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Der Norden & Westen · Abschnitt 3/4

Firgas, Teror & das grüne Hinterland

🇪🇸 Gran Canaria Reiseführer

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Firgas, Teror & das grüne Hinterland

Das Hinterland nördlich von Las Palmas ist die grünste und wasserreichste Region Gran Canarias — ein Kontrast zum trockenen Süden, der kaum größer sein könnte. Hier gedeihen Lorbeerbäume, Kastanien und subtropische Pflanzen, und in den historischen Städtchen Firgas und Teror erlebst du kanarische Tradition in ihrer reinsten Form.

Firgas — Stadt des Wassers

Firgas ist berühmt für sein Mineralwasser — die Marke „Firgas" ist auf den Kanaren allgegenwärtig und wird in der Quelle am Stadtrand abgefüllt. Aber das wahre Highlight ist der Paseo de Gran Canaria: eine über 30 Meter lange Kaskade aus bunten Kacheln und fließendem Wasser, die sich durch die Altstadt schlängelt. Jede Stufe der Kaskade zeigt Kachelmosaike der 21 Gemeinden Gran Canarias — ein farbenfrohes Kunstwerk und beliebtes Fotomotiv. Gegenüber liegt der Paseo de Canarias mit Keramikbänken, die die sieben Hauptinseln darstellen. Firgas ist klein (15 Minuten reichen), aber lohnenswert.

Teror — die spirituelle Hauptstadt

Teror ist das religiöse Zentrum Gran Canarias und eines der hübschesten Kolonialstädtchen der Kanaren. In der Basílica de Nuestra Señora del Pino wird die Schutzpatronin der Insel verehrt: die Virgen del Pino (Kiefern-Madonna), deren Statue der Legende nach 1481 in einer Kiefer erschien. Am 8. September pilgern Zehntausende nach Teror — das größte religiöse Fest der Kanaren.

Der Sonntagsmarkt

Jeden Sonntag von 8–14 Uhr findet in Teror der größte und authentischste Bauernmarkt Gran Canarias statt. Die gesamte Altstadt verwandelt sich in einen Marktplatz: frisches Obst und Gemüse, Queso de Flor de Guía (der berühmte Blumenkäse), Chorizo de Teror (weiche, streichfähige Chorizo — eine lokale Spezialität!), Honig, Mandelsüßigkeiten, Gofio, kanarische Weine und Kunsthandwerk. Komm früh (vor 10 Uhr), solange die Auswahl am besten und die Gassen noch nicht überfüllt sind.

Kolonialarchitektur

Terors Altstadt ist ein Freilichtmuseum kanarischer Kolonialarchitektur: Die Häuser rund um die Plaza del Pino zeigen die typischen geschnitzten Holzbalkone (balcones canarios), die zum Markenzeichen der kanarischen Architektur geworden sind. Besonders sehenswert: die Casa de los Patronos de la Virgen, ein herrschaftliches Haus aus dem 17. Jahrhundert, das als Museum besichtigt werden kann (Eintritt: 2€). Nimm dir nach dem Marktbesuch eine Stunde Zeit, die Gassen abseits der Hauptstraße zu erkunden — sie sind wunderbar ruhig und fotogen.

💡 Tipp

Der perfekte Sonntagsausflug: Vormittags den Markt in Teror besuchen (Chorizo de Teror und Queso de Flor als Mitbringsel kaufen!), einen Cortado an der Plaza trinken, dann weiter nach Firgas zur Wasserkaskade und von dort die kurvige Bergstraße über Valleseco und Arucas zurück nach Las Palmas oder in den Süden. Zeitplan: ca. 4–5 Stunden.

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