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Regionen · Kapitel 8

La Gomera

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RegionenKapitel 8: La Gomera
Regionen · Kapitel 8

La Gomera

La Gomera ist die zweitkleinste der Kanarischen Inseln (370 km², ca. 22.000 Einwohner) — und die ursprünglichste. Keine Bettenburgen, kein Flughafen mit Direktflügen vom Festland, kein Massentourismus. Stattdessen: ein UNESCO-geschützter Urwald aus der Tertiärzeit, tiefe Schluchten (Barrancos), die steilste Straßen Europas und eine Pfeifsprache, die es nirgendwo sonst auf der Welt gibt. Kolumbus machte hier 1492 seinen letzten Halt vor der Überfahrt nach Amerika — und seitdem hat sich die Insel erfrischend wenig verändert.

Garajonay Nationalpark (UNESCO-Welterbe)★★★

Eintritt frei (keine Reservierung nötig)

Der Parque Nacional de Garajonay ist das Herzstück La Gomeras und seit 1986 UNESCO-Weltnaturerbe. Auf rund 3.986 Hektar (11% der Inselfläche) erstreckt sich ein Laurisilva — ein Lorbeerwald, wie er vor 2–20 Millionen Jahren weite Teile des Mittelmeerraums und Nordafrikas bedeckte. Die Eiszeiten löschten diese Wälder auf dem Festland aus, aber auf den Kanarischen Inseln — geschützt durch das milde, feuchte Klima — überlebten sie. Garajonay ist das größte und besterhaltene Relikt dieses urzeitlichen Waldtyps.

Das Wandern durch den Garajonay ist ein Erlebnis wie in einer anderen Erdepoche. Meterdicke, moosbewachsene Baumstämme, riesige Farne, Nebelschwaden, die durch die Baumkronen ziehen, und eine Stille, die nur vom Ruf des Kanaren-Buchfinken durchbrochen wird. Die Bäume — vor allem Kanarischer Lorbeer (Laurus novocanariensis), Baumheide (Erica arborea) und Gagelbaum (Myrica faya) — erreichen Höhen von 15–20 m und bilden ein geschlossenes Kronendach.

Der höchste Punkt des Parks ist der Alto de Garajonay (1.487 m), der zugleich höchste Gipfel La Gomeras. Bei klarer Sicht reicht der Blick vom Gipfel bis Teneriffa, La Palma, El Hierro und sogar Gran Canaria — alle vier Nachbarinseln auf einmal.

Wichtigste Wanderwege im Park

Ruta 18: El Cedro — Ermita de Lourdes (Rundweg, 5 km, 2 Std.): Der klassische Lorbeerwald-Weg. Führt durch den dichtesten Teil des Waldes, über moosige Pfade an einem Bachlauf entlang. Leicht bis mittelschwer. Startpunkt: Parkplatz El Cedro.

Ruta 2: Contadero — Alto de Garajonay (Hin und zurück, 6 km, 2,5 Std.): Aufstieg zum Gipfel durch Baumheide-Buschwald. Oben 360°-Panorama. Startpunkt: Parkplatz Pajarito/Contadero an der TF-713.

Ruta 5: Las Creces — Risquillos de Corgo (Rundweg, 3 km, 1,5 Std.): Kurzer, familientauglicher Weg durch besonders schöne Lorbeerwald-Abschnitte. Kaum Steigung.

Tipp

Der Lorbeerwald lebt vom Nebel — das Phänomen der »horizontalen Regenfälle« (die Bäume kämmen Feuchtigkeit aus den Passatwolken). Genau deshalb ist der Wald am stimmungsvollsten bei Nebel und leichtem Regen. Nimm eine wasserdichte Jacke mit und genieße die mystische Atmosphäre, statt auf Sonnenschein zu warten. Das Besucherzentrum Juego de Bolas (Centro de Visitantes) am Nordrand des Parks erklärt Ökologie und Geschichte hervorragend (Eintritt frei, Di–So 9:30–16:30 Uhr).

