Gesundheit & Sicherheit
Sardinien ist ein sehr sicheres Reiseziel — die Kriminalitätsrate ist eine der niedrigsten Italiens und gefährliche Tiere gibt es praktisch nicht (keine Schlangen, keine Skorpione, keine gefährlichen Meerestiere). Die größten Risiken sind Sonnenbrand, Dehydrierung und die gelegentliche Wildschweinherde auf der Straße.
Medizinische Versorgung
- Krankenhäuser: In Cagliari (Ospedale Brotzu — das größte der Insel), Sassari, Olbia und Nuoro gibt es gut ausgestattete Krankenhäuser. In kleineren Küstenorten sind im Sommer oft Guardia Medica (Notärzte) stationiert.
- Apotheken (Farmacia): Erkennbar am grünen Kreuz. In jeder Stadt und vielen Dörfern vorhanden, gut sortiert. Öffnungszeiten meist 9:00–13:00 und 16:30–20:00, samstags nur vormittags.
- EHIC: Die Europäische Krankenversicherungskarte wird in öffentlichen Einrichtungen akzeptiert. Eine Reisekrankenversicherung ist dennoch empfohlen — sie deckt Privatbehandlungen und Rücktransport ab.
Sonne & Hitze
Sardiniens Sonne ist intensiv — der UV-Index erreicht im Sommer 9–10. Sonnencreme mit LSF 50, Hut und Sonnenbrille sind Pflicht. Zwischen 12:00 und 16:00 Uhr die Mittagshitze meiden — in dieser Zeit ruht ganz Sardinien. Mindestens 2 Liter Wasser pro Tag trinken, bei Wanderungen mehr.
Sicherheit
- Kriminalität: Sardinien ist extrem sicher. Taschendiebstahl kommt selten vor, Gewaltverbrechen gegen Touristen sind praktisch unbekannt.
- Straßenverkehr: Das reale Risiko. Auf Landstraßen kreuzen Schafe, Ziegen und Wildschweine — besonders bei Dämmerung vorsichtig fahren.
- Waldbrände: Im Hochsommer (Juli/August) besteht hohe Waldbrandgefahr. Niemals Zigaretten oder Glasflaschen in der Natur liegen lassen. Bei Rauch sofort die Feuerwehr (115) rufen.
- Strömungen: An der Westküste (Mistral-exponiert) können Strömungen gefährlich werden. Auf Flaggen achten und bei starkem Wind nicht weit hinausschwimmen.