Metro & Busse
Japans Nahverkehr ist das Rückgrat des Reisens — pünktlich, sauber und engmaschig. Besonders in Tokyo und Osaka ist die Metro unverzichtbar.
Tokyo Metro
Tokyos U-Bahn-Netz ist riesig: 13 Linien, 282 Stationen, betrieben von zwei Gesellschaften (Tokyo Metro und Toei). Dazu kommen JR-Linien (Yamanote-Linie!) und private Bahnen. Das klingt verwirrend, ist aber dank IC-Karte simpel: Draufhalten, einsteigen, umsteigen, draufhalten.
- Einzelfahrt: ¥170–320 (~1–2 €) je nach Strecke
- Tageskarte Tokyo Metro: ¥600 (~3,75 €) — lohnt sich ab 3 Fahrten
- Tokyo Subway Ticket (Touristen): 24h für ¥800, 48h für ¥1.200, 72h für ¥1.500 — für alle Metro- und Toei-Linien
Die wichtigste Linie: JR Yamanote
Die Yamanote-Linie ist Tokyos Ringlinie und verbindet alle wichtigen Punkte: Shibuya, Shinjuku, Harajuku, Ikebukuro, Ueno, Akihabara, Tokyo Station. Eine Runde dauert 60 Minuten. Im JR Pass enthalten!
Busse in Kyoto
Kyotos Sehenswürdigkeiten sind per Bus besser erreichbar als per Metro. Der Bus-Tagespass (¥700/~4,40 €) ist Gold wert. Busse haben englische Ansagen und Anzeigen. Einstieg hinten, Ausstieg vorne, bezahlen beim Aussteigen (IC-Karte oder Wechselgeld-Maschine).
Navigations-Apps
Google Maps funktioniert hervorragend für die Routenplanung in Japan — mit Echtzeit-Daten, Preisen und Umsteigezeiten. Alternativ: Navitime oder Hyperdia für detaillierte Bahnverbindungen.
💡 Tipp
In Tokyo zur Rushhour (7:30–9:30 Uhr) sind die Züge brutal voll — buchstäblich Oshiya (Drücker), die Fahrgäste in den Zug pressen. Wenn möglich, diese Zeiten meiden oder die weniger überfüllten Wagen am Zuganfang/-ende nutzen. Einige Linien haben Women-Only-Waggons morgens.