Korfu★★★
Korfu (Kerkyra) ist die zweitgrößte Ionische Insel, die kosmopolitischste und die mit der reichsten Geschichte. 592 km² Fläche, 100.000 Einwohner, eine UNESCO-Welterbe-Altstadt, venezianische Festungen, britische Paläste, französische Eleganz — und dazwischen Strände, die von karibischem Türkis bis zu dramatischen Felsenbuchten reichen.
Korfu war immer die mondänste der griechischen Inseln. Die britische Königsfamilie verbrachte hier Sommer (Prinz Philip wurde 1921 in Mon Repos geboren), Kaiserin Sisi baute sich den Achilleion-Palast, und die venezianische Oberschicht hinterließ eine Altstadt, die in ihrer Eleganz einzigartig in Griechenland ist. Gerald Durrell schrieb hier "Meine Familie und andere Tiere" — ein Buch, das die Insel weltberühmt machte.
Die Insel hat zwei sehr verschiedene Gesichter: den kultivierten Norden und Osten mit eleganten Buchten, Villen und guten Restaurants, und den touristischeren Süden mit Pauschaltourismus (besonders Kavos). Der Nordwesten um Paleokastritsa gehört zu den schönsten Küstenlandschaften Griechenlands überhaupt.
Plane mindestens 5–7 Tage für Korfu ein. Die Insel ist groß genug, um nie Langeweile aufkommen zu lassen, und ein Mietwagen ist dringend empfohlen — die öffentlichen Busse fahren zwar regelmäßig, decken aber nicht alles ab.
Korfu-Stadt (Kerkyra)★★★
Die Altstadt von Korfu ist seit 2007 UNESCO-Welterbe — und das völlig zu Recht. Keine andere griechische Stadt sieht so aus: venezianische Gassen (Kantounia) so eng, dass man die Wäscheleinen zwischen den Häusern berühren könnte, französische Arkaden an der Liston-Promenade, britische Palastarchitektur und überall die warmen Ockertöne der venezianischen Fassaden.
Das Herz der Altstadt ist der Spianada-Platz (Esplanade) — mit 40.000 m² der größte Platz Griechenlands und einer der größten Europas. Auf der Westseite die Liston-Arkaden, eine elegante Reihe von Cafés unter französischen Bögen, die der Rue de Rivoli in Paris nachempfunden wurden. Die Briten fügten den Kricketplatz hinzu, auf dem tatsächlich noch heute Cricket gespielt wird — ein surrealer Anblick im griechischen Mittelmeer.
Schlendere durch die Gassen der Altstadt (Campiello-Viertel im Norden, Kofineta im Süden) und lass dich treiben. Jede Ecke birgt eine kleine Kirche, ein verstecktes Café oder einen Blick aufs Meer. Die Agios Spyridon-Kirche beherbergt die sterblichen Überreste des Inselheiligen in einem silbernen Sarkophag — vier Mal im Jahr wird er in einer farbenfrohen Prozession durch die Stadt getragen.
Besuche den Antivouniotissa-Palast (heute Museum für byzantinische und postbyzantinische Kunst, 4€) und die Agios Iasonas & Sosipatros-Kirche (12. Jh., eine der ältesten der Insel). Der Alte Hafen (Mandraki) bietet abends eine fantastische Kulisse für einen Aperitif mit Blick auf die beleuchtete Alte Festung.
Tipp für den Stadtbummel: Starte an der Alten Festung, laufe über den Spianada zur Liston, dann in die Gassen des Campiello hinein, zur Agios Spyridon-Kirche, und zum Neuen Hafen. Dauer: 2–3 Stunden ohne Museen.
💡 Tipp
Korfu-Stadt hat die beste italienisch-griechische Fusionsküche. Probiere Sofrito (Kalbfleisch in Knoblauch-Weißwein-Sauce) und Pastitsada (Hahn in Tomatensauce mit Pasta) — beides einzigartig auf den Ionischen Inseln!
