Tunis & Umgebung
Tunis entdecken
Tunis ist eine Stadt der Kontraste. Auf der einen Seite die Medina — ein UNESCO-geschütztes Labyrinth aus dem 7. Jahrhundert mit über 700 historischen Monumenten, verschlungenen Gassen und lebhaften Souks. Auf der anderen Seite die Ville Nouvelle (Neustadt) mit breiten Boulevards im Pariser Stil, Art-déco-Fassaden und klimatisierten Cafés.
Die Stadt mit rund 2,7 Millionen Einwohnern im Großraum ist nicht nur politisches Zentrum, sondern auch kulturelles Herz Tunesiens. Hier befinden sich die besten Museen, die lebendigste Kunstszene und die interessantesten Restaurants des Landes. Dazu kommt eine einzigartige geografische Lage: Am Golf von Tunis gelegen, mit den Ruinen von Karthago im Norden, dem malerischen Sidi Bou Said darüber und den Badeorten La Marsa und La Goulette direkt nebenan.
Plane mindestens 2–3 Tage für Tunis und Umgebung ein. Die Medina allein verdient einen ganzen Tag, das Bardo-Museum einen halben, und Karthago + Sidi Bou Said füllen einen weiteren Tag perfekt.
Orientierung
Tunis ist übersichtlich strukturiert:
- Medina (Altstadt): Das UNESCO-geschützte Herz der Stadt, gegründet 698. Moscheen, Paläste, Hammams und Souks in einem Gewirr aus Gassen. Die Ez-Zitouna-Moschee (Olivenbaum-Moschee) bildet das Zentrum. Die Souks sind nach Handwerken geordnet: Parfüm (Souk el-Attarine), Wolle (Souk el-Leffa), Goldschmiede (Souk el-Berka).
- Ville Nouvelle (Neustadt): Die französische Kolonialstadt (ab 1881) erstreckt sich östlich der Medina entlang der Avenue Habib Bourguiba — Tunesiens „Champs-Élysées" mit Platanen, Straßencafés und dem Nationaltheater. Hier pulsiert das moderne Leben.
- Bardo: Westlicher Vorort, bekannt für das gleichnamige Museum im ehemaligen Beylical-Palast. Erreichbar per Métro Léger.
- Karthago: Nördlicher Vorort am Golf. Die antiken Ruinen verteilen sich über einen Hügel mit Meerblick. Per TGM-Bahn in 25 Min. ab Zentrum.
- Sidi Bou Said: Das blau-weiße Künstlerdorf auf dem Hügel über Karthago. TGM-Station direkt im Ort.
- La Marsa: Strandvorort am Ende der TGM-Linie. Cafés, Restaurants, Strand. Wo die wohlhabenden Tunesier wohnen.
- La Goulette: Hafenvorort, bekannt für seine Fischrestaurants. Hier legen die Kreuzfahrtschiffe an.
Tipp
Die TGM-Bahn (Tunis Marine → La Marsa) ist dein bester Freund: Sie verbindet Innenstadt, Karthago, Sidi Bou Said und La Marsa für nur 0,50€. Fährt alle 15 Minuten, Fahrtzeit 35 Min. bis Endstation.
Die Medina von Tunis
★★★ Medina von Tunis (UNESCO-Welterbe)
Die Medina von Tunis ist eine der besterhaltenen mittelalterlichen Städte der islamischen Welt. Gegründet 698 n. Chr. unter den Aghlabiden, erlebte sie ihre Blüte im 12.–15. Jahrhundert unter den Hafsiden. Auf einer Fläche von 270 Hektar befinden sich über 700 historische Monumente: Moscheen, Medresen (Koranschulen), Zaouias (Heiligengräber), Hammams, Fondouks (Karawansereien) und Paläste.
Das Besondere: Die Medina ist lebendig. Anders als in manchen marokkanischen Städten, wo die Medina musealisiert wurde, wohnen und arbeiten hier noch tausende Tunesier. Die Souks sind keine Touristenfallen, sondern echte Einkaufsstraßen für Einheimische — neben den Händlern, die natürlich auch Touristen bedienen.
