Praktische Infos A–Z
Autofahren & Mietwagen
Ein Mietwagen ist in den meisten US-Regionen unverzichtbar — außerhalb von New York, San Francisco und Chicago ist das Auto das Hauptverkehrsmittel. Die USA haben ein hervorragendes Straßennetz, Benzin ist günstig (ca. 0,90–1,10 $/Liter), und Parken ist fast überall reichlich vorhanden.
Mietwagen buchen
- Frühzeitig buchen: Mindestens 4–8 Wochen vorher, in der Hochsaison (Sommer, Thanksgiving, Weihnachten) noch früher
- Große Anbieter: Hertz, Avis, Enterprise, Budget, National — buche über Vergleichsportale (CHECK24, billiger-mietwagen.de)
- Vollkasko ohne Selbstbeteiligung: Unbedingt! In den USA können Unfallkosten astronomisch werden. Entweder direkt beim Anbieter (CDW/LDW) oder über die Kreditkarte (vorher prüfen!)
- Preise: Ab ca. 35–50 $/Tag für einen Kompaktwagen, SUVs ab 60–90 $/Tag. Einwegmieten (z.B. LA → San Francisco) kosten oft 50–150 $ Aufschlag
- Tanken: Self-Service (Kreditkarte an der Zapfsäule, ZIP-Code eingeben — als Europäer: 99999 probieren oder drinnen bezahlen). Gallone ≈ 3,785 Liter
Verkehrsregeln
- Rechts vor links gilt NICHT: An Kreuzungen mit Stoppschildern gilt „First come, first served" — wer zuerst da war, fährt zuerst
- Rechts überholen auf Highways: Erlaubt und üblich (anders als in Deutschland!)
- Schulbusse: Wenn ein Schulbus mit blinkenden Lichtern hält, müssen ALLE Fahrzeuge in BEIDE Richtungen anhalten. Keine Ausnahme — hohe Strafen!
- Geschwindigkeit: In Meilen (mph). Innerorts: 25–35 mph (40–55 km/h), Highways: 55–75 mph (90–120 km/h). Speed Limits sind ernst gemeint
- Alkohol am Steuer: 0,8 ‰ (je nach Staat). DUI (Driving Under Influence) wird sehr hart bestraft — lass es einfach
- Mautstraßen (Toll Roads): In vielen Staaten gibt es Mautstraßen. Manche akzeptieren nur elektronische Zahlung (SunPass in Florida, E-ZPass im Nordosten). Kläre mit deinem Mietwagenanbieter, ob ein Toll-Transponder im Auto ist
Tipp
Ein internationaler Führerschein ist in den USA nicht gesetzlich vorgeschrieben, wird aber empfohlen und von manchen Mietwagenfirmen verlangt. Kostet beim Straßenverkehrsamt ca. 15 € und ist 3 Jahre gültig.
Einreise & ESTA
Deutsche Staatsbürger benötigen für touristische Aufenthalte bis 90 Tage kein Visum, aber eine ESTA-Genehmigung (Electronic System for Travel Authorization).
ESTA beantragen
- Wo: Ausschließlich auf der offiziellen Website: esta.cbp.dhs.gov — Vorsicht vor Drittanbieter-Seiten, die 50–100 € berechnen!
- Kosten: 21 $ (Kreditkarte oder PayPal)
- Gültigkeit: 2 Jahre oder bis der Reisepass abläuft (je nachdem, was zuerst eintritt)
- Bearbeitungszeit: Meist innerhalb von Minuten bis Stunden, spätestens 72 Stunden. Mindestens 3 Tage vor Abflug beantragen!
- Reisepass: Muss maschinenlesbar sein und mindestens bis zum Ende des Aufenthalts gültig (empfohlen: 6 Monate darüber hinaus)
Bei der Einreise
- Immigration: Fingerabdrücke und Foto werden genommen. Fragen nach Reisezweck, Aufenthaltsdauer, Unterkunft — freundlich und ehrlich antworten
- Zollerklärung: Lebensmittel (Obst, Fleisch, Milchprodukte) sind verboten! Auch Nüsse und Schokolade können Probleme machen. Im Zweifel: deklarieren
- Global Entry: Für Vielreisende lohnt sich das Global-Entry-Programm (100 $, 5 Jahre) — damit umgehst du die oft lange Schlange bei der Immigration
Achtung
Wer jemals in Iran, Irak, Syrien, Sudan, Libyen, Jemen oder Somalia war (auch nur als Transit), ist vom ESTA-Programm ausgeschlossen und benötigt ein reguläres B1/B2-Visum. Das gilt auch für Doppelstaatsbürger dieser Länder.
