Südwesten: Calvià & Andratx
Südwesten entdecken
Der Südwesten Mallorcas umfasst die Gemeinden Calvià und Andratx — zusammen eine der wohlhabendsten Regionen Spaniens. Calvià, mit rund 50.000 Einwohnern, hat das höchste Pro-Kopf-Einkommen aller Gemeinden der Balearen. Das merkt man: gepflegte Straßen, üppig begrünte Resorts, Yachthäfen voller Segelboote, und eine Infrastruktur, die auf zahlungskräftige Urlauber ausgerichtet ist.
Die Küste erstreckt sich über rund 50 Kilometer von Palmanova im Osten bis Sant Elm im Westen. Dazwischen liegen einige der bekanntesten Urlaubsorte Mallorcas: Magaluf (Partymeile, die sich gerade neu erfindet), Santa Ponça (Familien-Mainstream), Peguera (deutsch geprägt, familienfreundlich), Camp de Mar (ruhig, gehoben) und Port d'Andratx (der eleganteste Hafen der Insel).
Im Hinterland überraschen authentische Dörfer: Calvià Pueblo mit seiner mittelalterlichen Kirche, Andratx mit seinem Wochenmarkt (mittwochs), Capdellà mit seinen Mandelbäumen. Hier spürt man noch das alte Mallorca — nur 15 Autominuten von den Resorts entfernt.
Das westliche Ende der Küste wird wilder und dramatischer. Ab Camp de Mar steigt die Küstenstraße in die Berge, die Serra de Tramuntana kündigt sich an. Sant Elm ist der letzte Ort vor der Wildnis — und der Ausgangspunkt für Bootsfahrten zur unbewohnten Insel Sa Dragonera, einem Naturpark voller Eidechsen und Seevögel.
Plane je nach Interesse 2–4 Tage für den Südwesten ein. Wer Luxus und Beach Clubs sucht, bleibt in Illetes oder Port d'Andratx. Wer Familienurlaub will, ist in Peguera oder Santa Ponça gut aufgehoben. Wer Natur und Wandern bevorzugt, nutzt Sant Elm als Basis.
Tipp
Der Südwesten ist die ideale Region, wenn man keinen Mietwagen möchte. Die Busverbindungen sind hervorragend: Linie 104 (Palma–Peguera–Camp de Mar–Port d'Andratx, alle 20–30 Min.), Linie 107 (Palma–Palmanova–Santa Ponça, alle 15 Min.). Nur für Sant Elm und Sa Dragonera braucht man ein Auto oder den seltener fahrenden Bus 102.
Port d'Andratx★★
Port d'Andratx ist der eleganteste Hafenort Mallorcas — und einer der schönsten des gesamten Mittelmeers. Die natürliche, fast kreisrunde Bucht bietet einen perfekten Naturhafen, der seit der Antike genutzt wird. Heute liegen hier Hunderte Yachten — von der eleganten 12-Meter-Segelyacht bis zur 50-Meter-Megayacht — und die Uferpromenade ist gesäumt von Restaurants, Boutiquen und Kunstgalerien.
Der Ort hat sich in den letzten 30 Jahren von einem verschlafenen Fischerdorf zur Beverly Hills Mallorcas gewandelt. In den Hügeln rund um die Bucht verstecken sich die Villen der Reichen und Berühmten — hier haben internationale Prominente, Unternehmer und Adelige ihre Sommerresidenzen. Die Immobilienpreise gehören zu den höchsten Spaniens: 5–15 Millionen Euro für eine Villa mit Meerblick sind keine Seltenheit.
Trotzdem hat Port d'Andratx seinen Charme bewahrt. Der kleine Fischereihafen am Westende funktioniert noch immer, morgens bringen die Fischer ihren Fang an Land. Die Architektur ist niedrig gehalten (maximal 3 Stockwerke), die Farben gedämpft, keine Bettenburgen. Abends, wenn die Yachten im Sonnenuntergang golden leuchten und die Restaurants ihre Terrassen öffnen, entfaltet der Ort seine ganze Magie.
Die Kunstszene ist überraschend lebendig. Rund ein Dutzend Galerien zeigen zeitgenössische Kunst — von etablierten internationalen Künstlern bis zu lokalen mallorquinischen Talenten. Das CCA Andratx (Centro Cultural Andratx), 5 Minuten außerhalb in einer umgebauten Fabrik, ist eines der größten Kunstzentren Südeuropas. Eintritt ca. 8 €.