Alte Festung & Neue Festung★★
★★★ Alte Festung (Palaio Frourio)
Die Alte Festung thront auf einer felsigen Halbinsel östlich der Altstadt, durch einen künstlichen Kanal (Contrafossa) vom Festland getrennt. Ursprünglich byzantinisch (6. Jh.), wurde sie von den Venezianern massiv ausgebaut und war ein Grund, warum Korfu als einzige griechische Insel nie von den Osmanen erobert wurde.
Der Aufstieg zum höchsten Punkt ist steil, aber die Panorama-Aussicht über die Altstadt, das Festland und die albanische Küste ist atemberaubend. Im Inneren die anglikanische St.-George-Kirche (dorischer Stil, von den Briten erbaut — sieht aus wie ein griechischer Tempel), Kasernen und Gefängnisse. Im Sommer finden Sound-and-Light-Shows statt.
6€ (Kombiticket mit Neuem Fort: 10€). April–Oktober: 8–20 Uhr. November–März: 8:30–15:30.
★★ Neue Festung (Neo Frourio)
Die Neue Festung (1576–1645) steht am Nordwestrand der Altstadt und ist trotz des Namens nur 30 Jahre jünger als die Alte. Weniger besucht, dafür atmosphärischer: verwinkelte Gänge, unterirdische Tunnel, und ein Dach-Café mit grandiosem Blick über den Hafen. Die Festung beherbergt auch eine kleine Keramik-Ausstellung und wechselnde Kunstinstallationen.
4€ (oder 10€ Kombiticket). Gleiche Zeiten wie Alte Festung. Das Dach-Café hat oft bessere Preise als die Liston-Cafés unten.
Achilleion-Palast★★
Der Achilleion ist Kaiserin Elisabeths (Sissis) Sommerpalast, 10 km südlich von Korfu-Stadt im Dorf Gastouri gelegen. Die melancholische österreichische Kaiserin ließ ihn 1890–1892 als Flucht vor dem Wiener Hof erbauen — ein pompöser neoklassizistischer Palast mit einem Garten voller griechischer Götterstatuen, geweiht ihrem Lieblingshelden Achilles.
Die Gartenanlage ist das Highlight: terrassenförmig angelegt mit Blick über die Ostküste Korfus, gesäumt von Statuen der neun Musen, Hermes, und als Krönung die "Sterbender Achilles"-Statue im Obergeschoss und der triumphale "Siegreicher Achilles" (11 m hoch!) am höchsten Punkt — letzterer wurde von Kaiser Wilhelm II. aufgestellt, der den Palast nach Sissis Ermordung 1898 kaufte.
Im Inneren: Sissis Privatkapelle, ihr Schreibzimmer mit Blick aufs Meer, ein opulentes Treppenhaus mit einem Gemälde von Achilles' Triumph über Hektor, und Wilhelms protziger Thronsaal. Das Museum erzählt die Geschichte beider exzentrischen Bewohner — und der Kontrast zwischen Sissis romantischer Antiken-Schwärmerei und Wilhelms militärischem Größenwahn ist faszinierend.
Eintritt: 10€ (Erwachsene), 5€ (ermäßigt). April–Oktober: 8–19:30 Uhr. November–März: 8:30–15:30. Audioguide 3€ (lohnt sich für die Hintergrundgeschichten).
💡 Tipp
Der Garten ist am schönsten morgens, wenn das Licht die Statuen golden leuchten lässt und die Reisebusse noch nicht da sind. Ab 11 Uhr wird es voll. Komme am besten zur Öffnung um 8 Uhr.
Mon Repos★
Der Mon-Repos-Palast liegt in einem wunderschönen Park auf der Halbinsel Kanoni, 2 km südlich der Altstadt. Erbaut 1831 vom britischen Hochkommissar Sir Frederick Adam als Sommerresidenz, wurde er später der griechischen Königsfamilie übergeben. Hier wurde am 10. Juni 1921 Prinz Philip, Duke of Edinburgh (der spätere Ehemann von Königin Elizabeth II.) geboren — ein Fakt, den die Griechen mit einer Mischung aus Stolz und Amüsement erzählen.