San Sebastián de La Gomera★★

San Sebastián (ca. 9.000 Einwohner) ist die Inselhauptstadt, Fährhafen und das Tor zu La Gomera. Hier legt die Fähre von Teneriffa an (Fred Olsen Express, 50 Min., ab 39€ einfach; Naviera Armas, 60 Min., ab 29€), und hier beginnt jeder Besuch der Insel.

Die Stadt hat einen besonderen historischen Anspruch: Christoph Kolumbus machte San Sebastián 1492 zum letzten Halt vor seiner ersten Atlantiküberquerung. Er ließ Wasser und Proviant laden, besuchte die Messe in der Iglesia de la Asunción und segelte am 6. September gen Westen. Die Stadt pflegt dieses Erbe mit Hingabe — manchmal übertrieben, aber charmant.

Sehenswürdigkeiten

Torre del Conde — der einzige erhaltene mittelalterliche Wehrturm der Kanaren (1447 erbaut). Heute ein kleines Museum zur Kolonialgeschichte. Eintritt: 3€, Mo–Sa 10–18 Uhr.

Casa de la Aguada (Kolumbushaus) — hier soll Kolumbus sein Trinkwasser aufgefüllt haben. Kleines Museum mit Karten, Schiffsmodellen und Dokumenten zur Entdeckungsreise. Eintritt: 2€.

Iglesia de la Asunción — die Kirche, in der Kolumbus betete. Schlichte gotisch-kanarische Architektur aus dem 15. Jahrhundert, mit Wandmalereien. Frei, täglich 9–13 & 16–19 Uhr.

Playa de San Sebastián — schwarzer Vulkansandstrand direkt in der Stadt, ca. 300 m lang. Ruhiges Wasser, ideal zum Schwimmen. Wenig besucht außerhalb der Hauptsaison.

Tipp

Die Fähre von Teneriffa (Los Cristianos) nach San Sebastián ist die einzige sinnvolle Anreise. Buche bei Fred Olsen mindestens 2–3 Tage voraus — die Plätze für Mietwagen sind begrenzt und schnell ausgebucht. Frühmorgens-Fähren (7:00 Uhr) sind günstiger und leerer. Alternativ gibt es einen kleinen Flughafen (GMZ), der aber nur von Teneriffa-Nord angeflogen wird (Binter, ab 65€ einfach).

Essen in San Sebastián

€ La Salamandra · Calle del Medio 24
Tapas-Bar in der Altstadt, beliebt bei Einheimischen. Hervorragendes Ziegenfleisch a la brasa (vom Grill), Papas arrugadas mit selbstgemachtem Mojo, dazu lokaler Wein aus dem Fass. Einfaches Ambiente, voller Geschmack.
Tapas 3–5€, Hauptgerichte 8–14€ · Mo–Sa 12–23 Uhr

€€ Restaurante El Silbo · Avenida de Colón
Gehobenere kanarische Küche mit Terrasse zum Hafen. Tagesfisch (je nach Fang) und exzellente Almogrote-Vorspeise. Gute Weinauswahl von der Insel.
Hauptgerichte 13–22€ · Di–So 12–16 & 19–22:30 Uhr

Valle Gran Rey★★

Das Valle Gran Rey (»Tal des großen Königs«) an der Westküste ist der touristisch erschlossenste Ort La Gomeras — wobei das auf dieser Insel bedeutet, dass es ein paar Pensionen, handvoll Restaurants und eine entspannte Hippie-Atmosphäre gibt, die an die 1970er erinnert. Deutsche Aussteiger entdeckten das Tal in den Siebzigern, und noch heute hört man in den Bars mehr Deutsch als Spanisch.

Das Tal ist spektakulär: eine tiefe Schlucht, die sich vom Hochplateau (1.000 m) bis zum Meer hinunterzieht, mit terrassierten Hängen voller Palmen und Bananenstauden. Die Straße (GM-1) windet sich in zahllosen Serpentinen hinunter — atemberaubend und nervenaufreibend zugleich.