Geld & Kreditkarten
Die USA sind ein Kreditkartenland — Visa und Mastercard werden praktisch überall akzeptiert, oft auch für Kleinstbeträge. Bargeld brauchst du nur selten (Trinkgeld, Food Trucks, manche Parkautomaten).
Kreditkarten
- Pflicht: Ohne Kreditkarte kannst du in den USA kaum reisen — Hotels, Mietwagen und viele Restaurants verlangen eine
- Auslandsgebühr: Viele deutsche Kreditkarten berechnen 1,5–2 % Fremdwährungsgebühr. Tipp: Reisekreditkarten ohne Auslandseinsatzgebühr (z.B. DKB, Barclays, Hanseatic GenialCard)
- Contactless/Tap: Wird immer verbreiteter, aber nicht überall. Chip + PIN oder Chip + Signature sind Standard
- ZIP-Code-Problem: Manche Automaten (Tankstellen, Ticketautomaten) fragen nach einem US-ZIP-Code. Mit europäischer Karte: 99999 probieren oder drinnen an der Kasse bezahlen
Bargeld
- Geldautomaten (ATMs): Überall verfügbar. Gebühren: 2–5 $ pro Abhebung durch die US-Bank + ggf. Gebühr deiner deutschen Bank
- Wechselkurs: 1 € ≈ 1,05–1,15 $ (Stand 2026). In den USA wechseln, nicht am Flughafen in Deutschland
- Stückelungen: 1, 5, 10, 20, 50, 100 $. Alle Scheine sehen ähnlich aus (gleiche Größe, gleiche Farbe) — genau hinschauen!
Tipp
Nimm mindestens zwei verschiedene Kreditkarten mit (Visa + Mastercard). Falls eine gesperrt wird oder nicht funktioniert, hast du immer ein Backup. American Express wird seltener akzeptiert.
Gesundheit & Versicherung
Die medizinische Versorgung in den USA gehört zu den besten der Welt — aber auch zu den teuersten. Ein Arztbesuch kann 200–500 $ kosten, ein Krankenhausaufenthalt 5.000–50.000 $ pro Tag, und ein Rettungshubschrauber 50.000 $ aufwärts. Eine Auslandsreisekrankenversicherung ist absolute Pflicht!
Versicherung
- Auslandsreisekrankenversicherung: Unbedingt VOR der Reise abschließen. Achte auf: Deckungssumme mindestens 5 Mio. €, Rücktransport, keine Selbstbeteiligung. Kosten: ab 10–15 € pro Jahr (Jahrespolice) oder 1–3 € pro Reisetag
- Im Notfall: 911 anrufen. Emergency Rooms (ER) in Krankenhäusern behandeln jeden, unabhängig von Versicherung — aber die Rechnung kommt danach
- Apotheken: CVS, Walgreens, Rite Aid — überall verfügbar, auch rezeptfreie Medikamente (OTC). Ibuprofen, Paracetamol (heißt in den USA „Acetaminophen"/Tylenol) und Sonnencreme kaufst du am besten vor Ort (günstiger)
Achtung
Ohne Auslandsreisekrankenversicherung NICHT in die USA reisen! Ein gebrochenes Bein kann 20.000–40.000 $ kosten. Die EHIC-Karte gilt nicht in den USA.
Internet & SIM-Karten
WLAN ist in den USA weit verbreitet — Hotels, Cafés, Restaurants, sogar viele öffentliche Plätze und Parks bieten kostenloses WiFi. Für unterwegs brauchst du eine lokale SIM oder eSIM.
