Transsilvanien entdecken
Transsilvanien (rumänisch Transilvania, deutsch Siebenbürgen) ist ein Hochplateau, das von den Karpaten wie von einer natürlichen Festung umschlossen wird. Der Name bedeutet wörtlich „Land jenseits der Wälder" — und genau so fühlt es sich an: eine eigene Welt, abgeschirmt von den Ebenen der Walachei und der Moldau.
Die Geschichte Transsilvaniens ist einzigartig in Europa: Über Jahrhunderte lebten hier Rumänen, Ungarn, Siebenbürger Sachsen und Roma in einem multikulturellen Gefüge. Die Siebenbürger Sachsen — deutsche Siedler, die im 12. Jahrhundert kamen — hinterließen eine Landschaft aus befestigten Kirchen, die heute zum UNESCO-Welterbe gehören. Viele Sachsen verließen Rumänien nach 1989, aber ihre Architektur steht noch — und wird zunehmend restauriert.
Plane mindestens 5–7 Tage für Transsilvanien. Die drei großen Städte (Brașov, Sibiu, Sighișoara) und die Kirchenburgen bilden das Rückgrat jeder Route. Dazu kommen Wanderungen in den Karpaten, Dorfbesuche und die legendäre Transfăgărășan-Passstraße. Am besten mit dem Mietwagen — die Entfernungen sind kurz, die Straßen malerisch.