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Costa Smeralda & Gallura · Abschnitt 1/4

Costa Smeralda — Das smaragdgrüne Paradies

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Costa Smeralda — Das smaragdgrüne Paradies

Die Costa Smeralda (Smaragdküste) verdankt ihren Namen dem unfassbar grünen Farbton ihres Wassers — eine Folge des Granit-Untergrunds und der weißen Sandböden, die das Sonnenlicht in allen Schattierungen von Türkis bis Smaragd reflektieren. Der knapp 20 Kilometer lange Küstenabschnitt zwischen dem Golf von Cugnana und der Bucht von Arzachena wurde in den 1960er-Jahren von Prinz Karim Aga Khan als Luxusdestination erschlossen und ist seitdem Synonym für mediterranen Glamour.

Was die Costa Smeralda von anderen Jetset-Zielen unterscheidet: Hier wurde bewusst auf Betonburgen verzichtet. Eine strenge Bauordnung schreibt vor, dass sich Hotels und Villen in die Landschaft einfügen müssen — niedrige Gebäude, erdige Farben, Naturstein und Macchia-Vegetation. Das Ergebnis ist ein Küstenstreifen, der trotz des Luxus erstaunlich natürlich wirkt. Die Granitfelsen, von Wind und Wasser zu bizarren Skulpturen geformt, bilden die Kulisse für einige der schönsten Buchten des Mittelmeers.

Porto Cervo ist das Herz der Costa Smeralda: Ein Designerdorf mit exklusiven Boutiquen (Gucci, Prada, Dolce & Gabbana), der berühmten Piazzetta, dem Yachthafen voller Superyachten und Restaurants, in denen eine Flasche Wasser gern 10€ kostet. Im August flaniert hier die internationale Prominenz — aber außerhalb der Hochsaison ist Porto Cervo überraschend entspannt und fast menschenleer. Der benachbarte Porto Rotondo ist etwas zurückhaltender, aber nicht weniger elegant.

Die besten Strände der Costa Smeralda sind Spiaggia del Principe (der „Prinzenstrand" — feiner weißer Sand, kristallklares Wasser, von Wacholder umrahmt), Liscia Ruja (der längste Strand der Costa Smeralda, ideal für Familien), Romazzino (vor dem gleichnamigen Luxushotel, aber öffentlich zugänglich), und Capriccioli (eine Doppelbucht mit Postkarten-Panorama). Alle Strände sind frei zugänglich — nur Liegen und Schirme kosten (20–40€ pro Set in der Hochsaison).

💡 Tipp

Die Costa Smeralda ist im August irrsinnig teuer und voll. Im Juni oder September sind die Strände genauso schön, das Wasser warm genug und die Preise 40–60% niedriger. Wer nur die Strände will, braucht kein 500€-Hotel — einfach in Arzachena oder Olbia übernachten und mit dem Auto an die Buchten fahren.

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