Der Palast beherbergt heute das Museum der Palaiopolis (3€) mit archäologischen Funden von Korfu. Spannender als das Museum ist allerdings der Park selbst: 258 Hektar üppiger Vegetation mit alten Zypressen, Wanderwegen zu den Ruinen des dorischen Tempels der Hera (6. Jh. v. Chr.) und des Tempels der Artemis. Der Spaziergang durch den Park zur Küste hinunter dauert etwa 45 Minuten und ist einer der schönsten Stadtspaziergänge Korfus.
Park: frei, täglich 8–19 Uhr. Museum: 3€, Di–So 8:30–15:30.
Der Nordosten: Kassiopi & Albanien-Blick
Die Nordostküste Korfus ist die Seite der ruhigen Eleganz. Hier blickt man über den schmalen Kanal nach Albanien — an der engsten Stelle nur 2 km entfernt. Die Berge des albanischen Festlands bilden eine dramatische Kulisse, besonders bei Sonnenuntergang.
Kassiopi
Das ehemalige Fischerdorf (1.200 Einwohner) am Nordostkap ist heute ein gehobener kleiner Ferienort, der seinen Charme bewahrt hat. Ein hufeisenförmiger Hafen mit Fischerbooten und Tavernen, darüber die Ruine einer byzantinischen Burg (13. Jh.) mit Blick über die Straße von Korfu nach Albanien. Nero soll hier gesungen haben, Cicero war zu Besuch, und Tiberius hatte eine Villa in der Nähe.
Strände: Bataria Beach (klein, felsig, kristallklar, direkt am Ortsrand) und Kalamionas Beach (Kiesel, ruhiger, östlich des Ortes).
Agios Stefanos (Nordost)
Nicht verwechseln mit Agios Stefanos im Nordwesten! Dieses winzige Dorf besteht aus einer Handvoll Tavernen am Wasser und einer Bootsanlegestelle. Die Aussicht auf Albanien ist hier am schönsten — bei klarem Wetter sieht man die Minarette von Saranda. Bootstouren nach Albanien starten hier (Tagesausflug nach Saranda/Butrint: ab 35€).
Kalami & Kouloura
Kalami ist das Dorf, in dem die Durrell-Familie in den 1930ern lebte — das Weiße Haus (heute Restaurant und Ferienwohnung) am Strand ist weltberühmt aus Gerald Durrells Büchern und der ITV-Serie "The Durrells". Die Taverne im Erdgeschoss serviert frischen Fisch mit Meerblick — kitschig-touristisch, aber die Lage ist tatsächlich magisch.
Direkt nebenan liegt Kouloura — Korfus fotogenster kleiner Hafen. Ein halbes Dutzend Fischerboote, eine Taverne, Zypressen, kristallklares Wasser. Das war's. Perfekt.
💡 Tipp
Die Küstenstraße von Korfu-Stadt nach Kassiopi (ca. 35 km) ist eine der schönsten Panoramafahrten der Insel. Plane 1,5 Stunden statt der üblichen 45 Minuten ein — du wirst ständig anhalten wollen.
Der Nordwesten: Paleokastritsa★★★
Paleokastritsa ist Korfus spektakulärster Küstenabschnitt und einer der schönsten Orte ganz Griechenlands. Sechs türkisfarbene Buchten schmiegen sich an steile, dicht bewaldete Klippen — das Wasser hat Farben, die man normalerweise nur mit Photoshop bekommt: smaragdgrün, türkis, kobaltblau, manchmal alles in derselben Bucht.
Der Legende nach ist Paleokastritsa das Land der Phäaken aus Homers Odyssee, wo Odysseus nach seinem Schiffbruch an Land gespült wurde und Prinzessin Nausikaa ihm das Herz rettete. Ob Homer recht hatte, weiß niemand — aber die Kulisse ist episch genug für jede Heldensage.
