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Innere Stadt · Abschnitt 4/4

Graben, Kohlmarkt & Flanieren

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Graben, Kohlmarkt & Flanieren

Wiens Innere Stadt ist ein Paradies zum Flanieren — barocke Fassaden, Jugendstil-Details, versteckte Innenhöfe und das Gefühl, durch ein lebendiges Architekturmuseum zu gehen.

Die schönsten Straßen

  • Graben: Wiens prächtigste Fußgängerzone — die Pestsäule (1679), Jugendstilfassaden und Luxusgeschäfte. Hier flaniert Wien seit dem Mittelalter.
  • Kohlmarkt: Vom Graben zur Hofburg — Wiens eleganteste Meile mit der Konditorei Demel (die andere Sachertorte) und der Parfümerie Loden-Plankl. Am Ende: der Blick durch das Michaelertor in die Hofburg.
  • Kärntner Straße: Vom Stephansdom zur Staatsoper — Wiens Einkaufsstraße Nr. 1. Touristisch, aber die Architektur lohnt den Blick nach oben.

Versteckte Juwelen

  • Judenplatz: Das Holocaust-Mahnmal (Rachel Whiteread, 2000) — eine umgedrehte Bibliothek aus Beton. Daneben: das Museum am Judenplatz mit Ausgrabungen der mittelalterlichen Synagoge.
  • Griechenbeisl: Wiens ältestes Restaurant (seit 1447) — Beethoven, Schubert, Mark Twain und viele andere aßen hier. Die Decke des „Augustiner-Stüberls" ist mit Unterschriften berühmter Gäste bedeckt.
  • Mozarthaus Vienna: Die einzige erhaltene Wiener Wohnung Mozarts — hier komponierte er „Die Hochzeit des Figaro". Domgasse 5, Eintritt: 12€.

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