Optionen
- eSIM (empfohlen): Airalo, Holafly oder Nomad — ab 10–15 € für 5 GB/14 Tage. Vor der Reise aktivieren, sofort nutzbar nach Landung
- Prepaid-SIM am Flughafen: T-Mobile, AT&T oder Mint Mobile — ab 30 $/Monat für unlimited Data. Am Flughafen oder in jedem Target/Walmart erhältlich
- Roaming: Mit deutschen Tarifen teuer (5–15 €/MB bei manchen Anbietern). Manche Tarife (Telekom MagentaMobil, Vodafone Red) bieten USA-Roaming inkl. — vorher prüfen!
Tipp: Google Maps offline herunterladen — besonders in Nationalparks gibt es oft kein Netz.
Klima & Reisezeit
Die USA erstrecken sich über mehrere Klimazonen — von arktisch (Alaska) über tropisch (Hawaii, Florida) bis zur Wüste (Südwesten). Es gibt keine „beste Reisezeit" für die gesamten USA.
| Region | Beste Zeit | Vermeiden | Hinweise |
|---|---|---|---|
| New York / Ostküste | Mai–Juni, Sept–Okt | Jan–Feb (eisig) | Indian Summer im Oktober spektakulär |
| Kalifornien | April–Oktober | — | SF auch im Sommer kühl (Nebel!) |
| Florida | Nov–April | Juni–Okt (Hurrikansaison) | Sommer: heiß, schwül, Gewitter |
| Südwesten | März–Mai, Sept–Nov | Juni–Aug (45°C+) | Nationalparks im Sommer überfüllt |
| Hawaii | April–Oktober | — | Ganzjährig warm, Winter regnerischer |
| Neuengland | Sept–Okt (Indian Summer) | März (Schneematsch) | Foliage: Ende Sept–Mitte Okt |
Maße & Einheiten
Die USA verwenden das imperiale Maßsystem — für Europäer anfangs verwirrend, aber man gewöhnt sich schnell daran.
| US-Einheit | Metrisch | Verwendung |
|---|---|---|
| 1 Mile | 1,609 km | Entfernungen, Geschwindigkeit (mph) |
| 1 Foot | 30,48 cm | Körpergröße, Höhenangaben |
| 1 Inch | 2,54 cm | Bildschirmgrößen |
| 1 Pound (lb) | 0,454 kg | Körpergewicht, Lebensmittel |
| 1 Ounce (oz) | 28,35 g / 29,57 ml | Getränke, Lebensmittel |
| 1 Gallon | 3,785 Liter | Benzin, Milch |
| °Fahrenheit | (°F − 32) × 5/9 = °C | 70°F ≈ 21°C, 90°F ≈ 32°C |
Schnelle Faustregeln: Meilen × 1,6 = km. Fahrenheit: 70 = angenehm, 80 = warm, 90 = heiß, 100 = brutal. Pfund ÷ 2 ≈ kg (grob).
Nationalpark-Pass
Der America the Beautiful Pass ist das beste Investment für Naturliebhaber.
- Preis: 80 $ pro Fahrzeug (bis 4 Erwachsene)
- Gültigkeit: 12 Monate ab Kauf
- Zugang zu: Allen 63 Nationalparks + über 2.000 weiteren Bundesgebieten (National Forests, BLM-Land, National Wildlife Refuges)
- Lohnt sich ab: 3 Parkbesuchen (einzelne Parks kosten 20–35 $ Eintritt)
- Kaufen: Am Eingang des ersten Parks, online auf recreation.gov, oder in REI-Filialen
Beispiel: Grand Canyon (35 $) + Zion (35 $) + Bryce Canyon (35 $) + Yosemite (35 $) = 140 $ einzeln vs. 80 $ mit Pass.
Tipp
Senioren (62+) bekommen den „Senior Pass" für einmalig 80 $ — lebenslang gültig! Für US-Militär und 4th-Grader (9–10 Jahre) ist der Pass kostenlos.
Shopping & Outlets
Die USA sind ein Shopping-Paradies — viele Marken sind hier deutlich günstiger als in Europa, besonders bei Elektronik, Sportbekleidung und Outdoor-Ausrüstung.
