Nationalparks & Landschaften
Großbritannien hat 15 Nationalparks und 46 AONBs (Areas of Outstanding Natural Beauty). Die wichtigsten:
- Lake District (England) — Englands schönster Nationalpark: 16 Seen, dramatische Fells, Wordsworth und Beatrix Potter. UNESCO-Welterbe
- Scottish Highlands — Die einsamste Landschaft Europas: Munros, Moore, Lochs. Hier leben Rothirsche, Steinadler und (vielleicht) Nessie
- Snowdonia/Eryri (Wales) — Höchste Berge von Wales (Snowdon, 1.085 m), ehemalige Schiefersteinbrüche, dramatische Wasserfälle
- Cairngorms (Schottland) — Großbritanniens größter Nationalpark: subarktische Hochebenen, uralte Caledonian Pine Forests, Rentiere(!)
- Peak District (England) — Das „Rückgrat Englands" zwischen Manchester und Sheffield: Moor, Gritstone-Felsen, Höhlen
- Yorkshire Dales (England) — Kalkstein-Landschaft mit Trockensteinmauern, Wasserfällen und den charmantesten Dörfern Nordenglands
- Dartmoor (England) — Mysteriöse Moorlandschaft: wilde Ponys, neolithische Steinkreise, Nebel. Inspiration für Conan Doyles „Hund von Baskerville"
Küstenwege
Großbritanniens Küste ist über 31.000 Kilometer lang — und ein großer Teil davon ist per Fernwanderweg begehbar:
- South West Coast Path (1.014 km, Devon & Cornwall) — Englands längster Wanderweg
- Pembrokeshire Coast Path (300 km, Wales) — Dramatische Klippen und versteckte Strände
- West Highland Way (154 km, Schottland) — Von Glasgow durch die Highlands nach Fort William
Hedgerows — Englands grüne Hecken
Englands Heckenlandschaften sind ein uraltes Kulturerbe — viele Hecken sind über 800 Jahre alt und bilden ein Netzwerk von Wildtierkorridoren. Im Frühling blühen Schlehen, Weißdorn und wilde Rosen; im Herbst tragen sie Beeren und Nüsse. Diese Hecken prägen das typische Bild der englischen Landschaft, das du in den Cotswolds und Sussex am schönsten siehst.