Zum Baden fährt man am besten zur Cala Llamp (5 Autominuten südlich, Felsbucht mit kristallklarem Wasser) oder zur Playa de Camp de Mar (10 Min., schöner Sandstrand). Port d'Andratx selbst hat keinen richtigen Badestrand — hier kommt man zum Sehen und Gesehenwerden, zum Essen und zum Flanieren.
Der Sonnenuntergang über dem Meer, gesehen von der Hafenpromenade oder von einem der Hügelrestaurants, gehört zu den schönsten Erlebnissen auf Mallorca. Die Sonne versinkt direkt hinter der Insel Sa Dragonera am Horizont — besonders dramatisch von Oktober bis März.
Tipp
Abends parken ist in Port d'Andratx ein Albtraum. Am besten den kostenlosen Parkplatz am Ortseingang nutzen (ausgeschildert, ca. 10 Min. Fußweg zum Hafen) oder gleich den Bus nehmen (Linie 102/104 ab Palma). Sonntags ist der Ort deutlich ruhiger — viele Restaurants haben Ruhetag, aber die Atmosphäre ist entspannter.
Sant Elm & Sa Dragonera
Sant Elm (auch San Telmo) ist der westlichste Küstenort Mallorcas — ein kleines, verschlafenes Dorf am Ende der Straße, wo die Berge der Serra de Tramuntana direkt ins Meer stürzen. Hier endet die touristische Infrastruktur und beginnt die Wildnis. Genau das macht den Reiz aus.
Der Ort hat einen hübschen Sandstrand (ca. 100 m breit), der durch eine vorgelagerte Insel geschützt ist und daher meist ruhiges Wasser bietet. Im Sommer gibt es einen Rettungsschwimmer, Liegenverleih (ca. 8 €) und zwei Strandrestaurants. Nichts Spektakuläres, aber angenehm und nie überfüllt.
Der eigentliche Star ist die Insel Sa Dragonera, die wie ein schlafender Drache (daher der Name) direkt vor der Küste liegt. Die 4 Kilometer lange, unbewohnte Insel ist seit 1995 ein Naturpark und Heimat einer einzigartigen Tierwelt: die Balearische Mauereidechse (Podarcis lilfordi) kommt nur hier und auf wenigen anderen Baleareninseln vor. Tausende dieser zutraulichen, dunkelgrünen Eidechsen sonnen sich auf den Felsen — ein Highlight für Naturfreunde und Fotografen.
Die Überfahrt dauert nur 15–20 Minuten mit den kleinen Ausflugsbooten, die im Sommer mehrmals täglich ab Sant Elm ablegen (ca. 14–16 € Hin- und Rückfahrt). Auf der Insel gibt es drei markierte Wanderwege: zum alten Leuchtturm Far de Tramuntana (1 Stunde, leicht), zum mittleren Aussichtspunkt (30 Min.) und zum Leuchtturm Far Vell auf der Spitze (2 Stunden, anspruchsvoller). Die Aussichten über das Meer und zurück auf die mallorquinische Küste sind grandios.
Wichtig: Auf Sa Dragonera gibt es kein Trinkwasser, keine Restaurants und keinen Schatten auf den Wanderwegen. Genug Wasser (mindestens 2 Liter pro Person), Sonnenschutz, festes Schuhwerk und ein Picknick mitbringen. Die Boote fahren ca. alle 1–2 Stunden — Rückfahrtzeit merken!
Von Sant Elm aus starten auch einige der schönsten Küstenwanderungen Mallorcas. Der Weg zum aufgegebenen Trappistenkloster La Trapa (ca. 2 Stunden hin und zurück) führt durch duftende Macchia-Vegetation mit atemberaubenden Blicken auf Sa Dragonera. Mittelschwer, am Ende steil — aber die Aussicht vom Klostergelände ist eine der besten der Insel.
Tipp
Die Wanderung zum Kloster La Trapa ist ein absolutes Muss für Wanderfreunde. Am besten morgens starten (vor 9 Uhr), dann ist es noch kühl. Vom Kloster hat man den perfekten Blick auf Sa Dragonera mit der aufgehenden Sonne. Kombination: Morgens wandern, mittags in Sant Elm baden, nachmittags mit dem Boot nach Sa Dragonera übersetzen.
Peguera & Camp de Mar
Peguera (auch Paguera) ist seit Jahrzehnten einer der beliebtesten Ferienorte für deutschsprachige Urlauber auf Mallorca — und das aus gutem Grund. Der Ort bietet drei hervorragende Sandstrände, eine gepflegte Fußgängerzone, eine Fülle an Restaurants und Hotels in allen Preisklassen, und eine Infrastruktur, die speziell auf Familien zugeschnitten ist.