★★★ Die Buchten
Die Hauptbucht (Agios Spyridon) hat den größten Sandstrand mit Liegestühlen, Tavernen und dem Bootsverleih. Aber die wahre Magie liegt in den versteckten Buchten, die nur per Boot erreichbar sind: La Grotta Beach (winzige Felsbucht mit Sprungplattformen und einer in den Fels gehauenen Bar), Ampelaki Bay und die Blauen Höhlen — Meeresgrotten, in denen das Licht das Wasser unwirklich blau leuchten lässt.
Bootsverleih: Ab 20€/Stunde für ein kleines Motorboot (kein Führerschein nötig, 30 PS). Das ist die beste Art, Paleokastritsa zu erleben — einfach von Bucht zu Bucht tuckern, in einsamen Buchten ankern, ins kristallklare Wasser springen. Ganzer Tag ca. 80–100€ inkl. Benzin.
★★ Kloster Theotokos
Auf der Landzunge über der Hauptbucht thront das Kloster der Jungfrau Maria (gegründet 1225, heutiger Bau aus dem 17./18. Jh.). Ein paar Mönche leben noch hier. Im Inneren ein kleines Museum mit byzantinischen Ikonen und ein Innenhof mit Bougainvillea. Aber der wahre Grund für den Besuch ist die Aussicht von der Terrasse — eine der besten Korfus.
Frei (angemessene Kleidung: Knie und Schultern bedeckt, Tücher am Eingang). 7–13 Uhr und 15–20 Uhr (Mittagspause!).
Angelokastro
Die Ruine der byzantinischen Festung Angelokastro (13. Jh.) sitzt auf dem höchsten Punkt über Paleokastritsa — ein 30-minütiger steiler Aufstieg, der mit einem 360°-Panorama über die gesamte Westküste belohnt wird. An klaren Tagen sieht man bis nach Italien. Die Burg war die letzte Zuflucht der Korfioten bei osmanischen Angriffen und wurde nie eingenommen.
3€. April–Oktober: 8:30–15:30. Der Weg ist steil und steinig — festes Schuhwerk!
💡 Tipp
Komme morgens früh (vor 10 Uhr) oder am späten Nachmittag (nach 16 Uhr). Zwischen 11 und 15 Uhr schieben sich die Reisebusse durch — Paleokastritsa ist Korfus meistbesuchte Attraktion. Für den Bootsverleih am besten unter der Woche.
Westküste: Strände
★★ Glyfada Beach
Korfus bester organisierter Sandstrand an der Westküste. Goldener Sand, imposante Sandsteinklippen als Kulisse, klares Wasser mit guten Wellen zum Bodyboarden. Liegestühle (8–10€/Set), Beach Bars, Wassersport. Im Sommer lebendig, aber nicht so überlaufen wie die Ostküsten-Strände. Die Sonnenuntergänge hier sind legendär.
Myrtiotissa Beach
Korfus offizieller FKK-Strand — und laut Lawrence Durrell "vielleicht der schönste Strand der Welt". Eingezwängt zwischen hohen grünen Klippen, mit goldenem Sand und kristallklarem Wasser. Die steile Zufahrt (Schotterweg, dann Treppenstufen) hält die Massen fern. Keine Infrastruktur — Wasser und Essen mitbringen. Auch für Nicht-FKK-Gänger einer der schönsten Strände der Insel (der südliche Abschnitt ist textilfreundlich).
Ermones Beach
Geschützte Bucht am Fuß eines dicht bewaldeten Tals. Der Strand selbst ist Kies, aber die Umgebung ist üppig grün. Manche Forscher vermuten hier den Strand aus der Odyssee, an dem Nausikaa Odysseus fand. Golfplatz (18-Loch) direkt oberhalb.
