Porto Santo auf einen Blick
Porto Santo liegt 43 Kilometer nordöstlich von Madeira im Atlantik — eine kleine, flache Insel von nur 42 km² mit rund 5.500 Einwohnern und einem Schatz, den die Hauptinsel nicht hat: einen 9 Kilometer langen, goldenen Sandstrand, der die gesamte Südküste säumt. Während Madeira steil, grün und bergig ist, ist Porto Santo flach, trocken und sonnengeküsst — der perfekte Yin-Yang-Kontrast für eine kombinierte Reise.
Die Insel wurde 1418 von João Gonçalves Zarco und Tristão Vaz Teixeira entdeckt — ein Jahr bevor sie Madeira fanden. Kolumbus lebte hier in den 1480er Jahren (er heiratete die Tochter des Inselgouverneurs) und nutzte Porto Santo angeblich als Basis für seine Atlantik-Studien. Sein Haus in Vila Baleira (der einzigen Stadt) ist heute ein kleines Museum.
Der Strand ist Porto Santos Hauptattraktion und Lebensader: 9 Kilometer feiner, goldener Sand, der sich von einem Ende der Südküste zum anderen zieht. Das Wasser ist flach und warm (im Sommer 22–24°C), die Brandung sanft, und der Sand gilt als therapeutisch — sein hoher Gehalt an Kalzium, Magnesium und Strontium soll bei Rheuma und Gelenkbeschwerden helfen. Einige Hotels bieten „Psammotherapie" (Sandbad-Behandlungen) an.
Porto Santo ist keine Party-Insel — es gibt wenig Nachtleben, keine Einkaufsmeilen und kaum organisierte Touren. Was es gibt: Ruhe, Sonne, Strand, ein paar gute Fischrestaurants und eine Atmosphäre, die entschleunigt wie wenige Orte in Europa. Perfekt für 2–3 Tage am Ende einer aktiven Madeira-Reise.