Kunsthistorisches Museum
Das Kunsthistorische Museum (KHM) ist Wiens Juwel und eines der fünf bedeutendsten Kunstmuseen der Welt — neben dem Louvre, dem Prado, der Eremitage und den Uffizien. Die Sammlung geht auf die Kunstliebe der Habsburger zurück, die über Jahrhunderte die besten Werke Europas zusammentrugen.
Die Highlights
- Pieter Bruegel der Ältere: Die weltweit größte Bruegel-Sammlung — 12 Gemälde, darunter „Turmbau zu Babel" (1563), „Bauernhochzeit", „Jäger im Schnee" und „Kinderspiele". Allein dieser Raum rechtfertigt den Wien-Besuch.
- Vermeer: „Die Malkunst" — eines von nur 35 bekannten Vermeer-Gemälden weltweit.
- Velázquez: Die Infantinnen-Portraits — königliche Kinderportraits von beeindruckender Tiefe.
- Caravaggio: „David mit dem Haupt des Goliath" — dramatisches Chiaroscuro.
- Raffael, Tizian, Rubens, Rembrandt — die Sammlung ist ein Who's Who der europäischen Kunstgeschichte.
Das Gebäude selbst ist ein Kunstwerk: Die Eingangshalle mit Marmortreppen, Deckenfresken und vergoldeten Verzierungen ist atemberaubend. Im Café im Kuppelsaal kann man unter Fresken Sachertorte essen. Eintritt: 21€.
💡 Tipp
Das KHM hat donnerstags bis 21 Uhr geöffnet — die beste Zeit für einen Besuch. Weniger Besucher, die Bruegel-Räume fast leer, und danach ein Abendessen am Naschmarkt. Das Kombiticket mit dem Naturhistorischen Museum (gegenüber) spart Geld, wenn du beide besuchen willst.