Unten am Meer verteilen sich die Ortsteile La Playa (Hauptstrand, schwarzer Sand, Restaurants, Apartment-Vermietungen), La Puntilla (Hafen, ruhiger) und Vueltas (Fischerhafen mit den besten Fischrestaurants). Der Strand von La Playa ist ca. 400 m lang, das Wasser ruhig und zum Baden geeignet.

Valle Gran Rey ist der perfekte Ort zum Abschalten: morgens zum Strand, nachmittags wandern, abends bei Sonnenuntergang am Hafen Fisch essen. Von Vueltas starten Walbeobachtungstouren (ca. 35€/Person, 2–3 Stunden) — Pilotwale und Delfine werden fast bei jeder Fahrt gesichtet.

Tipp

Die Apartments in Valle Gran Rey sind deutlich günstiger als Hotels — ab ca. 40€/Nacht für ein Studio mit Küche. Buche über lokale Agenturen wie Gomera Ferienwohnungen oder Apartamentos Valle Gran Rey statt über internationale Plattformen — besser und günstiger. Im oberen Teil des Tals (La Calera) gibt es Bio-Läden und vegetarische Restaurants — ein Relikt der Aussteiger-Szene.

Silbo Gomero — Die Pfeifsprache★★★

Der Silbo Gomero ist einzigartig auf der Welt: eine vollständige, artikulierte Sprache, die ausschließlich durch Pfeifen kommuniziert wird — und die seit 2009 zum Immateriellen Kulturerbe der UNESCO gehört. Es ist keine Geheimsprache oder ein Signalsystem, sondern eine lautliche Transposition des Spanischen: Jeder spanische Vokal und Konsonant wird durch einen bestimmten Pfeifton oder eine Tonkombination ersetzt.

Entstanden ist der Silbo aus praktischer Notwendigkeit: La Gomeras tiefe Schluchten (Barrancos) machten die Kommunikation zwischen den Dörfern extrem schwierig. Ein Fußmarsch von Hang zu Hang konnte Stunden dauern, während die Entfernung Luftlinie nur wenige hundert Meter betrug. Die Pfeifsignale tragen unter guten Bedingungen bis zu 5 km weit — weit genug, um über eine ganze Schlucht hinweg komplexe Nachrichten zu übermitteln.

Die Ureinwohner (Guanchen) brachten den Silbo vermutlich bereits aus Nordafrika mit und passten ihn nach der spanischen Eroberung an das Kastilische an. Im 20. Jahrhundert drohte die Tradition auszusterben, als Telefone und Straßen die Pfiffe überflüssig machten. Seit 1999 ist der Silbo jedoch Pflichtfach an allen Grundschulen La Gomeras — jedes Kind lernt pfeifen.

Touristen erleben den Silbo am besten bei einer Vorführung: Im Restaurant La Montaña (Chipude) und in mehreren Hotels gibt es regelmäßige Demonstrationen, bei denen Silbadores (Pfeifer) zeigen, wie ganze Unterhaltungen gepfiffen werden — inklusive Witze und Bestellungen. Der Eintritt ist meist frei (zum Essen wird erwartet). Termine erfragen beim Tourismusbüro San Sebastián oder unter lagomera.travel.

Tipp

Die Silbo-Vorführungen sind eines der unvergesslichsten Erlebnisse auf den Kanaren. Versuche eine Vorführung in freier Natur zu erleben (z. B. im Rahmen geführter Wanderungen) — dann wird die Reichweite der Pfiffe über die Schluchten hinweg erst richtig begreifbar. Der Silbo klingt wie Vogelgezwitscher, aber wer genau hinhört, erkennt die Satzstruktur.

Wandern: Top-Routen★★★

La Gomera ist — neben La Palma — die beste Wanderinsel der Kanaren. Das Wegenetz umfasst rund 650 km markierte Pfade, und die Vielfalt der Landschaften auf so kleinem Raum ist erstaunlich: Lorbeerwald, Kiefernhain, Palmenschlucht, Vulkanplateau, Steilküste und subtropische Terrassen innerhalb weniger Kilometer.

