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Ubud & Zentralbali · Abschnitt 2/9

Sacred Monkey Forest Sanctuary

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Ubud & Zentralbali|
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Sacred Monkey Forest Sanctuary★★

Jalan Monkey Forest, Padangtegal, Ubud
Täglich 9:00–17:00 Uhr (letzter Einlass 16:30)
80.000 IDR (~4,70€) Erwachsene, 60.000 IDR (~3,50€) Kinder

Der Sacred Monkey Forest Sanctuary (Mandala Suci Wenara Wana) liegt mitten im Herzen von Ubud — ein 12,5 Hektar großer Dschungel aus uralten Banyan-Bäumen, moosbedeckten Steinfiguren und drei hinduistischen Tempeln, in dem über 1.260 Langschwanzmakaken in fünf Gruppen leben. Der Wald ist kein Zoo, sondern ein heiliger Ort: Die Balinesen glauben, dass die Affen den Tempel beschützen, und die drei Pura (Tempel) im Wald werden aktiv für Zeremonien genutzt.

Der Pura Dalem Agung Padangtegal (Todestempel) im Zentrum ist der eindrucksvollste: moosbewachsene Steintreppen, Dämonen-Skulpturen mit grimmigen Fratzen und riesige Banyan-Wurzeln, die sich um die Tempelmauern winden wie die Tentakel eines Kraken. Die Atmosphäre ist filmreif — Peter Jackson hätte hier drehen können. Am südlichen Ende des Waldes führt eine Steinbrücke über eine Dschungelschlucht zu einem Badebereich mit einem kleinen Wasserfall.

Die Makaken sind halbwild und an Menschen gewöhnt, was sie gleichzeitig faszinierend und unberechenbar macht. Sie klauen Sonnenbrillen, Hüte, Wasserflaschen und Handys mit chirurgischer Präzision. Die Mitarbeiter des Parks (in grünen Uniformen) sind trainiert, gestohlene Gegenstände zurückzuholen — meist gegen ein paar Bananen als Tauschhandel. Manche Affen haben gelernt, dass sie für wertvollere Gegenstände mehr Futter bekommen, was zu einer skurrilen Verhandlungsökonomie geführt hat.

Der Park ist auch ein wichtiges Forschungszentrum: Primatologinnen und Primatologen der Universität Udayana studieren hier seit Jahrzehnten das Sozialverhalten der Makaken. Die Tiere sind an menschliche Präsenz gewöhnt, was seltene Verhaltensbeobachtungen ermöglicht. Schilder im Park erklären die Hierarchie der fünf Affengruppen und ihre Territorien.

💡 Tipp

Verstaue alles in geschlossenen Taschen — Sonnenbrillen in die Tasche, Ohrringe abnehmen, Wasserflaschen unsichtbar halten. Füttere die Affen nicht selbst, auch wenn Bananenstände am Eingang locken: Die Tiere werden aggressiv, wenn das Futter ausgeht. Die beste Zeit ist der späte Nachmittag (15–17 Uhr), wenn die Hitze nachlässt und das Licht durch die Baumkronen fällt.

Achtung

Affen können beißen und kratzen — Tollwut ist auf Bali real. Bei einem Biss sofort das Park-Personal informieren und innerhalb von 24 Stunden eine Tollwutimpfung im BIMC Hospital Ubud holen (Erstimpfung ca. 850.000 IDR/~50€). Reisekrankenversicherung ist hier kein Luxus, sondern Pflicht.

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