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Japanische Küche · Abschnitt 3/3

Tempura, Izakaya, Bento & mehr

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Japanische Küche|
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Tempura, Izakaya, Bento & mehr

Japans kulinarische Vielfalt geht weit über Sushi und Ramen hinaus:

Tempura

Federleicht frittiertes Gemüse und Meeresfrüchte in hauchdünnem Teig — von portugiesischen Missionaren im 16. Jahrhundert inspiriert, aber von Japan perfektioniert. Garnelen, Süßkartoffel, Lotus, Shiso-Blätter. Tendon (Tempura auf Reis) ab ¥800. Tempura-Omakase an der Theke: ein Erlebnis wie Sushi-Omakase, ab ¥5.000.

Izakaya — Japans Kneipenkultur

Die Izakaya (居酒屋) ist Japans Antwort auf Pub und Tapas-Bar. Hier trifft man sich nach der Arbeit zum gemeinsamen Trinken und Essen kleiner Gerichte. Das Ritual: „Toriaezu Nama!" (Erstmal ein Bier vom Fass!), dann Edamame, Karaage (frittiertes Hühnchen), Yakitori, Gyoza, Dashimaki Tamago (Omelett), Sashimi. Nomihodai (All-you-can-drink, 2 Stunden, ¥1.500–2.500) ist verbreitet.

Bento

Die Bento-Box (弁当) ist Japans portable Mahlzeit — kunstvoll arrangierte Fächer mit Reis, Fisch/Fleisch, Gemüse und Tsukemono (Eingelegtes). Ekiben (Bahnhofs-Bento) sind eine Tradition: Jede Region hat ihre Spezialität. Am Shinkansen-Bahnhof die lokale Ekiben kaufen gehört zum Reisen dazu.

Wagyu — Das teuerste Rindfleisch der Welt

Japanisches Wagyu-Rind ist so intensiv marmoriert, dass es bei Zimmertemperatur fast schmilzt. Die berühmtesten Sorten: Kobe-Beef (Hyōgo), Matsusaka (Mie), Ōmi (Shiga), Hida (Gifu). Teppanyaki (vor dir gegrillt) oder Shabu-Shabu (in Brühe geschwenkt). Mittagsmenü ab ¥3.000, Abend ab ¥10.000.

Sake

Nihonshu (日本酒, japanischer Reiswein) hat in den letzten Jahren eine Renaissance erlebt. Von süß bis trocken, warm bis kalt, fruchtig bis erdig — die Vielfalt ist enorm. Sake-Brauereien (Sakagura) bieten Gratisverkostungen an, besonders in Fushimi (Kyoto), Nada (Kobe) und Niigata.

Matcha

Japanischer Grüntee in Pulverform — von der Teezeremonie bis zum Matcha-Latte, Matcha-Eis, Matcha-Kit-Kat. Die beste Qualität kommt aus Uji bei Kyoto. Ein frischer Matcha aus zeremonieller Qualität schmeckt vollkommen anders als das Pulver zu Hause — intensiv, süß-bitter, mit Umami.

💡 Tipp

Für ein authentisches Izakaya-Erlebnis: Geh in einen Laden, der keine englische Karte hat — zeige auf das, was andere bestellen, oder sage „Osusume wa?" (Was empfehlen Sie?). Die besten Izakayas sind klein, laut, voller Salaryman und haben rote Laternen (Akachōchin) vor der Tür.

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