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Geschichte · Abschnitt 3/4

Mary Queen of Scots & die Jakobiten

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Mary Queen of Scots & die Jakobiten

Mary, Queen of Scots (1542–1587)

Maria Stuart ist die tragischste Figur der schottischen Geschichte. Mit sechs Tagen Königin, mit fünf Jahren nach Frankreich geschickt, mit 18 zurück in ein religiös zerrissenes Schottland. Drei Ehen (die zweite endete mit der Ermordung ihres Mannes, die dritte mit dem mutmaßlichen Mörder), erzwungene Abdankung, 19 Jahre Gefangenschaft in England und schließlich Hinrichtung durch ihre Cousine Elizabeth I. im Jahr 1587. Ihr Leben liest sich wie ein Shakespeare-Drama — nur dass es real war. In Edinburgh kann man die Räume im Palace of Holyroodhouse besuchen, in denen sich das Drama abspielte.

Die Jakobiten-Aufstände (1689–1746)

Nach der Union of the Crowns (1603) und der Act of Union (1707), die Schottland und England zum Vereinigten Königreich vereinten, wollten die Jakobiten die Stuart-Dynastie auf den Thron zurückbringen. Der letzte und berühmteste Versuch war Bonnie Prince Charlie (Charles Edward Stuart), der 1745 in den Highlands landete, eine Armee aufstellte und bis nach Derby in England vorrückte.

Der Traum endete auf dem Schlachtfeld von Culloden am 16. April 1746 — der letzten Landschlacht auf britischem Boden. In nur 40 Minuten zerstörte die englische Armee die Jakobiten-Streitkräfte. Es folgten die Highland Clearances: die systematische Zerstörung der Highland-Kultur — Clan-System, Tartan, Dudelsack und Gälisch wurden verboten, Zehntausende vertrieben. Das Schlachtfeld bei Inverness ist heute eine bewegende Gedenkstätte.

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