Vietnamesische Küche · Abschnitt 1/5

Phở — Vietnams Nationalsuppe

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Phở — Vietnams Nationalsuppe

Phở (ausgesprochen „fö") ist mehr als eine Suppe — es ist Vietnams Nationalidentität in einer Schüssel. Eine stundenlang (6–12 Stunden!) gekochte Brühe aus Rinder- oder Hühnerknochen, gewürzt mit Sternanis, Zimt, Kardamom und Nelken, serviert mit flachen Reisnudeln, dünn geschnittenem Fleisch und einem Teller frischer Kräuter.

Norden vs. Süden

  • Phở Hà Nội (Norden): Klare Brühe, subtile Aromen, wenige Beilagen. Puristisch und elegant. Die Brühe ist der Star — gewürzt mit Knochenmark, Ingwer und einer Hauch Fischsoße.
  • Phở Sài Gòn (Süden): Süßere Brühe, üppige Beilagen: Sojasprossen, Thai-Basilikum, Minze, Limette, Chili-Scheiben, Hoisin-Soße. Bunter, lauter, mehr ist mehr.

Was gehört in eine gute Phở?

  • Phở Bò: Mit Rindfleisch — der Klassiker. Varianten: tái (rosa, roh auf den Tisch, gart in der Brühe), chín (durchgegart), gân (Sehne), nạm (Bruststück).
  • Phở Gà: Mit Hühnerfleisch — leichter und zarter.

Preis: 30.000–50.000 VND (1,10–1,85 €) auf der Straße, 60.000–120.000 VND (2,20–4,44 €) im Restaurant.

💡 Tipp

Die besten Phở-Läden servieren nur Phở — nichts anderes. In Hanoi: Phở Thìn (13 Lò Đúc) für die karamellisierte Variante, Phở Gia Truyền (49 Bát Đàn) für den Klassiker. In HCMC: Phở Hòa (260C Pasteur). Frühstück um 6–7 Uhr ist die beste Zeit.

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