Essen & Trinken
Mallorquinische Küche
Die Küche Mallorcas ist mediterran im besten Sinne: Olivenöl, frisches Gemüse, Fisch und Meeresfrüchte bilden die Basis. Doch anders als die leichte Küche der griechischen Inseln ist die mallorquinische Tradition überraschend deftig und schweinefleischlastig — ein Erbe der bäuerlichen Selbstversorgung und der „Matances", des traditionellen Hausschlachtens im Winter.
Die Grundpfeiler
Olivenöl aus der Tramuntana (teilweise von 1000 Jahre alten Bäumen), Brot als unverzichtbare Beilage, Mandeln (für Süßes und Saucen), Tomaten (die kleinen „ramellet"-Tomaten hängen in Büscheln an vielen Hausfassaden), Knoblauch und Paprika — das sind die Zutaten, die sich in fast jedem Gericht wiederfinden.
Die mallorquinische Küche ist durch und durch saisonal: Im Frühling dominieren Artischocken und frische Saubohnen (faves), im Sommer Tomaten, Peperoni und Auberginen (die Basis für Tumbet), im Herbst Pilze und Feigen, im Winter Kohl und Schweinefleisch. Diese Saisonalität ist kein Trend, sondern gelebte Tradition — und ein Grund, warum das Essen auf dem Inselmarkt besser schmeckt als im Touristenrestaurant an der Promenade.
Die Farm-to-Table-Philosophie war auf Mallorca längst Alltag, bevor sie in Berliner Restaurants zum Hype wurde. Viele Restaurants, besonders im Landesinneren, beziehen ihr Gemüse vom eigenen Garten, ihr Fleisch vom Nachbarbauern, ihren Wein von der Bodega um die Ecke. Die wachsende Zahl von Agrotourismus-Betrieben verbindet diese Tradition mit gehobenem Reisen.
Typische Gerichte
Ein kulinarischer Streifzug durch die wichtigsten Gerichte der mallorquinischen Küche — von der einfachen Brotzeit bis zum Festtagsbraten.
Pa amb oli
Das Nationalgericht Mallorcas in seiner schlichtesten Form: geröstetes Brot (am besten vom Holzofen), eingerieben mit reifen Tomaten und beträufelt mit Olivenöl, dazu etwas Meersalz. Klingt simpel, ist aber — mit guten Zutaten — ein Gedicht. Wird als Vorspeise, Zwischenmahlzeit oder Beilage serviert, oft belegt mit Serrano-Schinken, Käse oder Oliven.
Tumbet
Das mallorquinische Ratatouille: Schichten von gebratenen Kartoffeln, Auberginen und Peperoni, übergossen mit einer frischen Tomatensauce. Wird als Beilage zu Fleisch oder Fisch serviert, ist aber auch pur ein Genuss. Ein Sommergericht par excellence.
Frit mallorqui
Innereien-Fans aufgepasst: ein kräftiges Pfannengericht aus Leber, Lunge und Blutwurst, gebraten mit Kartoffeln, Peperoni, Fenchel und reichlich Knoblauch. Klingt gewöhnungsbedürftig, ist aber eines der charakteristischsten Gerichte der Insel. Es gibt auch eine mildere Variante mit normalem Fleisch (frit de porc) oder Meeresfrüchten (frit de marisc).
Arros brut
Wörtlich „schmutziger Reis" — ein reichhaltiger Reiseintopf mit Fleisch (Huhn, Kaninchen, Schwein), Gemüse und einer kräftigen Brühe, gewürzt mit Safran, Zimt und Pfeffer. Nicht zu verwechseln mit Paella — Arros brut ist ein Eintopf, kein Pfannengericht, und die Gewürzmischung ist einzigartig mallorquinisch.
Sopas mallorquines
Keine Suppe, sondern ein dicker Bröteintopf mit Kohl, Tomaten, Zwiebeln und anderen Gemüsen, auf getrocknetes Brot gegossen, das die Flüssigkeit aufsaugt. Ein Wintergericht der armen Leute, das in jeder Celler-Gaststube auf der Karte steht.
