Malecón & modernes Santo Domingo
★★ Malecón (Avenida George Washington)
Die 14 km lange Uferpromenade am Karibischen Meer ist das Wohnzimmer von Santo Domingo. Tagsüber joggen hier Einheimische, abends wird der Malecón zur Party: Rum-Verkäufer mit Musikboxen, Domino-Spieler, Pärchen auf der Mauer, Straßenhändler mit Empanadas. Bei Sonnenuntergang ist die Stimmung magisch.
An der Westseite liegt der Obelisco Macho, bemalt mit farbenfrohen Murals. Entlang des Malecón reihen sich Hotels, Casinos und Clubs aneinander.
Los Tres Ojos (Drei-Augen-Höhle)
Einer der faszinierendsten Orte der Stadt: drei offene Kalksteinhöhlen mit kristallklaren, unterirdischen Seen in verschiedenen Farben (türkis, blau, grün). Man steigt über eine Treppe 15 Meter in die Erde hinab und kann per kleinem Floß zum dritten See übersetzen. Die Taíno nutzten die Höhlen für religiöse Zeremonien.
200 DOP. Täglich 9–17 Uhr. 15 Minuten östlich der Zona Colonial (Taxi 5–8 USD). Der Besuch dauert ca. 1 Stunde.
Faro a Colón (Kolumbus-Leuchtturm)
Dieses kontroverse Monument (1992 eingeweiht zum 500. Jahrestag der Entdeckung) ist ein kreuzförmiges Betongebäude, das nachts einen Lichtstrahl in Form eines Kreuzes in den Himmel wirft. Im Inneren: ein prunkvolles Marmor-Mausoleum mit den (angeblichen) Gebeinen von Christoph Kolumbus, bewacht von uniformierten Soldaten. Drumherum ein Museum mit Exponaten aus jedem Land Amerikas.
Das Bauwerk ist umstritten: Für den Bau wurde ein ganzes Armenviertel abgerissen, der Stromverbrauch der Scheinwerfer war in einem Land mit häufigen Stromausfällen provokant, und Sevilla bestreitet, dass die echten Kolumbus-Gebeine hier liegen.
200 DOP. Di–So 9–17:30 Uhr. 20 Min. östlich der Zona Colonial.
Mercado Modelo
Der größte Markt von Santo Domingo — ein überdachtes Labyrinth aus Ständen mit Souvenirs, Larimar-Schmuck, Bernstein, Rum, Mamajuana-Flaschen, Kunsthandwerk und dominikanischen Gemälden im naiven Stil. Handeln ist Pflicht — starte bei 50% des genannten Preises.
Mo–Sa 9–18 Uhr, So bis 13 Uhr. Ecke Av. Mella / Calle del Monte. Auf Taschendiebe achten!