★★★ Ez-Zitouna-Moschee (Olivenbaum-Moschee)
Die älteste und wichtigste Moschee von Tunis, gegründet 732 n. Chr., ist das spirituelle und geografische Zentrum der Medina. Der Innenhof mit seinen antiken Säulen (viele stammen aus Karthago!) ist auch für Nicht-Muslime zugänglich — das Gebetshaus selbst nicht. Der quadratische Minarett-Turm ist von überall in der Medina sichtbar und dient als Orientierungspunkt.
Rue Djemaa ez-Zitouna. Innenhof frei zugänglich (außer während des Gebets). Angemessene Kleidung!
★★★ Die Souks
Die Souks der Medina sind nach Handwerken organisiert — eine Tradition, die Jahrhunderte zurückreicht:
- Souk el-Attarine (Parfümhändler) — direkt neben der Moschee, betörende Düfte aus Jasmin, Rose, Amber und Oud
- Souk el-Trouk (Tuchhändler) — prachtvolle Stoffe und traditionelle Kleidung (Jebba, Safsari)
- Souk el-Berka — historisch der Sklavenmarkt, heute Goldschmiede und Juweliere
- Souk el-Leffa — Wolldecken und Teppiche aus dem ganzen Land
- Souk el-Blaghdjia — die berühmten tunesischen Babouche-Pantoffeln in allen Farben
- Souk el-Chaouachiyin — die Chéchia-Macher, die traditionelle rote Filzmütze wird hier seit dem 17. Jahrhundert hergestellt
★★ Dar Ben Abdallah (Volkskundemuseum)
Dieses prächtige Stadtpalais aus dem 18. Jahrhundert gibt einen Einblick in das Leben der wohlhabenden Tunesier Oberschicht. Geschnitzte Stuckdecken, bemalte Holzdecken, Innenhof mit Marmorbrunnen — und eine Ausstellung über traditionelle Kleidung, Schmuck und Alltagsgegenstände.
Impasse Ben Abdallah. 3 TND. Di–So 9:30–16:30 Uhr.
★★ Dar el-Haddad
Ein weiterer wunderschön restaurierter Palast in der Medina, heute ein Museum für traditionelles Kunsthandwerk. Die Kachelarbeiten und Stuckverzierungen sind atemberaubend.
★★ Tourbet el-Bey
Das prächtigste Mausoleum von Tunis — die Grabstätte der Husseiniden-Dynastie (1705–1957), Tunesiens letzte Herrscher. Italienischer Marmor, andalusische Fliesen und osmanische Kalligraphie vereinen sich in einem architektonischen Meisterwerk.
Rue Tourbet el-Bey. 2 TND. Mo–Sa 9:30–16:30 Uhr.
Tipp
Verlaufe dich absichtlich! Die Medina ist sicher, und das Verirren ist die beste Art, sie zu entdecken. Wenn du genug hast, gehe einfach bergab — du landest immer an der Hauptstraße. Oder frage einen Händler freundlich nach dem Weg zur Ez-Zitouna-Moschee.
Bardo-Museum
★★★ Musée National du Bardo
Das Bardo-Museum ist das wichtigste Museum Nordafrikas und beherbergt die weltweit größte und bedeutendste Sammlung römischer Mosaike. Untergebracht in einem ehemaligen Beylical-Palast (13.–19. Jahrhundert), vereint es archäologische Schätze von der Vorgeschichte über Karthago und Rom bis zur islamischen Periode.
Die Highlights
- Vergil-Mosaik (3. Jh. n. Chr.): Das Meisterwerk des Museums zeigt den römischen Dichter Vergil, flankiert von zwei Musen. Eines der wenigen antiken Porträts eines realen Menschen. 3×3 Meter groß, mit einer Detailtiefe, die Fotografien gleichkommt.
- Neptun-Mosaik: Ein gewaltiges Bodenmosaik aus dem 2. Jahrhundert, das Neptun auf seinem Streitwagen zeigt, umgeben von Meereswesen. Über 100 m² groß.
- Odysseus-Mosaik: Odysseus, an den Mast gebunden, widersteht dem Gesang der Sirenen. Aus Dougga (2. Jh. n. Chr.).
- Punische Sammlung: Grabbeigaben, Terrakotten und Stelen aus Karthago — Zeugnisse einer Zivilisation, die von den Römern systematisch ausgelöscht wurde.
