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Geschichte · Abschnitt 2/3

Türkenbelagerungen & Wiener Kongress

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Türkenbelagerungen & Wiener Kongress

Die Türkenbelagerungen

Zweimal standen die Osmanen vor Wien — und zweimal hielt die Stadt stand:

  • 1529: Sultan Süleyman der Prächtige belagerte Wien mit 120.000 Mann. Die Stadt hielt — dank der Mauern, des Herbstwetters und des tapferen Widerstands. Wien wurde zum „Bollwerk der Christenheit".
  • 1683: Die zweite, dramatischere Belagerung — 200.000 Osmanen belagerten Wien monatelang. Die Rettung kam durch ein Entsatzheer unter dem polnischen König Jan III. Sobieski. Die legendäre Schlacht am Kahlenberg beendete die osmanische Expansion in Europa für immer. Wiener Kaffeehaus-Legende: Die fliehenden Türken ließen Säcke mit Kaffeebohnen zurück — der Ursprung der Wiener Kaffeehauskultur (historisch umstritten, aber eine schöne Geschichte).

Der Wiener Kongress (1814/15)

Nach der Niederlage Napoleons versammelten sich die Mächtigen Europas in Wien, um die Landkarte des Kontinents neu zu zeichnen. Der Wiener Kongress war auch ein gesellschaftliches Großereignis: „Der Kongress tanzt" — monatelange Bälle, Bankette und Intrigen in der Hofburg und den Palästen. Fürst Metternich orchestrierte eine neue europäische Ordnung, die 100 Jahre hielt. Die Tradition der Wiener Bälle geht auf diese Zeit zurück.

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