Porcella
Spanferkel, im Holzofen knusprig gebraten — das Festtagsgericht schlechthin. Die Haut wird so kross, dass sie beim Anschneiden knackt. Traditionell zu Familienfeiern und Weihnachten, in Restaurants ganzjährig erhältlich.
Llom amb col
Schweinelende in Kohlblätter gewickelt, langsam geschmort mit Pinienkernen, Rosinen und einer Tomatensauce. Ein typisches Wintergericht, das die arabisch-mediterranen Einflüsse der mallorquinischen Küche zeigt (Pinienkerne und Rosinen als süße Akzente sind maurisches Erbe).
Tipp
Bestelle in einem traditionellen Celler (Weinkeller-Restaurant) — dort bekommst du die authentischsten mallorquinischen Gerichte. Die besten Cellers findest du in Inca (Celler Can Amer, Celler Sa Travessa), Sineu und Petra.
Süßes & Gebäck
Mallorcas Backstuben und Konditoreien (Pastisserien) sind ein Paradies für Süßschnäbel — und die Königin unter den Backwaren ist unbestritten die Ensaimada.
Ensaimada
DAS Gebäck Mallorcas — ein spiralförmiges, luftiges Hefegebäck, bestäubt mit Puderzucker, das mit Schweineschmalz (saim, daher der Name) zubereitet wird. Die einfache Ensaimada (ensaimada llisa) ist leer, die gefüllte Variante kommt mit Cabello de angel (Kürbis-Konfitüre), Sahne, Schokolade oder Aprikose. Große Ensaimadas werden in flachen, runden Pappschachteln verkauft und sind DAS Mitbringsel von Mallorca. Am Flughafen sieht man Reisende mit Stapeln dieser Schachteln — ein unverkennbares Bild.
Die besten Ensaimadas gibt es beim Forn des Teatre und Can Joan de s'Aigo in Palma — letzteres seit 1700 (!) ununterbrochen in Betrieb.
Coca de patata
Ein süßes Kartoffelbrötchen aus Valldemossa — fluffig, leicht süß, perfekt zum Frühstück oder zur Nachmittags-Schokolade. Man findet es fast nur in Valldemossa selbst, und es schmeckt nirgendwo so gut wie dort.
Gato d'ametlla
Der Mandelkuchen — feucht, mehllos, nur aus Mandeln, Eiern, Zucker und Zitrone. Serviert wird er oft mit einem Klecks Mandeleis. Ein einfaches Dessert, das die Qualität der mallorquinischen Mandeln feiert.
Rubiols und Crespells
Rubiols sind halbmondförmige Teigtaschen, gefüllt mit Quark, Konfitüre oder Cabello de angel — traditionell zu Ostern. Crespells sind zarte Mürbeplätzchen in Blumen- oder Sternform, ebenfalls ein Ostergebäck. Beide findet man ab März in jeder Bäckerei.
Tipp
Can Joan de s'Aigo in Palma (Carrer de Can Sanc 10) ist das älteste Cafe der Stadt — seit 1700. Bestelle eine heiße Schokolade (densa y espesa — dick und cremig) mit einer Ensaimada. Zeitreise inklusive.
Wein & Spirituosen
Mallorcas Weinszene hat in den letzten zwei Jahrzehnten eine stille Revolution erlebt. Von der Massenproduktion billiger Landweine hat sich die Insel zu einem der spannendsten Weinanbaugebiete Spaniens entwickelt.
Anbaugebiete
Mallorca hat zwei geschützte Herkunftsbezeichnungen (Denominacion de Origen): DO Binissalem im Zentrum der Insel (um die Städte Binissalem, Santa Maria del Cami und Consell) und DO Pla i Llevant im Osten und Südosten. Dazu kommen zahlreiche Weingüter mit der Bezeichnung Vi de la Terra Mallorca (IGP), die oft ebenso hochwertig, aber flexibler in der Rebsortenwahl sind.
