Umweltschutz & nachhaltiges Reisen
Kroatien hat einerseits eine hervorragende Wasserqualität (regelmäßig Nr. 1 in der EU) und beeindruckende Naturschätze. Andererseits kämpft das Land mit den typischen Problemen des Massentourismus:
- Overtourism: Dubrovnik begrenzt seit 2019 die Zahl der Kreuzfahrtpassagiere auf 4.000 pro Tag (war vorher bis 10.000). Hvar-Stadt und Split sind im Juli/August ebenfalls an der Belastungsgrenze.
- Wasserknappheit: Auf den Inseln wird das Trinkwasser per Pipeline oder Tankschiff gebracht. Wasser sparen ist keine Bitte, sondern Notwendigkeit.
- Müll: Besonders auf abgelegenen Inseln ein Problem — Plastikmüll an Stränden ist leider häufig.
- Bausünden: Illegale Bauvorhaben an der Küste (Apartmentisierung) bedrohen die Landschaft.
Was du tun kannst
- Nebensaison reisen (Mai/Juni, September/Oktober) — besseres Wetter, weniger Massen, günstigere Preise
- Lokale Konobe statt Ketten — dein Geld bleibt in der Gemeinde
- Wasserflasche mitbringen — Leitungswasser ist überall trinkbar
- Öffentliche Verkehrsmittel/Fähren nutzen statt Mietwagen, wo möglich
- Weniger bekannte Orte besuchen — Šibenik statt Dubrovnik, Vis statt Hvar, Nin statt Zadar