Cebu City★
Cebu City ist die zweitgrößte Stadt der Philippinen und das Tor zu den Visayas. Die meisten Reisenden nutzen sie als Umsteigestation — und das ist auch in Ordnung. Aber wer einen halben Tag Zeit hat, findet ein paar sehenswerte Stopps.
Die Basilica del Santo Niño (1565) beherbergt die älteste christliche Reliquie der Philippinen — eine Jesuskind-Figur, die Ferdinand Magellan 1521 der Königin Juana als Taufgeschenk überreichte. Nebenan steht das Magellankreuz (Magellan's Cross), das der Überlieferung nach 1521 an dieser Stelle errichtet wurde. Es markiert den Beginn der Christianisierung der Philippinen.
Das Fort San Pedro (1738) ist die älteste spanische Befestigung des Landes — klein, aber charmant. Der Carbon Market ist Cebus ältester und chaotischster Markt: Berge von tropischen Früchten, getrockneter Fisch, Textilien und ein authentischer Einblick in den philippinischen Alltag.
Für Essen: Larsian BBQ ist ein Open-Air-Grillmarkt, wo man sich den Grillstand seiner Wahl sucht und Fleischspieße, Meeresfrüchte und Reis für fast nichts bestellt. Cebu ist außerdem die Heimat des Lechon — des berühmten philippinischen Spanferkels. Die Zubuchon-Kette (von Anthony Bourdain als „best pig ever" gelobt) ist die beste Adresse.
💡 Tipp
Verbringe maximal einen halben Tag in Cebu City, dann weiter zu den Inseln. Für Lechon: Zubuchon in der Escario Street. Für den Transfer nach Süd-Cebu (Moalboal, Oslob): Ceres-Bus vom South Bus Terminal, ab 150 PHP.