- Islamische Abteilung: Kalligraphie, Keramik und Textilien aus der Aghlabiden- und Hafsiden-Zeit.
- Der Palast selbst: Die Innenräume mit ihren bemalten Holzdecken, Stuckarbeiten und Kacheln sind eigenständige Kunstwerke.
Le Bardo (Métro Léger, Station Bardo). 13 TND (ca. 4€). Eintritt mit Fotoerlaubnis: 14 TND. Di–So 9:00–17:00 Uhr (Sommer bis 18:00). Mo geschlossen. Audioguide verfügbar (Französisch, Englisch). Dauer: mindestens 2–3 Stunden.
Tipp
Gehe morgens, direkt zur Öffnung. Die Kreuzfahrt-Gruppen kommen meist ab 10:30 Uhr. Die Mosaik-Säle im Obergeschoss (Saal von Sousse, Saal von Dougga) sind die Highlights — dort anfangen, bevor es voll wird.
Karthago
★★★ Karthago (UNESCO-Welterbe)
Karthago war einst die mächtigste Stadt des westlichen Mittelmeers — Roms Erzfeindin, Heimat Hannibals, Zentrum eines Handelsimperiums, das von Spanien bis Libyen reichte. 814 v. Chr. der Sage nach von der phönizischen Prinzessin Dido gegründet, kontrollierte Karthago die Seehandelsrouten, bis Rom die Stadt nach drei Punischen Kriegen 146 v. Chr. komplett zerstörte — der Boden wurde mit Salz bestreut, damit nichts mehr wachsen sollte.
Doch die Römer selbst bauten Karthago wieder auf: Unter Augustus wurde es zur drittgrößten Stadt des Imperiums (nach Rom und Alexandria), mit spektakulären Thermen, Theatern und Villen. Die heutigen Ruinen stammen größtenteils aus dieser römischen Phase.
Die wichtigsten Stätten
★★★ Antoninus-Pius-Thermen (Thermes d'Antonin)
Die größten römischen Thermen außerhalb Roms — und die eindrucksvollste Ruine Karthagos. Von der gewaltigen Anlage steht noch eine 15 Meter hohe Säule, die die Dimensionen des Frigidarium (Kaltbaderaum) erahnen lässt. Die Anlage liegt direkt am Meer mit spektakulärem Blick über den Golf von Tunis.
Avenue de la République. Im Kombiticket enthalten.
★★ Byrsa-Hügel & Nationalmuseum
Der Hügel, auf dem die punische Akropolis stand. Oben thront die von den Franzosen erbaute Kathedrale Saint-Louis (heute Kulturzentrum) neben dem Nationalmuseum von Karthago mit Funden aus der punischen und römischen Periode. Der Blick vom Hügel über den gesamten Golf ist atemberaubend.
★★ Tophet (Punisches Heiligtum)
Eine der kontroversesten archäologischen Stätten der Antike: Der Tophet war ein Heiligtum, in dem — so die umstrittene These — die Karthager ihren Göttern Baal Hammon und Tanit Kinderopfer darbrachten. Hunderte von Urnen mit Kindergebeinen wurden gefunden. Die Interpretation ist unter Archäologen umstritten. Faszinierend und verstörend zugleich.
★★ Römisches Theater & Villenquartier
Das restaurierte Theater wird im Sommer für das Festival International de Carthage (Juli–August) genutzt — Konzerte und Aufführungen in antiker Kulisse. In der Nachbarschaft: die Überreste luxuriöser römischer Villen mit gut erhaltenen Mosaikböden.
★ Punische Häfen
Zwei künstliche Hafenbecken — der Handelshafen (kreisrund) und der Kriegshafen (rechteckig) — waren das Herzstück der karthagischen Seemacht. Heute sind sie mit Wasser gefüllte Vertiefungen, aber ein Modell im Ozeanographischen Museum zeigt, wie die Anlage einst 220 Kriegsschiffe gleichzeitig beherbergte.
Kombiticket: 12 TND (ca. 3,50€) für alle Karthago-Stätten. Am Eingang der Antoninus-Pius-Thermen oder am Byrsa-Hügel erhältlich. Die Stätten liegen verstreut — plane 3–4 Stunden ein. Am besten mit dem TGM (Stationen Carthage Salammbô, Carthage Byrsa, Carthage Hannibal, Carthage Dermech) oder zu Fuß.
