Playa de Papagayo★★★
Die Playas de Papagayo im äußersten Süden Lanzarotes sind die schönsten Strände der Insel — und gehören zu den besten der gesamten Kanaren. Eine Reihe von sechs kleinen Buchten mit goldenem Sand, kristallklarem türkisem Wasser und eindrucksvollen Felsklippen bildet das Monumento Natural de los Ajaches, ein Naturschutzgebiet am Fuß des alten Ajaches-Vulkanmassivs.
Die Buchten von West nach Ost
- Playa Mujeres: Die größte Bucht, relativ viel Platz. Guter Einstieg.
- Playa del Pozo: Klein, geschützt, weniger besucht. Ideal zum Schnorcheln.
- Playa de Papagayo: Die namensgebende Hauptbucht — perfekter Halbmond aus Sand, eingerahmt von hohen Klippen. DER Postkarten-Strand Lanzarotes. Es gibt ein einfaches Chiringuito (Getränke 3–5 €, Bocadillos 5–8 €).
- Playa de la Cera: Schmaler, sehr geschützter Sandstreifen. Oft die ruhigste Bucht.
- Playa del Congrio: Am weitesten östlich, etwas wilder. Schöne Felsformationen.
- Caletón de San Marcial: Winzig, nur bei Ebbe zugänglich. Für Abenteurer.
Zugang: Von Playa Blanca führt eine unbefestigte Piste (3 km, jeder Mietwagen schafft das) zu einem Parkplatz. Von dort 5–15 Minuten zu Fuß je nach Bucht. Alternativ: Wassertaxi ab Playa Blanca (5 € Hin/Rück, April–Oktober). Zugangsgebühr: 3 € pro Auto (Schranke am Pisteneingang).
Tipp für den perfekten Tag: Früh kommen (vor 10 Uhr), Playa de Papagayo „sichern", Schnorchelausrüstung mitbringen. Das Wasser ist klar und fischreich. Zwischen den Buchten kann man auf dem Klippenpfad wandern — spektakuläre Ausblicke nach Afrika (bei klarer Sicht sieht man Fuerteventura und die marokkanische Küste).
💡 Tipp
Wer das Auto meiden will: Von Playa Blanca führt ein Küstenwanderweg (ca. 45 Min.) zu den Papagayo-Stränden. Der Weg selbst ist wunderschön und man kommt an der alten Festung Castillo de las Coloradas vorbei (hübscher Fotospot). Sonnenschutz und ausreichend Wasser mitnehmen — es gibt keinen Schatten.