Die Südküste — Überblick
Die Strecke von Reykjavík entlang der Ringstraße (Route 1) nach Osten ist Islands meistbefahrene und spektakulärste Route. Auf rund 380 km bis zur Jökulsárlón-Gletscherlagune reihen sich die Highlights dicht aneinander:
- Seljalandsfoss & Skógafoss — Zwei der berühmtesten Wasserfälle der Welt
- Reynisfjara — Der schwarze Strand mit Basaltsäulen, regelmäßig zum schönsten nicht-tropischen Strand der Welt gewählt
- Dyrhólaey — Das dramatische Kap mit Felsbogen und Papageitaucher-Kolonie
- Fjaðrárgljúfur — Ein 100 Meter tiefer, moosbewachsener Canyon von atemberaubender Schönheit
- Skaftafell — Der Nationalpark am Fuß des Vatnajökull mit dem Svartifoss und Gletscherwanderungen
- Jökulsárlón & Diamond Beach — Islands magischster Ort
Du kannst die Highlights bis Vík an einem langen Tag sehen (Tagesausflug von Reykjavík, 12–14h). Für die komplette Strecke bis Jökulsárlón plane 2–3 Tage ein — es lohnt sich.
Die Südküste ist geologisch faszinierend: Du fährst am Fuß einer Kette von Gletschervulkanen entlang — Eyjafjallajökull, Mýrdalsjökull (mit dem gefürchteten Katla darunter) und Vatnajökull. Zur Linken die Berge und Gletscher, zur Rechten das offene Meer mit schwarzen Sandstränden, die sich bis zum Horizont erstrecken. Die flache Küstenebene (Sandur) wurde über Jahrtausende von katastrophalen Gletscherläufen (Jökulhlaup) geformt — gewaltigen Flutwellen, die bei subglazialen Vulkanausbrüchen entstehen.