reich war Geschichte. Rom schrumpfte von über einer Million auf 20.000 Einwohner. Die antiken Monumente verfielen, das Forum Romanum wurde zur Kuhweide (Campo Vaccino), die Aquädukte brachen zusammen.

Päpstliches Rom (800–1500)

Das Christentum rettete Rom: Die Päpste machten die Stadt zum Zentrum der westlichen Christenheit. Pilgerscharen brachten Geld und Bedeutung. Im Mittelalter war Rom eine kleinere, ärmere, aber immer noch symbolisch mächtige Stadt — geprägt von Familienfehden der Adelsfamilien (Orsini gegen Colonna) und dem ständigen Ringen zwischen Papst und Kaiser.

Renaissance & Barock (1450–1700)

Die Renaissance-Päpste verwandelten Rom in die prächtigste Stadt Europas:

  • Julius II. (1503–1513): Begann den Neubau des Petersdoms und beauftragte Michelangelo mit der Sixtinischen Kapelle und Raffael mit den Stanzen.
  • Sixtus V. (1585–1590): Schuf das moderne Straßennetz Roms mit den geraden Achsen zwischen den Basiliken — die Straßen, auf denen du heute läufst.
  • Urban VIII. (1623–1644): Förderte Bernini, der Rom in die Hauptstadt des Barock verwandelte — Petersplatz, Vierströmebrunnen, Baldachin im Petersdom.

Die Plünderung Roms (Sacco di Roma, 1527) durch die Truppen Karls V. war ein Schock — tausende Kunstwerke wurden zerstört, die Stadt verwüstet. Aber Rom erholte sich und wurde prächtiger als zuvor. Das Barock (17. Jh.) war Roms goldene Ära: Bernini und Borromini schufen die Brunnen, Kirchen und Plätze, die heute das Stadtbild prägen.

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