Regionen im Überblick
Kuba ist mit 109.884 km² die größte Insel der Karibik — größer als alle anderen Karibikinseln zusammen. Von West nach Ost sind es über 1.200 km. Das Land lässt sich grob in fünf Reiseregionen einteilen:
Havanna
Für wen: Kultur-Fans, Geschichtsinteressierte, Nightlife-Liebhaber, Fotografie-Begeisterte
Kubas pulsierende Hauptstadt (2,1 Mio. Einwohner) ist der unverzichtbare Startpunkt jeder Reise. Die UNESCO-Altstadt Habana Vieja, der legendäre Malecón, das Capitolio, die Fábrica de Arte Cubano — Havanna braucht mindestens 3–4 Tage.
Viñales & der Westen
Für wen: Naturliebhaber, Wanderer, Taucher
Das UNESCO-geschützte Viñales-Tal mit seinen spektakulären Mogotes-Kalksteinfelsen ist Kubas schönste Landschaft. Dazu Tabakplantagen, Höhlen und an der Westspitze: María la Gorda mit Kubas bestem Tauchgebiet.
Trinidad & Zentralkuba
Für wen: Kolonialarchitektur-Fans, Wanderer, Strandurlauber, Geschichte
Trinidad ist ein perfekt konserviertes Kolonialstädtchen (UNESCO). Im Hinterland: die Wasserfälle von Topes de Collantes. Vor der Tür: Playa Ancón. Dazu Cienfuegos (das „Paris Kubas") und Santa Clara (Che Guevara).
Strände & Cayos
Für wen: Badeurlauber, Schnorchler, All-Inclusive-Fans
Varadero (20 km Traumstrand), die Cayos im Norden (Cayo Coco, Cayo Santa María) und Cayo Largo im Süden bieten Karibik pur — aber wenig kubanisches Flair. Perfekt zum Abschalten nach der Rundreise.
Der Osten (Oriente)
Für wen: Abenteurer, Musikliebhaber, Wanderer
Santiago de Cuba, die zweite Hauptstadt, ist Kubas afro-karibisches Herz — heißer, musikalischer, weniger touristisch. Baracoa am östlichsten Punkt ist Kubas Geheimtipp. Die Sierra Maestra bietet Kubas bestes Trekking.