Von Lutetia zur Hauptstadt
Die Geschichte von Paris beginnt mit den Parisii, einem keltischen Stamm, der im 3. Jahrhundert v. Chr. auf der Île de la Cité siedelte. Die Römer eroberten die Siedlung 52 v. Chr. und nannten sie Lutetia: eine kleine Provinzstadt mit Thermen (heute unter dem Musée de Cluny sichtbar), einem Forum und einem Amphitheater (Arènes de Lutèce, im 5. Arr. noch zu besichtigen).
Mittelalter — Aufstieg zur Metropole
- 508: Der Frankenkönig Chlodwig machte Paris zur Hauptstadt des Frankenreichs.
- 1163–1345: Bau von Notre-Dame — das Meisterwerk der Gotik.
- 1253: Robert de Sorbon gründete die Sorbonne — Paris wurde zum intellektuellen Zentrum Europas.
- 1429: Jeanne d'Arc versuchte (vergeblich), Paris von den Engländern zu befreien.
Im Mittelalter wuchs Paris zur größten Stadt Europas — 200.000 Einwohner im 14. Jahrhundert, mehr als London oder Rom. Die Île de la Cité war das religiöse Zentrum (Notre-Dame), das linke Ufer (Rive Gauche) das intellektuelle (Sorbonne), das rechte Ufer (Rive Droite) das wirtschaftliche (Les Halles, Märkte).