Die drei Strände — Platja Palmira (der Hauptstrand, ca. 500 m), Platja Torà (kleiner, ruhiger) und Platja La Romana (am westlichen Ende) — sind alle gut gepflegt, mit feinem Sand, sauberem Wasser und Rettungsschwimmern im Sommer. Ein Küstenweg verbindet alle drei und ist auch mit Kinderwagen befahrbar. Sonnenliegen: ca. 8 € pro Stück.
Das deutsche Erbe ist überall sichtbar: Speisekarten auf Deutsch, Apotheken mit deutschem Personal, deutsche Bäckereien (frisches Brot und Brötchen morgens!), sogar ein deutscher Ärztedienst. Für manche ist das beruhigend, für andere ein Grund, den Ort zu meiden. Fakt ist: Peguera ist gut organisiert, sicher und familienfreundlich — wenn auch nicht besonders authentisch mallorquinisch.
Die Boulevards hinter dem Strand bieten alles: Souvenirläden, Modeboutiquen, Eisdielen, Fahrradverleihe, Apotheken. Abends wird die Fußgängerzone zur Flaniermeile mit Live-Musik in einigen Bars. Nichts Wildes, eher gemütlich.
Camp de Mar, 5 Autominuten westlich, ist Pegueras ruhigere, gehobenere Schwester. Ein einziger, wunderschöner Sandstrand (ca. 180 m) in einer geschützten Bucht, umgeben von Pinienwäldern. Das Besondere: ein kleines Felsrestaurant auf einer Plattform im Meer (Restaurant Illeta), das über einen hölzernen Steg erreichbar ist — eines der fotogensten Motive an Mallorcas Südwestküste. Hauptgerichte 15–30 €, die Lage ist einmalig.
Camp de Mar hat weniger Geschäfte und Nachtleben als Peguera, dafür mehr Ruhe und eine gehobene Atmosphäre. Mehrere 4- und 5-Sterne-Hotels (darunter das Steigenberger Golf & Spa Resort mit einem der besten Golfplätze Mallorcas), aber auch erschwingliche Apartments. Der Golf de Andratx (18 Loch, Par 72) gehört zu den Top-Plätzen der Insel: Greenfee ab ca. 85 € in der Nebensaison, 130 € im Sommer.
Tipp
Peguera ist eine hervorragende Basis für Familien, die Strandurlaub mit Ausflügen kombinieren wollen. Die Busverbindung nach Palma (Linie 104, alle 20 Min., ca. 40 Min. Fahrt) und nach Port d'Andratx (gleiche Linie, 20 Min.) ist exzellent. Mietwagen nur nötig, wenn man die Tramuntana oder den Osten erkunden will.
Illetes & Portals Nous★★
Illetes (auch Illetas) ist Mallorcas exklusivster Strandort — nur 8 Kilometer westlich von Palma gelegen und doch eine andere Welt. Die kleine Halbinsel zwischen zwei Buchten bietet einige der schönsten Strände in Stadtnähe: türkisfarbenes, flaches Wasser, weißer Sand, dazu ein Blick auf die Bucht von Palma und die Kathedrale in der Ferne.
Die Platja d'Illetes ist der Hauptstrand: ca. 200 Meter feiner Sand, flach abfallend, ideal für Kinder. Daneben die Platja de Ses Caletes, etwas felsiger, dafür mit noch klarerem Wasser zum Schnorcheln. Beide Strände wurden mehrfach als beste Strände Spaniens ausgezeichnet.
Hier befindet sich auch die höchste Konzentration an Beach Clubs auf Mallorca. Der Balneario Illetas bietet Liegen ab ca. 25 € (Wochenende bis 35 €), dazu Cocktails, Sushi und DJ-Sets am Nachmittag. Der Virtual Club und das Illetas Beach Club sind ähnlich positioniert. Luxus hat seinen Preis — aber wer einmal mit einem Aperol Spritz (12 €) auf einer Bali-Liege lag und den Sonnenuntergang über der Bucht von Palma genoss, versteht, warum die Leute bezahlen.
Portals Nous, direkt neben Illetes, ist noch eine Spur exklusiver. Der Puerto Portals ist Mallorcas glamourösester Yachthafen — hier legen die Superyachten an (im Sommer regelmäßig 50–80 Meter), und die Restaurants und Boutiquen entlang der Marina richten sich an ein zahlungskräftiges Publikum. Flaniterra, Ritzi und Cappuccino Grand Café sind die Adressen zum Sehen und Gesehenwerden.
Der Strand von Portals Nous (Platja de Portals Nous) liegt unterhalb des Ortes: ein kleiner, geschützter Sandstrand (ca. 100 m) mit einigen guten Restaurants darüber. Ruhiger und authentischer als Puerto Portals — hier kommen auch Einheimische zum Baden.