Achtung
Die Karthago-Stätten liegen verstreut und es gibt kaum Schatten! Geh morgens (vor 10 Uhr) oder am späten Nachmittag. Wasser und Sonnenschutz sind Pflicht, besonders im Sommer.
Sidi Bou Said
★★★ Sidi Bou Said
Das meistfotografierte Dorf Tunesiens thront auf einem Hügel über dem Golf von Tunis. Weiß getünchte Häuser, kobaltblaue Türen und Fensterrahmen, blühende Bougainvilleen und schmale Kopfsteinpflastergassen machen Sidi Bou Said zu einem der schönsten Dörfer am gesamten Mittelmeer.
Das Dorf ist nach dem Sufi-Heiligen Abu Said ibn Khalef al-Beji (13. Jahrhundert) benannt, dessen Mausoleum oben auf dem Hügel steht. Im frühen 20. Jahrhundert zog die Schönheit des Ortes Künstler aus ganz Europa an: Paul Klee und August Macke malten hier 1914 ihre berühmten Aquarelle, die den europäischen Expressionismus revolutionierten. Klee schrieb in sein Tagebuch: „Die Farbe hat mich. Ich brauche nicht nach ihr zu haschen. Sie hat mich für immer."
Was zu sehen ist
- Café des Nattes — Das legendäre Café an der Hauptstraße, wo Paul Klee seinen Tee trank. Steile Stufen führen auf die Terrasse mit Blick über den Golf. Bestelle den Thé aux pignons (Pfefferminztee mit Pinienkernen) — er wird in einem gläsernen Becher mit schwimmenden Pinienkernen und einem Hauch Orangenblütenwasser serviert. Das Café-Erlebnis schlechthin.
- Dar el-Annabi — Ein wunderschön restauriertes traditionelles Haus aus dem 18. Jahrhundert, das einen Einblick in das Leben einer wohlhabenden tunesischen Familie gibt. Mannequins in historischen Kostümen in originalen Räumen.
- Ennejma Ezzahra (Palais Baron d'Erlanger) — Der Palast des französisch-deutschen Barons Rodolphe d'Erlanger (1872–1932), eines Musikologen, der hier die arabische Musik studierte. Heute das Centre des Musiques Arabes et Méditerranéennes. Allein die Architektur — eine Mischung aus andalusischem und tunesischem Stil — und die Gärten mit Meerblick sind den Besuch wert.
- Der Hafen — Unten am Fuß des Hügels liegt ein kleiner Hafen mit Fischerbooten. Weniger touristisch als oben, gute Fischrestaurants.
TGM-Station: Sidi Bou Said (25 Min. ab Tunis Marine). Der Ort ist kompakt und in 1–2 Stunden zu erkunden. Am schönsten zum Sonnenuntergang. Am Wochenende (besonders Samstag) kommen viele Tunesier — charmant, aber voll.
Tipp
Komme zum Sonnenuntergang! Die Sonne geht über dem Golf von Tunis unter, das blaue Dorf leuchtet golden, und die Stimmung im Café des Nattes ist unvergesslich. Unter der Woche ist es deutlich ruhiger als am Wochenende.
La Marsa & La Goulette
★★ La Marsa
Der eleganteste Vorort von Tunis liegt am Ende der TGM-Linie direkt am Meer. La Marsa ist, wo die wohlhabenden Tunesier leben und ausgehen. Der Strand von La Marsa ist nicht der schönste (eher urban), aber die Café-Kultur ist legendär: Entlang der Strandpromenade und in den Seitenstraßen reihen sich Cafés und Restaurants aneinander.
- Café Saf Saf — Das älteste Café des Viertels unter einem gewaltigen Baum, mit Narguile (Wasserpfeife) und traditionellem Gebäck. Ein Muss für die Atmosphäre.
- Strand von Marsa Plage: Städtisch, aber im Sommer der Treffpunkt der Tuniser Jugend. Strandbars und Restaurants.
- Gammarth: Der Nachbarort (5 Min. mit dem Taxi) hat die schöneren Strände und die Luxushotels (Four Seasons, The Residence).
