Natur & Naturphänomene · Abschnitt 1/3

Vulkane & Erdbeben

🇯🇵 Japan Reiseführer

Natur & Naturphänomene|
VerstehenVulkane & Erdbeben

Abschnitte in „Natur & Naturphänomene"

Vulkane & Erdbeben

Japan liegt auf dem Pazifischen Feuerring — an der Grenze von vier tektonischen Platten. Das Ergebnis: 111 aktive Vulkane (10 % aller aktiven Vulkane weltweit) und etwa 1.500 Erdbeben pro Jahr, die man spüren kann.

Das klingt bedrohlich, ist aber für Japaner Alltag. Die Infrastruktur ist darauf ausgelegt: Gebäude sind erdbebensicher konstruiert (Tokyo Skytree schwankt bei Beben, bricht aber nicht), Frühwarnsysteme senden Sekunden vor einem Beben Alarme aufs Handy, und jeder Japaner kennt die Evakuierungsrouten.

Berühmte Vulkane

  • Mount Fuji (3.776 m): Japans höchster Berg und heiliges Symbol. Letzter Ausbruch: 1707. Gilt als „ruhend, nicht erloschen".
  • Mount Aso (1.592 m): Größte Caldera Japans (25 km), einer der aktivsten Vulkane. In Kumamoto, Kyushu.
  • Sakurajima: Aktiver Vulkan in der Bucht von Kagoshima, der regelmäßig Asche spuckt — die Bewohner leben damit.

Die vulkanische Aktivität hat einen großen Vorteil: Onsen. Japans Tausende heiße Quellen verdanken ihre Existenz dem Vulkanismus — heißes Wasser, mineralreich, therapeutisch.

💡 Tipp

Bei einem Erdbeben in Japan: Nicht in Panik geraten. Unter einen Tisch gehen oder Kopf schützen, weg von Fenstern. Nach dem Beben: Auf Tsunami-Warnungen achten (wenn du an der Küste bist). Die App „Safety Tips" (Japan Tourism Agency) sendet Erdbeben-Warnungen auf Englisch.

Reise nach Japan planen

* Partnerlinks – bei Buchung erhalten wir eine Provision, ohne Mehrkosten für dich