LGBTQ+ Reisende
Griechenland hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt und ist heute eines der progressivsten Länder in Südosteuropa — zumindest gesetzlich und in den Großstädten.
Gesetzliche Lage
- Gleichgeschlechtliche Ehe seit Februar 2024 legal — Griechenland war damit das erste orthodox-christliche Land mit Ehe für alle
- Antidiskriminierungsgesetze am Arbeitsplatz und in der Dienstleistung seit 2015
- Adoption durch gleichgeschlechtliche Paare seit 2024 erlaubt
Im Alltag
- Athen: Lebendige LGBTQ+-Szene, besonders im Viertel Gazi (Bars, Clubs, Community-Zentren). Athens Pride im Juni mit wachsender Teilnehmerzahl
- Mykonos: DAS internationale LGBTQ+-Reiseziel Griechenlands — seit den 1960er Jahren ein Magnet für die Community. Zahlreiche LGBTQ+-freundliche Bars, Clubs, Hotels und Strände (Super Paradise, Elia Beach)
- Thessaloniki: Progressive Studentenstadt mit eigener Pride-Parade und aktiver Szene
- Inseln generell: Auf touristischen Inseln (Kreta, Rhodos, Korfu) kein Problem. Kleine, abgelegene Inseln und ländliche Gebiete auf dem Festland sind konservativer
- Händchenhalten in Athen, Mykonos und touristischen Gebieten unproblematisch. In traditionellen Dörfern und auf sehr kleinen Inseln kann es neugierige Blicke geben — Feindseligkeit ist aber extrem selten
Events
- Athens Pride: Juni — die größte Pride-Veranstaltung Griechenlands mit Parade durch die Innenstadt
- Thessaloniki Pride: Juni — zweitgrößte Pride-Parade
- XLSIOR Festival (Mykonos): August — eines der größten LGBTQ+-Musikfestivals Europas