Gesundheit & Sicherheit
Madeira ist ein sehr sicheres Reiseziel — Kriminalität gegen Touristen ist extrem selten, die medizinische Versorgung gut und die Insel frei von gefährlichen Tieren (keine Schlangen, keine giftigen Spinnen). Die Hauptrisiken: Wanderunfälle, Sonnenbrand und ein Poncha zu viel.
Medizinische Versorgung
- Krankenhaus: Das Hospital Central do Funchal (Hospital Dr. Nélio Mendonça) ist ein modernes, gut ausgestattetes Krankenhaus mit Notaufnahme. Für Touristen in der Regel kostenfreie Erstbehandlung mit EHIC (Europäischer Krankenversicherungskarte).
- Apotheken (Farmácias): Erkennbar am grünen Kreuz, in jeder Stadt vorhanden. Geöffnet Mo–Fr 9:00–19:00, Sa 9:00–13:00. Nachtapotheken rotieren.
- Reiseversicherung: Eine Reisekrankenversicherung wird empfohlen — sie deckt Privatbehandlungen, Hubschrauber-Rettung bei Wanderunfällen und Rücktransport ab.
Wandersicherheit
Das größte reale Risiko auf Madeira sind Wanderunfälle: steile Abstiege, rutschige Levada-Wege, ungesicherte Klippen und schnelle Wetterumschwünge in den Bergen.
- Ausrüstung: Feste Wanderschuhe (rutschfest!), Regenjacke (auch bei Sonnenschein), Stirnlampe für Tunnel, ausreichend Wasser und Snacks.
- Wetter prüfen: In den Bergen kann das Wetter innerhalb von Minuten umschlagen — von Sonnenschein zu Nebel und Regen. Prüfe die Webcams am Pico do Arieiro und die Wettervorhersage vor jeder Bergwanderung.
- Levada-Sicherheit: Manche Levada-Wege sind schmal (unter 1 Meter breit), nass und an steilen Abhängen ohne Geländer. Wer unter Höhenangst leidet, sollte sich vorher informieren. Die Levada das 25 Fontes und Caldeirão Verde sind die am besten gesicherten.
- Allein wandern: Auf populären Levadas (25 Fontes, Caldeirão Verde) kein Problem. Auf abgelegenen Wegen: Bescheid sagen, wo du hingehst, Handy (mit Offline-Karte) mitnehmen.