Historisch interessant: Zwischen Illetes und Portals lag einst das Marineland, einer der ältesten Meerestierparks Europas (seit 1970). Nach jahrelanger Kontroverse um Tierschutz und wirtschaftliche Probleme wurde das Marineland 2020 endgültig geschlossen. Das Gelände steht leer und wartet auf eine Nachnutzung.
Wer sparen möchte: Die öffentlichen Strände in Illetes sind kostenlos — man muss nicht in einen Beach Club. Eigene Matte, eigener Sonnenschirm, eigene Getränke, und man genießt dasselbe türkisfarbene Wasser wie der Beach-Club-Gast nebenan. Bus Linie 3 ab Palma (alle 15 Min., ca. 20 Min. Fahrt, 2 €).
Tipp
Illetes ist perfekt für einen Strandtag ab Palma: Bus Linie 3 nehmen (alle 15 Min., 20 Min. Fahrt), am Strand baden, mittags Fisch essen, nachmittags zum Puerto Portals flanieren und einen Kaffee trinken. Abends zurück nach Palma. Kostenpunkt ohne Beach Club: unter 30€ pro Person. Mit Beach Club: 80–150€.
Santa Ponça & Palmanova
Santa Ponça und Palmanova sind die Mainstream-Ferienorte an Mallorcas Südwestküste — und sie machen keinen Hehl daraus. Große Hotels, All-inclusive-Resorts, Souvenirläden, internationale Restaurants und eine gut geölte touristische Maschinerie. Das klingt erst einmal abschreckend, hat aber durchaus seine Berechtigung: Wer einen unkomplizierten, gut organisierten Strandurlaub sucht — besonders mit Familie —, wird hier bestens versorgt.
Santa Ponça hat einen langen, breiten Sandstrand (ca. 500 m), der flach ins Wasser abfällt und von der Blauen Flagge ausgezeichnet ist. Dahinter erstreckt sich eine Fußgängerzone mit Geschäften, Restaurants und Bars. Der Ort hat eine große britische Community — Fish & Chips und Full English Breakfast gehören zum Stadtbild. Im Hinterland gibt es drei Golfplätze (Golf Santa Ponça I, II und III), die zu den meistgespielten der Insel gehören. Greenfee ab ca. 60 €.
Historisch ist Santa Ponça bedeutsam: Hier landete 1229 König Jaume I. von Aragón mit seiner Armee, um Mallorca von den Mauren zurückzuerobern. Ein Kreuz auf der Landzunge (Creu de Santa Ponça) erinnert an dieses Ereignis. Jedes Jahr im September wird die Landung mit einem historischen Fest nachgestellt.
Palmanova, nur 3 Kilometer östlich, ist ähnlich aufgebaut, aber etwas kompakter und internationaler gemischt. Drei Sandstrände (Son Maties, Palmanova und Es Carregador) gehen nahtlos ineinander über und bilden zusammen fast 1 Kilometer Strand. Die Strandpromenade zwischen Palmanova und Magaluf wurde in den letzten Jahren aufwendig erneuert: breite Flaniermeile, Palmen, moderne Beleuchtung.
Beide Orte bieten eine exzellente Infrastruktur: Supermärkte (Mercadona, Eroski), Apotheken, Ärztezentren mit deutschsprachigem Personal, Fahrradverleihe, Tauchschulen, Wasserparks (Western Water Park in Magaluf, ca. 30 € Eintritt). Für Familien mit Kindern ist das Gesamtpaket schwer zu schlagen.
Ehrliche Einschätzung: Santa Ponça und Palmanova sind keine Orte für Individualreisende, die das authentische Mallorca suchen. Hier ist alles auf Tourismus ausgerichtet, die mallorquinische Identität tritt in den Hintergrund. Aber sie sind sicher, sauber, familienfreundlich und preiswert — und manchmal ist genau das richtig. Die Nähe zu Palma (20 Min. mit dem Bus) ermöglicht jederzeit einen Ausflug in die echte Stadt.
Tipp
Wer in Santa Ponça oder Palmanova wohnt, sollte unbedingt einen Abend im Hinterland verbringen: Das Dorf Calvià (10 Min. mit dem Auto) hat eine hübsche Plaza mit authentischen Restaurants, die ein Bruchteil der Strandpreise verlangen. Oder abends nach Palma fahren — die Busverbindung (Linie 107) fährt bis Mitternacht.