Agios Gordios
Langer, breiter Sandstrand an der Südwestküste mit dem markanten Ortholithi-Felsen im Meer. Entspannter als Glyfada, familienfreundlich, mit ein paar Tavernen am Strand. Das berühmte Pink Palace Hostel zieht junge Backpacker an — wer Ruhe sucht, geht an den nördlichen Strandabschnitt.
Der Süden
Kavos — eine ehrliche Warnung
Kavos an der Südspitze ist Korfus berüchtigtes Partyrevier — und offen gesagt: nicht unser Ding. Eine einzige Straße voller Neon-Bars, in denen britische 18-Jährige sich durch All-Inclusive-Saufgelage arbeiten. Die Strände sind mittelmäßig, die Restaurants auf Fish & Chips optimiert, und die Atmosphäre hat mit Griechenland ungefähr so viel zu tun wie Ballermann mit Mallorca. Wenn das dein Ding ist — kein Urteil. Alle anderen: weitfahren.
★ Lefkimmi
Nur 4 km nördlich von Kavos, aber eine andere Welt. Lefkimmi ist Korfus zweitgrößter Ort und wirkt, als hätte der Tourismus es vergessen. Ein venezianisches Dorf mit Fluss, Brücken, Kirchen und Tavernen, in denen ausschließlich Einheimische sitzen. Der Fischhafen hat Charme, und die Tavernen servieren frischen Fisch zu lokalen Preisen (Fischplatte ab 8€).
★ Issos Beach & Korission-Lagune
An der Südwestküste erstreckt sich ein endloser Sandstrand neben der Korission-Lagune — einem Naturschutzgebiet mit Flamingos, Reihern und Schildkröten. Der Strand ist windiger als die geschützten Buchten der Westküste, dafür viel ruhiger. Perfekt für Windsurfer und Kitesurfer, oder einfach für lange Strandspaziergänge ohne Menschenmassen.
Kap Asprokavos (Arkoudillas)
Die Südspitze Korfus: wilde Klippen, ein verlassenes Kloster und das Gefühl, am Ende der Welt zu stehen. Kein Tourismus, keine Infrastruktur — nur du, die Klippen und das Meer. Am besten mit dem Auto bis zum Parkplatz und dann 20 Minuten zu Fuß.
Essen & Trinken auf Korfu
Korfus Küche ist einzigartig in Griechenland — die venezianische und italienische Tradition hat eine Fusionsküche geschaffen, die man nirgendwo sonst im Land findet. Pasta ist hier keine Pizza-Begleitung, sondern Hauptgericht. Die lokalen Spezialitäten:
- Sofrito — Kalbsschnitzel in Knoblauch-Essig-Weißwein-Sauce, Korfus Nationalgericht
- Pastitsada — Geschmorter Hahn in Tomatensauce mit dicken Röhrennudeln
- Bourdeto — Würziger Fisch-Eintopf mit Paprika und Zwiebeln
- Bianco — Weißer Fisch pochiert in Zitrone, Knoblauch und Kartoffeln
- Noumboulo — Geräuchertes Schweinefleisch, mariniert in Wein
- Kumquat-Likör — Korfus einzigartiger Likör aus der japanischen Zwergorange
€ Budget
To Tavernaki tis Marinas · Solomou 20, Altstadt
Versteckt in einer Gasse, nur 6 Tische. Marina kocht, was der Markt hergibt: Moussaka, Pastitsada, gegrillte Sardinen. Alles hausgemacht, Portionen riesig, Preise lächerlich niedrig für die Altstadt.
6–10€ · Mo–Sa 12–22 Uhr
To Dimarchio · Dimarcheiou-Platz
Am belebten Rathausplatz, Mittagsmenü mit Salat, Hauptgang und Getränk für 9€. Gute Sofrito und Pastitsada. Einheimische mischen sich unter Touristen.
7–12€ · Täglich 11–23 Uhr
€€ Mittelklasse
Rex · Kapodistriou 66 (Liston)
Seit 1932 eine Institution an der Liston-Promenade. Die Terrasse unter den Arkaden ist der beste Platz für People-Watching in Korfu-Stadt. Die Küche: klassisch korfiotisch mit modernem Touch. Sofrito, Pastitsada und Bourdeto gehören zu den besten der Insel. Weinauswahl mit lokalen Tropfen.
