Nordisland — Überblick
Nordisland ist das Gegengewicht zum touristischen Süden. Weniger Besucher, rauere Landschaft, aber mindestens genauso spektakulär. Die Region erstreckt sich rund um den Eyjafjörður (Islands längster Fjord, 60 km) und den Mývatn-See — ein geologisches Wunderland.
Anreise: Von Reykjavík über die Ringstraße nach Akureyri sind es 389 km (ca. 5h). Alternativ: Inlandsflug von Reykjavík nach Akureyri (45 Min., ab 67€). Der Norden lässt sich ideal als Teil einer Ringstraßen-Umrundung einplanen oder als eigenständige 3–5-tägige Tour ab Akureyri.
Die Diamond Circle-Route verbindet die Highlights des Nordens: Húsavík → Ásbyrgi → Dettifoss → Mývatn → Goðafoss auf einer rund 250 km langen Schleife. Sie ist Nordislands Antwort auf den Golden Circle und weit weniger überlaufen.
Der Norden hat auch einen klimatischen Unterschied: Es ist trockener als der Süden (der Regen kommt meist von Südwesten), aber im Winter kälter. Dafür: Mehr Sonnenstunden im Sommer und stabileres Wetter. Die Mitternachtssonne ist in Akureyri (65°N) noch dramatischer als in Reykjavík — die Sonne geht im Juni tatsächlich nicht unter.