Vulkane, Reisterrassen & Regenwälder
Die Philippinen liegen auf dem Pazifischen Feuerring — die geologische Aktivität hat spektakuläre Landschaften geformt, bringt aber auch Gefahren mit sich.
Vulkane
- Mayon (2.462 m, Albay): Der „perfekte Kegel" — einer der fotogensten Vulkane der Welt. Aktiv und gefährlich: Der letzte große Ausbruch war 2018. Die Region um Legazpi ist trotzdem sicher und bietet ATV-Touren über alte Lavafelder.
- Pinatubo (1.486 m, Zambales): Der Ausbruch von 1991 war der zweitgrößte des 20. Jahrhunderts und veränderte das globale Klima. Heute kann man zum Kratersee wandern — ein türkisfarbener See in einem gewaltigen Krater. Tagesausflug ab Manila (3.000–4.000 PHP mit Guide).
- Taal (311 m, Batangas): Ein Vulkan in einem See auf einer Insel in einem See auf einer Insel. Die bizarrste geologische Formation der Philippinen. Liegt nur 2 Stunden südlich von Manila.
Reisterrassen
Die Ifugao-Reisterrassen (Banaue, Batad, Hapao, Mayoyao, Nagacadan) sind 2.000 Jahre alt und UNESCO-Welterbe. Sie sind nicht nur spektakulär schön, sondern auch ein ingenieurtechnisches Meisterwerk der Bewässerung und Terrassierung.
Regenwälder & Tierwelt
Die Philippinen sind ein Biodiversitäts-Hotspot mit einer extrem hohen Rate an Endemismus: Viele Arten gibt es nur hier. Der Philippinische Adler (Pithecophaga jefferyi) ist der größte Adler der Welt und das Nationaltier — mit nur noch 400–500 Exemplaren akut bedroht. Der Philippinische Tarsier (Koboldmaki) auf Bohol ist eines der kleinsten Primaten der Welt. Die Philippinische Maus-Hirsch (Tragulus) ist kleiner als eine Hauskatze.