Outlet Malls
Premium Outlets (Simon, Tanger) gibt es in fast jeder Region. Top-Standorte:
- Woodbury Common (1h nördlich von NYC): 250+ Stores, 25–65 % Rabatt
- Desert Hills (Cabazon, bei Palm Springs): Gucci, Prada, Nike
- Sawgrass Mills (Fort Lauderdale): Größte Outlet Mall Floridas
Steuern (Sales Tax)
Wichtig: Preise in den USA sind IMMER ohne Steuer angegeben! Die Sales Tax wird erst an der Kasse aufgeschlagen und variiert je nach Staat:
- Keine Sales Tax: Oregon, Montana, Delaware, New Hampshire
- Niedrig: Colorado (2,9 %), Hawaii (4 %)
- Hoch: Kalifornien (7,25 % + lokal bis 10,75 %), New York City (8,875 %)
Sicherheit
Die USA sind für Touristen grundsätzlich ein sicheres Reiseland. Die Kriminalität konzentriert sich auf bestimmte Stadtviertel, die Touristen normalerweise nicht besuchen.
Allgemeine Tipps
- Stadtteile: In Großstädten gibt es sichere und unsichere Viertel — oft nur wenige Blocks voneinander entfernt. Frag im Hotel nach
- Nachts: Meide verlassene Straßen und Parks nach Einbruch der Dunkelheit
- Auto: Nichts sichtbar im Auto lassen (Kofferraum!). Besonders in San Francisco und an Trailheads sind Autoeinbrüche ein großes Problem
Polizei
- Bei Verkehrskontrollen: Motor aus, Hände aufs Lenkrad, Fenster runter, NICHT in die Tasche greifen (wird als Bedrohung interpretiert). Warten, bis der Officer sich nähert
- Notruf: 911 (Polizei, Feuerwehr, Rettungswagen — alles über eine Nummer)
Steuern & versteckte Kosten
Eine der größten Überraschungen für europäische Reisende: Kein Preis in den USA ist der Endpreis. Sales Tax, Resort Fees, Trinkgeld und Service Charges kommen immer noch dazu.
- Sales Tax: 0–10,75 % (je nach Staat und Stadt), wird an der Kasse aufgeschlagen
- Hotel Resort Fee: 15–50 $/Nacht (besonders in Las Vegas, Miami, Hawaii). Steht oft nur im Kleingedruckten!
- Restaurant: Essen + Tax + 18–20 % Trinkgeld = der wahre Preis ist oft 30 % höher als auf der Speisekarte
- Mietwagen: Der Onlinepreis + Airport Surcharge + Steuern + Versicherung = oft 50–80 % teurer als der Grundpreis
Faustregel: Rechne bei Hotels und Mietwagen immer 30–50 % auf den angezeigten Preis drauf. Bei Restaurants: den Menüpreis × 1,3 = der tatsächliche Preis inkl. Tax und Tip.
Strom & Adapter
Die USA verwenden 110 Volt / 60 Hz mit Steckern Typ A (zwei flache Stifte) und Typ B (zwei flache + ein runder Erdungsstift). Deutsche Stecker passen nicht!
- Adapter: Einen US-Reiseadapter mitnehmen (ab 3 € im Elektromarkt). Am besten einen mit USB-Ports
- Spannung: Die meisten modernen Ladegeräte (Handy, Laptop, Kamera) sind Dual-Voltage (100–240V) — funktionieren problemlos mit Adapter
- Vorsicht bei: Föhne, Lockenstäbe, Rasierer mit 220V — diese funktionieren NICHT oder nur mit Spannungswandler. Am besten vor Ort kaufen (Walmart, Target ab 10 $)
Trinkgeld (Tipping)
Trinkgeld ist in den USA keine freiwillige Geste, sondern ein fester Bestandteil des Einkommens. Viele Servicekräfte verdienen nur 2–3 $/Stunde Grundlohn und sind auf Tips angewiesen. Kein Trinkgeld zu geben ist ein schwerer Fauxpas.