Rebsorten
Das Besondere am mallorquinischen Wein sind die autochthonen Rebsorten, die es nirgendwo sonst gibt:
- Manto Negro — die wichtigste rote Rebsorte, ergibt elegante, mittelkräftige Rotweine mit Noten von roten Früchten und Gewürzen
- Callet — eine alte rote Sorte, die kraftvolle, tanninreiche Weine hervorbringt — oft als „Mallorcas Antwort auf Tempranillo" bezeichnet
- Prensal Blanc (auch Moll) — die Haupt-Weißrebsorte, ergibt frische, blumige Weißweine mit schöner Säure
- Fogoneu — für leichte, fruchtige Rosados
Daneben werden internationale Sorten wie Cabernet Sauvignon, Merlot, Syrah und Chardonnay angebaut und oft mit den lokalen Sorten verschnitten.
Empfehlenswerte Weingüter
Bodega Ribas (Consell, seit 1711 — ältestes Weingut der Insel!), Jose L. Ferrer (Binissalem), Anima Negra (Felanitx — Kultweingut!), Macia Batle (Santa Maria), Mesquida Mora (Porreres, biodynamisch) und Bodegas Can Majoral (Algaida). Die meisten bieten Führungen und Verkostungen an — oft für 10–25 € inkl. Tapas.
Hierbas & Palo
Hierbas ist DER mallorquinische Digestif: ein Kräuterlikör auf Anisbasis, aromatisiert mit Rosmarin, Kamille, Zitronenschale und diversen lokalen Kräutern. Es gibt ihn in drei Varianten: seca (trocken), mezclada (halb-süß) und dolca (süß). Jede Bar auf Mallorca hat eine Flasche — oft hausgemacht.
Palo ist ein bitterer Likör aus Chinarinde und Enzian, dunkelbraun und herb — typisch mallorquinisch, ein Aperitif, der mit Sodawasser oder pur getrunken wird.
Tipp
Anima Negra aus Felanitx produziert den wohl besten Rotwein Mallorcas — der „AN/2" ist bezahlbar (ca. 12–15 €) und ein perfektes Mitbringsel. Die Premium-Cuvee „An" gehört zu den besten Weinen Spaniens.
Olivenöl
Mallorcas Olivenöl gehört zu den besten der Welt — und das ist keine Übertreibung, sondern durch zahlreiche internationale Auszeichnungen belegt. Die geschützte Herkunftsbezeichnung DOP Oli de Mallorca garantiert Qualität und Herkunft.
Die Olivenhaine der Tramuntana
Die Serra de Tramuntana ist das Herzland des mallorquinischen Olivenanbaus. Hier stehen Bäume, die über 1.000 Jahre alt sind — knorrige, majestätische Riesen, deren Stämme Umfänge von mehreren Metern erreichen. Die beeindruckendsten Exemplare stehen rund um Soller, Fornalutx, Valldemossa und Deia. Die Olivenhaine sind auf den berühmten Trockensteinmauerterrassen (Marges) angelegt, die die steilen Hänge der Tramuntana in landwirtschaftlich nutzbare Flächen verwandeln.
Die wichtigste Olivensorte ist die Mallorquina (auch Empeltre genannt auf dem Festland) — sie ergibt ein mildes, fruchtiges Öl mit wenig Bitterkeit und einem leicht süßlichen Abgang. Daneben gibt es die Arbequina (klein, rund, sehr fruchtig) und die robuste Picual.
Verkostungen und Einkauf
Viele Ölmühlen (Tafones) bieten Führungen und Verkostungen an — ein großartiges Erlebnis, besonders während der Ernte im November und Dezember. Empfehlenswert sind die Cooperativa de Soller (die größte Genossenschaft, mit Laden), Oli de Santanyi, Aubocassa (bei Manacor, Premiumsegment) und Son Moragues (bei Valldemossa, biodynamisch).
Gutes mallorquinisches Olivenöl kostet ab etwa 15–25 € pro Halbliterflasche — deutlich mehr als Supermarktöl, aber in einer völlig anderen Geschmacksklasse. Auf den Wochenmärkten und in den Colmados (traditionelle Lebensmittelläden) findest du oft lokale Öle zu fairen Preisen.
