Korallenriffe & Meeresleben
Kubas Korallenriffe gehören zu den besterhaltenen der Karibik — ein Ergebnis der wirtschaftlichen Isolation: weniger Industrie, weniger Abwässer, weniger Überfischung als in den Nachbarländern. Die Insel wird von einem 3.735 km langen Riffsystem umgeben, dem zweitlängsten der westlichen Hemisphäre (nach dem Belize Barrier Reef).
Tauchgebiete
- Jardines de la Reina: „Kubas Galapagos" — ein 120 km langes Archipel vor der Südküste, nur per Liveaboard erreichbar. Haie (Seidenhai, Karibischer Riffhai), Krokodile (!), unberührte Korallen, Schwärme von Barrakudas. Eines der 10 besten Tauchgebiete der Welt. 5–7 Tage Liveaboard ab 2.500 €.
- María la Gorda: Kubas bestes Küstentauchen. Steilwand, Schwarze Korallen, Schildkröten, Walhaie (Nov–März). → Kap. Viñales
- Playa Girón (Schweinebucht): Überraschend gutes Shore-Diving direkt vom Strand. Cenotes (Unterwasserhöhlen) und ein steiles Drop-off. Ab 25 €/Tauchgang.
- Cayo Largo: Über 30 Tauchplätze, Wracks, Steilwand. Ab 35 €/Tauchgang.
Schnorcheln
Auch ohne Tauchschein sind Kubas Riffe erlebbar: Die besten Schnorchelgebiete liegen vor Cayo Coco/Guillermo, Playa Girón, Guardalavaca und María la Gorda. Bootstouren ab 15–25 €.