Top 5 Tageswanderungen

1. Vallehermoso — Chorros de Epina — Arure
Die schönste Kammwanderung La Gomeras. Von Vallehermoso (Nordwesten) über den Höhenkamm nach Arure mit ständigen Panoramablicken auf beide Küsten. Unterwegs die heilige Quelle Chorros de Epina (5 Rohre — der Legende nach trinkt man aus jedem für ein bestimmtes Glück). 14 km, 6 Std., mittelschwer, Rückfahrt per Bus (Línea 1).
Startpunkt: Vallehermoso Busbahnhof [28.1760, -17.2630]

2. Hermigua — El Cedro — Garajonay-Gipfel
Aufstieg vom fruchtbaren Tal Hermigua durch Bananenplantagen in den Lorbeerwald El Cedro und weiter zum Gipfel des Garajonay. Dramatischer Landschaftswechsel: subtropisch → Nebelwald → alpine Heide. 12 km, 5 Std., anspruchsvoll (900 Höhenmeter Aufstieg).
Startpunkt: Hermigua Busbahnhof [28.1660, -17.1920]

3. Rundweg Roque de Agando
Kurze, aber eindrucksvolle Wanderung um den berühmtesten Felsmonolithen La Gomeras — den Roque de Agando (1.250 m), einen vulkanischen Schlotpfropfen, der wie ein Finger aus dem Wald ragt. Zusammen mit den benachbarten Roques (Ojila, Carmona, Las Lajas) bildet er La Gomeras ikonischstes Landschaftsbild. 4 km, 1,5 Std., leicht.
Startpunkt: Parkplatz an der TF-713 [28.1050, -17.2000]

4. Valle Gran Rey — La Mérica — Arure
Aufstieg aus dem Tal des Großen Königs über den alten Maultierpfad (Camino de la Mérica) zum Hochplateau. Steile Serpentinen mit Tiefblick ins Tal, oben kanarische Kiefern und Ausblicke auf den Teide. 8 km, 4 Std., anspruchsvoll (800 Höhenmeter).
Startpunkt: La Calera, Valle Gran Rey [28.0970, -17.3290]

5. Fortaleza de Chipude — Rundweg
Der Tafelberg Fortaleza (1.243 m) war eine heilige Stätte der Guanchen. Kurzer Aufstieg auf das flache Gipfelplateau mit archäologischen Resten und spektakulärem Rundblick. Der Felsen selbst ist ein imposanter Basaltblock. 5 km, 2,5 Std., mittelschwer (eine Passage etwas ausgesetzt).
Startpunkt: Chipude Dorfplatz [28.1030, -17.2810]

Tipp

Ohne Mietwagen sind die Wanderstartpunkte schwer erreichbar. Die Guaguas (Busse) fahren selten (oft nur 2–3 Mal täglich) und die Anschlüsse passen nicht immer. Bester Tipp: ein »Wandertaxi« organisieren — mehrere Anbieter (z. B. Taxi Gomera, ca. 15–30€ pro Transfer) bringen Gruppen zu den Startpunkten. Die Wanderkarte von Kompass (1:30.000, Nr. 231, ca. 12€) ist die beste verfügbare.

Essen & Almogrote★★

La Gomeras Küche ist die ursprünglichste der Kanaren — wenig beeinflusst von internationalen Trends, tief verwurzelt in der bäuerlichen Tradition und geprägt vom Mangel, der das Leben auf dieser kargen Insel jahrhundertelang bestimmte. Hier isst man, was die Insel hergibt: Ziegenfleisch, Fisch, Kartoffeln, Kresse, Palmensirup und den berühmten Almogrote.

Almogrote — La Gomeras Nationalgericht

Almogrote ist ein würziger Käse-Aufstrich, der ausschließlich auf La Gomera hergestellt wird und nirgendwo sonst auf den Kanaren existiert. Die Basis: gereifter, harter Ziegenkäse (Queso duro gomero), Olivenöl, Knoblauch, scharfe rote Paprika (Pimentón picante), Tomate und eine Prise Pfeffer. Alles wird im Mörser zu einer dichten, rostroten Paste verarbeitet.