Tipp
Die beste Zeit für eine Olivenöl-Verkostung ist November bis Januar — während der Ernte und Pressung. Die Cooperativa de Soller bietet tägliche Führungen (ca. 10 €) inklusive Verkostung von frisch gepresstem Öl — ein Geschmackserlebnis, das Supermarktöl für immer disqualifiziert.
Märkte & Einkaufen
Mallorcas Wochenmärkte sind ein Fest für alle Sinne — und der beste Ort, um die Insel kulinarisch zu entdecken. Fast jeder Ort hat seinen eigenen Markttag.
Wochenmarkt-Kalender
| Tag | Orte (Auswahl) | Highlights |
|---|---|---|
| Montag | Calvia, Manacor, Caimari, Montuiri | Manacor: größter Montags-Markt, lokale Keramik |
| Dienstag | Alcudia, Arta, Santa Margalida, Campanet | Alcudia Altstadt: stimmungsvoll, Arta: authentisch |
| Mittwoch | Sineu, Andratx, Puerto de Pollenca, Capdepera, Santanyi | Sineu: einer der ältesten Märkte der Insel (seit 1306!), mit Viehmarkt |
| Donnerstag | Inca, Ses Salines, Ariany, Consell, S'Arenal | Inca: riesiger Markt, Lederwaren, danach Celler-Essen |
| Freitag | Binissalem, Llucmajor, Alaro, Son Servera | Binissalem: Weinstadt, Ölverkostungen möglich |
| Samstag | Soller, Palma (Baluard/Santa Catalina), Campos, Santanyi, Valldemossa | Soller: der schönste Markt der Insel, Santanyi: Kunsthandwerk |
| Sonntag | Alcudia, Pollenca, Santa Maria, Felanitx, Valldemossa | Pollenca: vor der Kirche, Künstlermarkt; Felanitx: Keramik |
Markthallen in Palma
Die zwei großen Markthallen Palmas sind ganzjährig geöffnet und ein Muss:
- Mercat de l'Olivar — die größte Markthalle der Stadt. Fisch, Fleisch, Obst, Gemüse, Käse — alles unter einem Dach. Plus mehrere Tapas-Bars, in denen du direkt an der Theke frische Austern oder Jamon essen kannst.
- Mercat de Santa Catalina — kleiner, hipper, im gleichnamigen Trendviertel. Weniger Touristisch, mehr Locals, exzellente kleine Essstände und ein tolles Ambiente.
Tipp
Der Markt in Soller am Samstagmorgen ist ein Muss — kombiniere ihn mit einer Fahrt im historischen Holzzug (Tren de Soller) ab Palma. Früh kommen (vor 9 Uhr), dann ist es noch nicht zu voll. Die Orangen und Zitronen aus dem Soller-Tal sind legendär.
Restaurant-Guide
Gut essen kann man auf Mallorca überall — aber die Unterschiede zwischen Touristenfalle und authentischem Restaurant sind gewaltig. Ein paar Tipps, um die Perlen zu finden.
Restauranttypen
- Celler — traditionelle Weinkeller-Restaurants, meist im Landesinneren (Inca, Sineu, Petra). Rustikales Ambiente, mallorquinische Hausmannskost, faire Preise. DER Ort für authentische Küche. Die besten: Celler Can Amer und Celler Can Ripoll in Inca
- Chiringuito — Strandbar/Strandrestaurant, von einfach (Pommes und Sangria) bis gehoben (gegrillter Fisch mit Meerblick). Qualität variiert enorm
- Finca-Restaurants — Restaurants auf Landgütern, oft mit eigenem Garten. Gehobenere Küche, schönes Ambiente, höhere Preise
- Tapas-Bars — besonders in Palma (La Lonja-Viertel, Santa Catalina): kleine Gerichte zum Teilen, lebhaftes Ambiente
Touristenfallen erkennen
Warnsignale: Mehrsprachige Karten mit Fotos (je mehr Sprachen, desto schlechter), Schlepper vor der Tür, Lage direkt an der Hauptpromenade, „Menu turistico" mit Sangria inklusive, Paella für 8 € (eine echte Paella dauert 45 Minuten und kostet mindestens 14–18 €). Gute Zeichen: Einheimische am Tisch, handgeschriebene Tageskarten, keine Fotos auf der Speisekarte, der Wirt spricht kaum Deutsch.