Essen im Südwesten
Port d'Andratx — Hafenküche auf hohem Niveau
Sumailla · Av. de Gabriel Roca 37, Port d'Andratx
Nikkei-Küche (peruanisch-japanische Fusion) auf höchstem Niveau, direkt am Hafen. Chef ist ein ehemaliger Nobu-Koch. Tiradito vom Wolfsbarsch, Wagyu-Gyoza, perfekte Ceviches. Stilvolles Interior, offene Küche. Eines der besten Restaurants im Südwesten.
35–70€ · Di–Sa 19:30–23:00 · ★★★ · Reservierung empfohlen
Rocamar · Av. de Gabriel Roca 32, Port d'Andratx
Klassisches Hafenrestaurant, seit Jahrzehnten eine Institution. Fisch und Meeresfrüchte in traditioneller Zubereitung — Gambas a la plancha, Arroz Brut, Caldereta de Langosta (Langusten-Eintopf, ca. 65€ für 2 Personen, 24 Std. vorbestellen!). Terrasse direkt am Wasser.
25–45€ · Täglich 12–23 Uhr · ★★
La Consigna · Av. de Gabriel Roca 4, Port d'Andratx
Cooler Tapas-Spot am Hafenende. Kleine Gerichte zum Teilen: Pulpo a la gallega, Patatas bravas, Jamón ibérico. Gute Weinauswahl, entspannte Atmosphäre. Perfekt für einen Abend, an dem man kein Drei-Gänge-Menü möchte.
15–30€ · Täglich 18–24 Uhr
Beach Clubs & Strandrestaurants
Gran Folies Beach Club · Cala Llamp, bei Port d'Andratx
Spektakulärer Beach Club in einer Felsbucht: Badeplattformen über dem kristallklaren Wasser, Cocktailbar, mediterrane Küche. Die Lage ist einzigartig — man fühlt sich wie auf einer griechischen Insel. Sonnenliege inkl. Mindestverzehr ca. 30–50€. Am Wochenende DJ-Sets.
20–40€ (Essen) · April–Oktober · ★★
Restaurant Illeta · Camp de Mar
Das berühmte Felsrestaurant auf der kleinen Insel vor Camp de Mar, erreichbar über einen Holzsteg. Frischer Fisch, Paella, gegrillter Tintenfisch — solide Küche, aber man zahlt hier vor allem für die einzigartige Location. Fotogen und romantisch.
18–35€ · April–Oktober, täglich 10–18 Uhr
Santa Ponça & Peguera — Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
Randemar · Carrer Constitució 7, Calvià Pueblo
10 Minuten im Hinterland von Santa Ponça: ein Geheimtipp in einer umgebauten Ölmühle. Kreative mallorquinische Küche mit saisonalen Produkten. Degustationsmenü ca. 50€, fantastische Weinkarte mit mallorquinischen Raritäten. Schöner Garten im Sommer.
25–55€ · Mi–Mo 19–23 Uhr · ★★★ · Reservierung Pflicht!
Ca Na Toneta · Peguera Boulevard
Mallorquinisches Restaurant mit traditioneller Küche: Tumbet, Frit mallorquí (Innereien-Pfanne), Lomo con col (Schweinefleisch mit Kohl). Nichts für Vegetarier, aber authentisch und günstig. Familiengeführt seit 40 Jahren.
10–20€ · Di–Sa 12–22 Uhr
Cappuccino Grand Café · Puerto Portals
Mallorcas berühmteste Café-Kette startete hier. Frühstück (Avocado Toast 14€, Eggs Benedict 16€), Mittagessen, Cocktails. Man bezahlt für das Ambiente — Yachthafen-Blick, Designermöbel, schönes Publikum. Touristisch, aber das Erlebnis gehört dazu.
15–30€ · Täglich 8–1 Uhr
Budget-Tipp
In den Touristenorten der Südwestküste sind die Restaurantpreise direkt am Strand 30–50% höher als eine Straße dahinter. Die Faustregel: Immer eine Querstraße vom Meer weg gehen, dort essen die Einheimischen. Besonders in Peguera und Santa Ponça findet man so authentische Lokale mit Menú del Día (Tagesmenü mit Vorspeise, Hauptgang, Dessert und Getränk) für 12–15€.
Tipp
Die beste kulinarische Erfahrung im Südwesten? Abends in Port d'Andratx am Hafen sitzen, den Sonnenuntergang genießen und einen frischen Fisch bestellen. Alternativ: Mittags zum Felsrestaurant in Camp de Mar — die Kombination aus Essen, Meer und Atmosphäre ist auf Mallorca einzigartig. Für das authentische Mallorca: nach Calvià Pueblo ins Randemar.
War dieses Kapitel hilfreich?