Trinkgeld-Tabelle
| Service | Erwartetes Trinkgeld | Hinweise |
|---|---|---|
| Restaurant (Bedienung) | 18–20 % (vor Steuern) | 15 % = unterdurchschnittlich, 25 % = ausgezeichnet |
| Bar | 1–2 $ pro Getränk | Oder 15–20 % bei Rechnungen |
| Taxi / Uber / Lyft | 15–20 % | Bei Uber/Lyft über die App |
| Hotel Housekeeping | 3–5 $/Nacht | Auf dem Kopfkissen liegen lassen |
| Kofferträger (Bellhop) | 2–3 $ pro Koffer | |
| Valet Parking | 3–5 $ | Beim Abholen des Autos |
| Tour Guide | 5–10 $ pro Person | Bei Ganztagestouren: 10–20 $ |
| Friseur / Spa | 15–20 % | |
| Lieferservice | 15–20 % | Mindestens 3–5 $ |
Wichtige Regeln
- Fast Food / Selbstbedienung: Kein Trinkgeld nötig (Starbucks, McDonald's, Chipotle)
- Counter-Service mit Tip-Screen: Viele Cafés drehen ein iPad zu dir mit 15/20/25 %-Optionen. Hier ist Trinkgeld optional (aber 10–15 % sind nett)
- Automatische Gratuity: Bei Gruppen ab 6–8 Personen wird oft automatisch 18–20 % aufgeschlagen — steht auf der Rechnung
- Kreditkarte: Beim Bezahlen mit Karte trägst du das Trinkgeld auf der Rechnung ein (Zeile „Tip" oder „Gratuity") und berechnest die „Total"-Summe selbst
Achtung
In den USA nicht oder zu wenig Trinkgeld zu geben ist NICHT akzeptabel — es ist so, als würdest du den Kellner nicht bezahlen. Selbst bei mäßigem Service: mindestens 15 %.
Transport
Abgesehen vom Mietwagen gibt es in den USA verschiedene Transportmöglichkeiten — aber das Land ist riesig, und viele Strecken sind nur mit dem Auto oder Inlandsflug sinnvoll.
Inlandsflüge
- Airlines: Southwest (Freigepäck inkl.!), JetBlue, Delta, United, American, Spirit/Frontier (billig, aber viele Extrakosten)
- Preise: NYC → LA ab 100–200 $ One-Way, NYC → Miami ab 60–120 $, LA → Las Vegas ab 40–80 $
- Tipp: Google Flights für Preisvergleich. Dienstag/Mittwoch sind meist die günstigsten Flugtage
Fernbusse
- Greyhound: Das größte Busnetz. Günstig (NYC → Washington ab 15–25 $), aber langsam
- FlixBus: Inzwischen auch in den USA aktiv, vor allem an der Westküste
Züge (Amtrak)
- Acela: Hochgeschwindigkeitszug im Nordost-Korridor (NYC → Washington 3h, NYC → Boston 3,5h). Preise: ab 50–100 $ One-Way
- Legendäre Strecken: Coast Starlight (LA → Seattle), California Zephyr (Chicago → San Francisco)
- USA Rail Pass: 10 Fahrten in 30 Tagen für 499 $
Ridesharing
Uber und Lyft sind in allen Großstädten verfügbar. Günstiger als Taxis, einfach per App.
Zoll & Einfuhrbestimmungen
Die US-Zollbehörde (CBP) ist streng — besonders bei Lebensmitteln und pflanzlichen Produkten.
Einfuhr erlaubt
- 200 Zigaretten oder 50 Zigarren (ab 21 Jahre)
- 1 Liter Alkohol (ab 21 Jahre)
- Geschenke bis 100 $ Wert
- Medikamente für den persönlichen Bedarf (mit Rezept/Beipackzettel)
Einfuhr verboten
- Lebensmittel: Frisches Obst, Gemüse, Fleisch, Wurst, Milchprodukte — STRIKT verboten
- Pflanzen, Samen, Erde
- Kuba-Zigarren (auch in Drittländern gekauft)
- Überraschungseier (wegen Erstickungsgefahr — kein Witz!)
Rückführ nach Deutschland
Duty-Free-Grenze: 430 € (Flug) / 300 € (Land/See). Darüber: Zoll zahlen. Alkohol: 1 Liter Spirituosen oder 2 Liter Wein + 4 Liter Bier. 200 Zigaretten.
Tipp
Die Zollerklärung wird im Flugzeug verteilt oder digital (CBP One App) ausgefüllt. Bei Unsicherheit: alles deklarieren. Das schlimmste bei Deklaration: Konfiszierung. Ohne Deklaration: Geldstrafe bis 10.000 $.
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