Preislevel
- Günstig (8–15 € pro Person): Pa amb oli in einer Bar, Menu del dia (Tagesmenü mit Vorspeise, Hauptgang, Dessert und Getränk — das beste Preis-Leistungs-Verhältnis auf Mallorca!), Tapas
- Mittel (20–40 €): Celler-Restaurants, gute Fischrestaurants, Finca-Küche
- Gehoben (50–120 €+): Michelin-Restaurants, Fine Dining — Mallorca hat über ein Dutzend Sternerestaurants, darunter VORO (2 Sterne), Zaranda und Andreu Genestra
Trinkgeld
In Spanien ist Trinkgeld nicht obligatorisch, aber 5–10% bei zufriedenstellendem Service sind üblich. In gehobeneren Restaurants eher 10%. In Bars und Cafes rundet man auf oder lässt das Kleingeld liegen. Trinkgeld wird immer bar gegeben, nie über die Karte.
Vegetarisch & Vegan
Die traditionelle mallorquinische Küche ist fleischlastig — Schwein, Innereien und Wurstwaren spielen eine zentrale Rolle. Doch die Zeiten ändern sich, und besonders in Palma hat sich eine lebendige vegetarische und vegane Szene entwickelt.
Palma: Vegan-Hauptstadt der Balearen
In Palmas Trendvierteln Santa Catalina, La Lonja und dem Zentrum findest du mittlerweile zahlreiche rein vegetarische und vegane Restaurants. Highlights: Ziva to Go (vegane Bowls und Säfte), Bon Lloc (Palmas ältestes vegetarisches Restaurant, seit 1978!), La Molienda (Healthy Food, tolle Brunch-Optionen) und Aromata (kreative vegetarische Tapas). Auch viele nicht-vegetarische Restaurants haben inzwischen mindestens 2–3 pflanzliche Hauptgerichte auf der Karte.
Außerhalb von Palma
Je weiter du dich von Palma entfernst, desto schwieriger wird es — aber nicht unmöglich. Folgende Strategien helfen:
- Tumbet ist immer vegetarisch (Aubergine, Kartoffel, Peperoni, Tomatensauce) — frage nach, ob es als Hauptgericht serviert werden kann
- Pa amb oli mit Käse statt Schinken ist überall möglich
- Sopas mallorquines werden traditionell mit Gemüse gemacht — frage, ob sie ohne Fleisch zubereitet sind (manchmal kommt doch Schweinefleisch rein)
- Ensalada mallorquina (mallorquinischer Salat) ist eine solide Option
- Tapas-Bars haben fast immer vegetarische Optionen: Pimientos de Padron, Oliven, Manchego, Patatas bravas, Pilze
In den Touristenorten (Alcudia, Pollenca, Soller, Santanyi) gibt es zunehmend Cafes und Restaurants mit explizit vegetarischen Optionen — die internationale Gästeklientel treibt das Angebot. In ländlichen Dörfern solltest du allerdings vorher recherchieren oder flexibel sein.
Vegane Fallstricke
Achtung: Ensaimadas enthalten Schweineschmalz (saim), viele Brotsorten ebenfalls. Tumbet wird traditionell in viel Olivenöl gebraten, ist aber vegan. Der Mandelkuchen (Gato) enthält Eier. Frage im Zweifelsfall nach — „Sin carne, sin pescado, sin leche, sin huevos" (ohne Fleisch, Fisch, Milch, Eier) deckt die Grundlagen ab.
Tipp
Bon Lloc in Palma (Carrer de Sant Feliu 7) ist seit 1978 vegetarisch und serviert eines der besten Tagesgerichte der Stadt — für unter 15 €, inklusive Getränk. Mittags sehr beliebt bei Locals, also früh kommen.
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