Holguín
Holguín (350.000 Einwohner) ist die „Stadt der Parks" und der wichtigste Verkehrsknotenpunkt im Osten Kubas. Die Stadt selbst ist nicht das Hauptreiseziel — aber sie hat den zweitgrößten internationalen Flughafen (Frank País, HOG) und dient als Tor zu den Stränden von Guardalavaca und Playa Pesquero (60 km nördlich).
Wer einen Tag in Holguín verbringt, sollte die Loma de la Cruz besteigen — 458 Stufen führen zum Gipfel eines Hügels mit dem Kreuz der Stadt und einem fantastischen Panorama. Der Aufstieg ist bei Hitze anstrengend (morgens oder am späten Nachmittag). Oben gibt es eine kleine Bar.
Die Plaza Calixto García ist der Hauptplatz mit neoklassizistischen Gebäuden und dem Museo Provincial (kleine Sammlung mit dem berühmten „Hacha de Holguín" — einer polierten Steinaxt der Taíno). Die Cervecería Bucanero am Stadtrand produziert Kubas beliebtestes Bier und bietet gelegentlich Führungen an.
Holguín ist keine Stadt, in der man lange bleiben muss — aber ein netter halber Tag auf dem Weg von oder zu den Stränden oder als Umsteigestation mit Flughafennähe.