Gesellschaft & Religion · Abschnitt 1/4

Theravada-Buddhismus

🇱🇰 Sri Lanka Reiseführer

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Theravada-Buddhismus

Etwa 70 % der Sri Lanker sind Theravada-Buddhisten — die älteste noch existierende Form des Buddhismus. Sri Lanka sieht sich selbst als Hüter des „reinen" Buddhismus, wie ihn der historische Buddha Siddhartha Gautama gelehrt hat.

Der Buddhismus durchdringt jeden Aspekt des Lebens: Poya-Tage (Vollmondtage) sind Feiertage, an denen Alkohol nicht verkauft wird und Geschäfte teilweise geschlossen sind. Tempel (Viharas) stehen in jedem Dorf, Mönche in safrangelben Roben gehören zum Straßenbild, und morgens um sechs hört man überall Tempelglocken und Rezitationen.

Für Besucher wichtig

  • Tempelbesuch: Schuhe ausziehen, Schultern und Knie bedecken, Hüte abnehmen. Fotografiere keine Buddhastatuen mit dem Rücken zur Kamera.
  • Buddhastatuen: Extrem sensibles Thema! Buddha-Tattoos auf der Haut führen zu Festnahme und Abschiebung. Auch Souvenirs mit Buddhabild können am Zoll konfisziert werden.
  • Mönche: Frauen dürfen Mönche nicht berühren — auch nicht versehentlich. Im Bus steht man für Mönche auf.
  • Poya-Tage: An Vollmondtagen ist Alkohol nicht erhältlich (Hotels servieren manchmal trotzdem an ausländische Gäste). Sehenswürdigkeiten können überfüllter sein als sonst.

Achtung

Buddha-Tattoos auf dem Körper können zur Verhaftung und Abschiebung führen — Sri Lanka nimmt den Schutz religiöser Symbole sehr ernst. Auch das Posieren für Fotos mit dem Rücken zum Buddha oder das Aufstellen vor Buddhastatuen (als wäre es ein Selfie-Partner) wird als respektlos empfunden.

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