14–25€ · Täglich 10–24 Uhr · ★★
Etrusco · Dassia (9 km nördlich)
Michelin-empfohlen, geführt vom griechischen TV-Koch Ettore Botrini. Kreative korfiotische Küche: dekonstruierte Pastitsada, Kumquat-Ente, Seafood mit lokalem Twist. Schöner Garten, reservieren!
20–35€ · Di–So 19–23 Uhr · ★★★
€€€ Gehoben
The Venetian Well · Kremasti-Platz, Altstadt
Romantischstes Restaurant Korfus: ein mittelalterlicher Platz mit venezianischem Brunnen, Kerzenlicht, und eine Küche, die mediterranes Fine Dining mit korfiotischen Zutaten verbindet. Degustationsmenü ab 55€. Weinpairing ab 35€. Reservierung Pflicht, besonders Freitag/Samstag.
35–60€ · April–Oktober: Di–So 19–23:30 · ★★★
Übernachten auf Korfu
€ Budget (unter 80€/Nacht)
Hotel Hermes · G. Markora 14, Korfu-Stadt
Sauberes, einfaches Hotel mitten in der Altstadt. Die Zimmer sind klein aber funktional, manche mit Balkon zur Gasse. Frühstück akzeptabel, Personal freundlich, Lage unschlagbar — 2 Minuten zur Liston, 5 zur Alten Festung.
55–75€/Nacht (DZ) · Ganzjährig
Sunrock Hostel · Pelekas (Westküste)
Korfus bestes Hostel, auf einem Hügel mit Infinity-Pool und Sonnenuntergangsblick. Dorms (18–25€) und Privatzimmer (50–70€). Junge Atmosphäre, Shuttle zum Strand.
18–70€ · Mai–Oktober
€€ Mittelklasse (80–180€/Nacht)
Siora Vittoria · Padova 36, Korfu-Stadt
Boutique-Hotel in einem restaurierten venezianischen Stadtpalais. 16 individuell eingerichtete Zimmer mit hohen Decken, Murano-Leuchtern und Antiquitäten. Kleiner Innenhof zum Frühstücken. Das schönste Mittelklasse-Hotel der Altstadt.
100–160€/Nacht (DZ) · März–November
Bella Venezia · N. Zambeli 4, Korfu-Stadt
Elegantes Hotel in einem neoklassizistischen Gebäude direkt am Spianada-Platz. 32 Zimmer, geschmackvoll renoviert, Garten im Innenhof. Reichhaltiges Frühstücksbuffet. Perfekte Lage.
90–150€/Nacht (DZ) · Ganzjährig · ★★
€€€ Luxus (ab 200€/Nacht)
Grecotel Corfu Imperial · Kommeno-Halbinsel
Das Flaggschiff-Resort auf der exklusiven Kommeno-Halbinsel, 12 km nördlich der Stadt. Privatstrand, drei Pools, Spa, fünf Restaurants. Bungalows und Villen in tropischen Gärten. Korfu-Glamour pur — hier logieren Diplomaten und Celebrities.
250–600€/Nacht · April–Oktober · ★★★
Grecotel Eva Palace · Kommeno
Erwachsenenhotel (Adults-only) auf derselben Halbinsel. Ruhiger, intimer, mit eigenem Strand und Infinity-Pool über der Bucht. Modernes Design, hervorragendes Restaurant. Ideal für Paare.
200–450€/Nacht · Mai–Oktober · ★★★
Domes Miramare · Moraitika
Luxus-Boutique-Hotel mit privatem Strand, Autograph Collection (Marriott). 113 Suiten, davon viele mit eigenem Pool. Drei Restaurants, Spa, Kinder-Club. Moderner Stil, weniger klassisch als die Grecotel-Häuser.
220–500€/Nacht · Mai–Oktober