Cayo Coco & Cayo Guillermo★★★
Die Cayos vor Kubas Nordküste sind die Karibik aus dem Bilderbuch: unbewohnte (oder fast unbewohnte) Inseln mit blendend weißen Stränden, die über Dammstraßen mit dem Festland verbunden sind. Cayo Coco und das benachbarte Cayo Guillermo (durch eine Brücke verbunden) bilden das zweitwichtigste Strandresort-Gebiet nach Varadero.
Cayo Coco
Die 370 km² große Insel (davon der Großteil Naturschutzgebiet) bietet 22 km Strand und etwa ein Dutzend All-Inclusive-Resorts. Die Playa Larga und Playa Las Coloradas gehören zu den schönsten Stränden Kubas: feiner, weicher Sand, kristallklares Wasser, kaum Algen. Flamingos waten in den Lagunen im Inselinneren — ein surrealer Anblick.
Vor der Küste liegt eines von Kubas besten Schnorchelgebieten: Das Barriereriff ist nur wenige hundert Meter vom Strand entfernt. Bootstouren zum Riff ab 25 €.
Cayo Guillermo
Die kleinere Nachbarinsel (13 km²) war Hemingways Lieblings-Angelplatz — er jagte hier Marline. Heute stehen hier einige der exklusivsten Resorts. Die Playa Pilar wird regelmäßig als Kubas schönster Strand gekürt: 1 km feiner, weißer Sand, Sanddünen (bis 15 m hoch!), das türkisfarbene Meer dahinter. Atemberaubend und weniger überlaufen als Varadero.
Anreise
Per Dammstraße (Pedraplén) vom Festland — 17 km über das Meer, eine surreale Fahrt. Mautstelle am Anfang (nur für Touristen). Der Flughafen Cayo Coco (CCC) empfängt Charterflüge aus Kanada und Europa. Ab Havanna: Flug (1 Std.) oder Auto/Bus (8 Std. via Morón).
💡 Tipp
Playa Pilar auf Cayo Guillermo ist der schönste Strand Kubas — und der einzige, der auch ohne Hotelaufenthalt leicht zugänglich ist. Früh morgens ist man oft allein. Bringe Proviant mit, es gibt nur einen kleinen Kiosk.