Almogrote schmeckt intensiv — scharf, würzig, käsig — und wird auf geröstetem Brot serviert, als Vorspeise oder Tapa. Jede Großmutter auf La Gomera hat ihr eigenes Rezept (und jede behauptet, ihres sei das einzig wahre). Im Supermarkt kostet ein Glas ab 3€, im Restaurant ist Almogrote con pan (mit Brot) für 4–6€ die günstigste und leckerste Vorspeise.

Miel de Palma (Palmensirup)

Eine weitere Spezialität, die nur auf La Gomera existiert: Guarapo, der Saft der Kanarischen Dattelpalme, wird durch Anritzen der Krone gewonnen (eine Technik, die auf die Guanchen zurückgeht) und zu einem dunkelbraunen, dickflüssigen Sirup eingekocht — dem Miel de Palma. Er schmeckt wie eine Mischung aus Ahornsirup und Melasse mit karamelliger Note. Man isst ihn zu Gofio, über Queso fresco geträufelt oder im Dessert. Ein traditioneller Guarapero (Palmensaft-Zapfer) klettert täglich auf 15–20 Palmen — eine aussterbende Kunst. Preis: ab 8€ für eine Flasche (300 ml).

Weitere Spezialitäten

Potaje de berros — Kressesuppe mit Kartoffeln, Bohnen und Maiskolben: das kanarische Comfort Food schlechthin. Carne de cabra — Ziegenfleisch, geschmort oder gegrillt, die Basis der gomerischen Fleischküche. Gofio amasado — geröstetes Mehl mit Miel de Palma, Mandeln und Rosinen zu Kugeln geformt: das traditionelle Dessert.

Restaurant-Empfehlungen

€ Bar Restaurante Las Chacaras · Vallehermoso
Einfache Dorfbar mit dem besten Almogrote, den man auf der Insel finden kann. Dazu Ziegenfleisch vom Grill und Papas arrugadas. Die Besitzerin bereitet alles selbst zu.
Tapas 3–5€, Hauptgerichte 7–12€ · Mo–Sa 11–22 Uhr

€ Tasca El Roque · Vueltas, Valle Gran Rey
Winzige Tasca am Fischerhafen, direkt an der Kaimauer. Fangfrischer Fisch, je nach Tagesangebot — Vieja (Papageifisch), Cherne (Wrackbarsch), Sama. Dazu eine Jarra Wein. Unprätentiös und perfekt.
Fischgerichte 8–15€ · Di–So 12–22 Uhr

€€ Restaurante La Montaña — Casa Efigenia · Chipude
Legendäres Restaurant, seit über 50 Jahren von der inzwischen über 90-jährigen Doña Efigenia geführt. Kein Menü — man bekommt, was heute gekocht wurde: Potaje, Gofio, Almogrote, Ziegenkäse, Obst. Alles aus eigenem Anbau, alles vegetarisch (außer wenn Ziege geschlachtet wurde). Ein Stück lebendige Geschichte. Oft mit Silbo-Vorführung.
Festmenü ca. 15€ · Nur mittags, Reservierung empfohlen: Tel. +34 922 880 002

€€ Mirador César Manrique · Arure
Vom berühmten Lanzarote-Künstler gestalteter Aussichtspunkt mit angeschlossenem Restaurant. Spektakulärer Blick über Valle Gran Rey von oben. Die Küche ist solide kanarisch, aber man kommt vor allem für den Ausblick bei Sonnenuntergang.
Hauptgerichte 12–20€ · Täglich 10–22 Uhr

Tipp

La Gomera ist kein Feinschmecker-Ziel — die Stärke liegt in der Einfachheit. Die besten Mahlzeiten bekommt man in den Dörfern abseits der Küste: Chipude, Vallehermoso, Agulo. Dort gibt es Tascas, in denen ein komplettes Mittagessen mit Vorspeise, Hauptgang, Dessert und Wein 10–14€ kostet. Vegetarier essen hier überraschend gut — Potajes, Gofio und Käse sind fleischfrei und sättigend.

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