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Amazonas-Regenwald · Abschnitt 2/3

Puerto Maldonado, Tambopata & Manu

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Puerto Maldonado, Tambopata & Manu

Puerto Maldonado im Südosten Perus ist das zweite große Amazonas-Tor — und für die meisten Peru-Reisenden die praktischere Option, da es nur 45 Flugminuten von Cusco entfernt liegt. Die Region um den Río Tambopata und den Río Madre de Dios gehört zu den artenreichsten Gebieten der Erde.

★★★ Tambopata National-Reservat

Das Highlight der Region sind die Colpas (Salzlecken): Steilwände am Flussufer, an denen sich jeden Morgen hunderte Aras und Papageien versammeln, um mineralreiche Erde zu fressen. Die Colpa Colorado ist die größte bekannte Papageien-Salzlecke der Welt — ein Naturschauspiel in allen Farben des Regenbogens.

Die Lodges am Río Tambopata bieten geführte Touren: Dschungelwanderungen, Nachtexkursionen (Kaimane, Taranteln, Froscharten), Vogelbeobachtung, Kanutouren auf Altarmseen mit Riesenottern und Besuche bei indigenen Gemeinden.

Top-Lodges in Tambopata

  • Inkaterra Reserva Amazónica: Luxuriöse Cabañas am Flussufer, Canopy Walkway in den Baumkronen, hervorragend geführte Exkursionen. 30 Min. Boot ab Puerto Maldonado. Ab 250€/Nacht (All-Inclusive).
  • Refugio Amazonas (Rainforest Expeditions): Offene Holzhütten im Regenwald, Community-basierter Tourismus, 32 m hoher Aussichtsturm. 3h Boot. Ab 150€/Nacht.
  • Tambopata Research Center: Die abgelegenste Lodge (8h Boot!), aber direkt an der Colpa Colorado. Für ernsthafte Naturfans. Ab 200€/Nacht.
  • Cayman Lodge: Budget-freundlich, gute Guides, 45 Min. Boot. Ab 60€/Nacht.

★★★ Manu Nationalpark

Der heilige Gral des Ökotourismus in Peru: Der Manu Nationalpark (UNESCO-Biosphärenreservat) erstreckt sich von den Andengipfeln bis zum Tieflandregenwald und umfasst fast alle Ökosysteme Perus in einem einzigen Schutzgebiet. Die Biodiversität ist atemberaubend: über 1.000 Vogelarten, 200 Säugetierarten, 15.000 Pflanzenarten.

Der Zugang ist stark reguliert: Die Kernzone ist nur mit Genehmigung und Forschungserlaubnis betretbar. Touristen besuchen die Pufferzone und den Bereich um die Cocha (Altarmseen), wo Riesenfischötter, Jaguare, Tapire und Kaimane leben.

  • Dauer: Mindestens 5 Tage/4 Nächte (Zugang schwierig, lohnt sich!)
  • Anreise: Überland von Cusco (2 Tage!) oder Flug nach Boca Manu
  • Kosten: 500–1.500€ je nach Dauer und Komfort

💡 Tipp

Für die meisten Peru-Reisenden ist Tambopata die beste Wahl: nur 45 Flugminuten von Cusco, hervorragende Lodges, garantierte Tierbeobachtungen an der Salzlecke. 3 Tage/2 Nächte reichen für ein unvergessliches Dschungelerlebnis. Manu ist für ernsthafte Naturfans mit mehr Zeit.

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