Regionen im Überblick
Sizilien lässt sich in vier große Reiseregionen einteilen — jede mit eigenem Charakter, eigener Geschichte und eigenen Highlights:
Palermo & Nordwesten
Für wen: Kulturfans, Foodies, Stadtentdecker
Siziliens chaotische, faszinierende Hauptstadt Palermo mit ihren arabisch-normannischen Palästen, Straßenmärkten und der besten Street-Food-Kultur Europas. Dazu der prächtige Dom von Monreale, die Kathedrale von Cefalù und das mittelalterliche Bergdorf Erice. Palermo allein braucht mindestens drei Tage — wer sich darauf einlässt, wird belohnt.
Ostküste (Catania, Taormina, Ätna)
Für wen: Naturliebhaber, Vulkanfans, Romantiker
Die meistbesuchte Region Siziliens: Der majestätische Ätna dominiert die Küste, Taormina thront auf seiner Felsterrasse über dem Meer, und Catania pulsiert mit barocker Energie und einer der besten Nachtleben-Szenen Italiens. Dazu die Riviera dei Ciclopi mit ihren vulkanischen Felsen und Acireale mit seinen Barockkirchen.
Südosten (Syrakus, Noto, Agrigent)
Für wen: Geschichtsinteressierte, Barock-Liebhaber, Genießer
Die Wiege der sizilianischen Geschichte: Syrakus (einst die mächtigste griechische Stadt), die Barock-Juwelen Noto, Ragusa und Modica im Val di Noto (UNESCO-Welterbe), und Agrigent mit dem legendären Tal der Tempel. Dazu hervorragende Weine und die Schokolade von Modica.
Westen (Trapani, Marsala, Ägadische Inseln)
Für wen: Weinliebhaber, Strandliebhaber, Individualreisende
Der unterschätzte Westen: Die Salinen von Trapani mit ihren Windmühlen, die Marsala-Weinkellereien, der dorische Tempel von Segesta, das mittelalterliche Erice auf dem Berg und die traumhaften Ägadischen Inseln (Favignana, Levanzo). Weniger Touristen, mehr Authentizität — und einige der besten Strände Siziliens.