7.641 Inseln & das Korallendreieck
Die Philippinen bestehen aus 7.641 Inseln (bei Ebbe — bei Flut sind es weniger). Davon sind nur etwa 2.000 bewohnt und nur 500 größer als einen Quadratkilometer. Die drei Hauptgruppen sind Luzon (Norden), Visayas (Mitte) und Mindanao (Süden).
Das wahre Wunder liegt unter Wasser: Die Philippinen bilden die nordwestliche Ecke des Korallendreiecks (Coral Triangle), das sich über sechs Länder erstreckt und die höchste marine Biodiversität der Welt beherbergt. Was das bedeutet:
- 500+ Korallenarten — mehr als im gesamten Atlantik
- 2.500+ Fischarten — darunter Walhaie, Mantarochen, Fuchshaie, Hammerhaie
- Meeresschildkröten — 5 von 7 Arten weltweit kommen hier vor
- Dugongs (Seekühe) — eine der letzten signifikanten Populationen Südostasiens
Das Tubbataha Reef Natural Park (UNESCO, südlich von Palawan) ist das spektakulärste Meeresschutzgebiet: Ein Atoll mitten in der Sulu-See, erreichbar nur per Liveaboard-Boot (März–Juni), mit Sichtweiten von 30–40 Metern und der höchsten Korallendichte des Planeten. Für Taucher ist Tubbataha der Heilige Gral.