★★ La Goulette (Halq el-Wadi)
Der Hafenvorort von Tunis hat eine faszinierende Geschichte: Hier lebten bis in die 1960er Jahre Tunesier, Italiener, Malteser und sephardische Juden friedlich zusammen — ein Mosaik der Kulturen, das im Film „Un été à La Goulette" verewigt wurde.
Heute ist La Goulette vor allem für seine Fischrestaurants berühmt. Entlang der Avenue Roosevelt reihen sich Dutzende Lokale aneinander, in denen fangfrischer Fisch, Garnelen und Muscheln serviert werden — deutlich günstiger als in der Innenstadt. Am Wochenende kommen die Tunesier familienweise zum Fischessen.
Sehenswert: Die Kasbah von La Goulette, eine spanische Festung aus dem 16. Jahrhundert, und der Kreuzfahrthafen, von dem man den Blick über den gesamten Golf von Tunis genießt.
TGM-Station: La Goulette. 15 Min. ab Tunis Marine.
2 Stadtrundgänge
Medina-Rundgang: 1.300 Jahre Geschichte
Vom Bab el-Bhar (Seetor) durch die Souks bis zur Ez-Zitouna-Moschee und zu den schönsten Palästen der Altstadt.
Bab el-Bhar (Porte de France)
Das Seetor markiert den Übergang von der französischen Neustadt in die Medina. Orientierungspunkt und Treffpunkt.
5 Min.Rue Djemaa ez-Zitouna
Die Hauptachse der Medina — eine breite Gasse voller Geschäfte, die direkt zur großen Moschee führt. Hier beginnt das Souk-Erlebnis.
15 Min.Ez-Zitouna-Moschee
Die älteste Moschee von Tunis (732 n. Chr.). Innenhof zugänglich, beeindruckende antike Säulen aus Karthago.
20 Min.Souk el-Attarine
Der Parfüm-Souk direkt neben der Moschee. Jasmin, Oud, Amber — ein Fest für die Sinne. Tipp: Die Parfümhändler mischen individuelle Düfte.
20 Min.Souk el-Berka
Historisch der Sklavenmarkt, heute Goldschmiede und Juweliere in einer überdachten Passage. Die Atmosphäre ist einzigartig.
15 Min.Dar Ben Abdallah
Prachtvoller Palast aus dem 18. Jahrhundert mit Volkskundemuseum. Die Stuckdecken und bemalten Kacheln sind atemberaubend.
30 Min.Tourbet el-Bey
Das Mausoleum der letzten tunesischen Dynastie. Italienischer Marmor und osmanische Kalligraphie.
20 Min.Souk el-Chaouachiyin
Die Chéchia-Macher: Hier wird seit dem 17. Jahrhundert die traditionelle rote Filzmütze handgefertigt. Faszinierende Handwerkskunst.
15 Min.Karthago & Sidi Bou Said: Antike trifft Kunst
Per TGM-Bahn zu den Ruinen von Karthago und weiter ins blau-weiße Künstlerdorf Sidi Bou Said — Tunesiens ikonischster Tagesausflug.
TGM ab Tunis Marine
Die Vorstadtbahn Richtung La Marsa nehmen. Tickets am Schalter (0,50€). Fahrt an der Küste entlang mit Blick auf den Golf.
25 Min.Antoninus-Pius-Thermen
Station Carthage Hannibal. Die größten römischen Thermen außerhalb Roms, direkt am Meer. Kombiticket kaufen (12 TND).
45 Min.Byrsa-Hügel
Station Carthage Byrsa. Hinauf zum Hügel: Nationalmuseum, Kathedrale Saint-Louis, Panoramablick über den Golf.
45 Min.Punische Häfen & Tophet
Station Carthage Salammbô. Die antiken Hafenbecken und das kontroverse punische Heiligtum.
30 Min.Sidi Bou Said
Weiter mit der TGM (1 Station). Durch die blau-weißen Gassen flanieren, Dar el-Annabi besichtigen.
60 Min.Café des Nattes
Krönender Abschluss auf der Terrasse des legendären Cafés. Thé aux pignons bestellen und den Sonnenuntergang genießen.
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